ID 19 entdeckt ...... und gekauft !
Verfasst: Sa 12. Aug 2006, 22:16
Hallo DS Gemeinde,
mein langer Traum (in der Hoffnung daß es kein Albtraum wird) ist erfüllt, ich habe meine erste Göttin erworben. Wie bereits berichtet habe ich per Zufall eine ID19 entdeckt, Bj. 65 (4 Wochen älter als meine Wenigkeit) und angeblich erst knapp 60000km. Ein freundlicher und absolut kompetender Mitstreiter hat sich die Sache mit mir angeschaut und sein Urteil abgegeben. Fazit: Die km Angabe stimmt aller Wahrscheinlichkeit nach, Bremsscheiben haben keinen Absatz, Pedalgummi kaum Verschleis. Innenausstattung ist in einem Super Zustand, nichts brüchig oder verhärtet, lediglich leichter Schmutz und Verschleiß am Fahrersitz. Sämtliche Karrosserieteile sind bis auf minimalen Oberflächenrost an den Kanten rostfrei. Keinerlei aufgequollenen Falze oder Kanten, alles astrein, jeder Schweißpunkt sichtbar. Seltsamerweise wurde dennoch recht grob angeschliffen und neu lackiert (AC106). Das Chassis ist gröstenteils genausogut, einige Stellen müssen jedoch gemacht werden. Dachrahmen ist rostfrei, Dach war noch nicht entfernt, Himmel innen absolut in Ordnung, keine Flecken, nichts gelöst. Rost gibts jeweils am Schweller vorne, an der hinteren Wagenheberaufnahme, an der Stoßstangenaufnahme hinten und seltsamerweise auch an der hinteren Schwingenaufnahme, jedoch nichts dramatisches. Leider auch Flugrost am schwarzen Teil des Armaturenbretts und patinierter Chrom. Motor dreht leicht. Absolutes Sorgenkind, die rote Hydraulik. Die Bremsen des Wagens versagten vor 15 Jahren bei der Überführung aus Frankreich, eine Werkstatt machte den Wagen dann wieder flott. Wie sich jetzt herausstellte wurde anscheinend der Filter des Ausgleichsbehäters komplett entsorgt. Der Behälter hat innen rostansatz und wirkt oben aufgequollen. Frage: ist es sinnvol die Hydraulikkomponenten gleich auszubauen und zu sichten? Oder kann nichts passieren wenn die Anlage unter Druck gesetzt wird. Hab immer noch Hoffnung daß einiges der Hydraulik überlebt hat, möchte aber nichts zerstören durch meine Dummheit. Wenn erwünscht werde ich Bilder einstellen, habe allerdings den Wagen noch nicht überführt, gehe zuerst noch in Urlaub. Danke noch an Mipu für sein Angebot, werde dennoch auf Dich mit allerlei Fragen zurückkommen (wenn erlaubt).
Gruß
Stefan Sikeler
(der jetzt in Griechenland drei Wochen von seiner Göttin träumen darf)
mein langer Traum (in der Hoffnung daß es kein Albtraum wird) ist erfüllt, ich habe meine erste Göttin erworben. Wie bereits berichtet habe ich per Zufall eine ID19 entdeckt, Bj. 65 (4 Wochen älter als meine Wenigkeit) und angeblich erst knapp 60000km. Ein freundlicher und absolut kompetender Mitstreiter hat sich die Sache mit mir angeschaut und sein Urteil abgegeben. Fazit: Die km Angabe stimmt aller Wahrscheinlichkeit nach, Bremsscheiben haben keinen Absatz, Pedalgummi kaum Verschleis. Innenausstattung ist in einem Super Zustand, nichts brüchig oder verhärtet, lediglich leichter Schmutz und Verschleiß am Fahrersitz. Sämtliche Karrosserieteile sind bis auf minimalen Oberflächenrost an den Kanten rostfrei. Keinerlei aufgequollenen Falze oder Kanten, alles astrein, jeder Schweißpunkt sichtbar. Seltsamerweise wurde dennoch recht grob angeschliffen und neu lackiert (AC106). Das Chassis ist gröstenteils genausogut, einige Stellen müssen jedoch gemacht werden. Dachrahmen ist rostfrei, Dach war noch nicht entfernt, Himmel innen absolut in Ordnung, keine Flecken, nichts gelöst. Rost gibts jeweils am Schweller vorne, an der hinteren Wagenheberaufnahme, an der Stoßstangenaufnahme hinten und seltsamerweise auch an der hinteren Schwingenaufnahme, jedoch nichts dramatisches. Leider auch Flugrost am schwarzen Teil des Armaturenbretts und patinierter Chrom. Motor dreht leicht. Absolutes Sorgenkind, die rote Hydraulik. Die Bremsen des Wagens versagten vor 15 Jahren bei der Überführung aus Frankreich, eine Werkstatt machte den Wagen dann wieder flott. Wie sich jetzt herausstellte wurde anscheinend der Filter des Ausgleichsbehäters komplett entsorgt. Der Behälter hat innen rostansatz und wirkt oben aufgequollen. Frage: ist es sinnvol die Hydraulikkomponenten gleich auszubauen und zu sichten? Oder kann nichts passieren wenn die Anlage unter Druck gesetzt wird. Hab immer noch Hoffnung daß einiges der Hydraulik überlebt hat, möchte aber nichts zerstören durch meine Dummheit. Wenn erwünscht werde ich Bilder einstellen, habe allerdings den Wagen noch nicht überführt, gehe zuerst noch in Urlaub. Danke noch an Mipu für sein Angebot, werde dennoch auf Dich mit allerlei Fragen zurückkommen (wenn erlaubt).
Gruß
Stefan Sikeler
(der jetzt in Griechenland drei Wochen von seiner Göttin träumen darf)