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Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 00:53
von Gerhard Klaus
Anläßlich meiner jüngsten winterlichen Elektrik-Probleme und des Gedankens, mal ein Volt- und ein Ampèremeter einzubauen, das dann ja auch richtig dimensioniert sein sollte, stellt sich mir die Frage:
Wieviel Ampère liefert eigentlich meine Lichtmaschine (bei welcher Drehzahl)?
Das Auto ist eine D-Super von 1970 und ich nehme an, daß das schon Drehstrom ist. Anbei mal ein Bild...
Für Hinweise wäre ich dankbar
Viele Grüße,
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 00:54
von Gerhard Klaus
.. ha! zu früh geklickt ;o}
hier ist das Foto....
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 07:49
von Hans-Uwe Fischer x
... Kabelbinder und Kabel-Rohr aus dem Baumarkt. Beim Hausbau kommt dieses Plastikrohr zumindest unter den Putz.
Gerhard, was hat Dir dein Auto eigentlich angetan?
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 13:03
von Josef W.
Hallo Gerhard,
nach dem Bild sieht es nach einer Ducellier Model 7558 A oder B aus. Sie leistet 50 A. Die Daten müssten auch hinten auf der Lima auf der Deckelausbuchtung fürs hintere Lager stehen.
Grüße
Josef W.
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 13:38
von Gerhard Klaus
Hallo Hans-Uwe,
der Putz ist bei den Vibrationen im Motorraum leider abgefallen. Sobald neue Motorböcke drin sind, wird neu verputzt.
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 17:11
von Hans-Uwe Fischer x
Hallo Gerhard,
...das könnte man gelten lassen
Und die Enden, die aus dem Putz herausragen, mit Moosgummi-Schläuchen überziehen. Das sieht gut aus und passt auch zum DS/ID.
Und dann vom Gummi-Händler sich paar Mosgummiplatten-Reste (2 mm) geben lassen und mit Hilfe einer Papierhebelschere (zur Not auch normale Schere ) die Citroën-spezifischen Gummischellen selber herstellen. Die Dinger, die wie Pfeile aussehen. Und nie wieder weisse Kabelbinder in den Motorraum!
Und wenn man schon beim Händler ist, dann gleich nach NEOPREN-Gummiresten Ausschau halten. Die nimmt man in ca. 5mm und passt sie hinter die vorderen Blinklicher. Die passen sich aufgrund der Dicke gut an und die Blinklichter müssen nicht angeknallt werden. Das Ganze ist dann auch noch verrottungsfest (siehe mein Foto auf Jints website).
Findet man noch ein Stückchen Moosgummischlauch, stülpt man davon ca. 15 cm über die Verbindungsstelle der oberen und unteren Tachowelle im Motorraum und die Metall-Überwurfschraube schlägt nicht an die 12Volt-Anschlüsse der Lichtmaschine.
Grüsse
Hans-Uwe
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 17:25
von MenrathU
Moin Gerhard,
eigentlich benötigst Du kein Amperemeter, weil die Drehstrom-Lima, so sie und der Regler in gutem Zustand sind, immer genügend Strom liefern. Ein Amperemeter, welches für einen Strom von 50 A geeignet ist, verursacht immer einen gewissen Spannungsabfall über seinen Klemmen, wodurch die Ladebilanz verschlechtert wird. Bau Dir ein Voltmeter ein, wenn es denn sein muss. Seine Anzeige ist aussagekräftig genug!
In den 70er Jahren gab es mal einen Bauvorschlag in der Zeitschrift ELEKTOR, in welchem der Lade- bzw. Entladstrom via Spannungsabfall über dem Massekabel der Batterie ermittelt und angezeit wurde. Das fand ich eine gute und pfiffige Idee!
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 19:19
von Thomas Held
Hallo Hans-Uwe,
jetzt enttaeuschst Du mich aber. Im Original ist die Ueberwurfmutter der Tachowellenverbindung doch mit einem auf der Welle verschiebbaren Stueck Plastikrohr isoliert...

Gruss,
Tom
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 20:47
von Gerhard Klaus
@ Hans-Uwe: ... man kann mir ja viel vorwerfen. Z.B. den Marderschutzschlauch und die nicht-originale Espresso-Maschine, die Du zum Glück nicht sehen konntest, da ich den Bildausschnitt bewußt klein gehalten habe. Ist auch eines der wenigen Zubehörteile, das nicht über einen Türkontaktschalter geschaltet wird

Aber der weiße Kabelbinder ist definitiv nicht von mir, da nehm ich doch sonst nur schwarze! Ich muß mal ein ernstes Wort mit dem Mechaniker sprechen...
Danke für den Hinweis mit dem Moosgummi (und das hält?) und dem Neopren.
Mal schauen wie sich das später dann mit dem Verputz verträgt. Diesmal nehm' ich wieder diesen Öko-Lehmputz. Der ist besser für das Raumklima unter der Motohaube...
@ Josef: Danke für die schnelle Information
@ Uwe: vor dem Einbau eines herkömmlichen Ampèremeters habe ich sowieso Manschetten, da ist mir der Eingriff in die Elektrik zu kritisch. Kann man den Artikel aus der Elektor noch irgendwo bekommen? Hat das was mit dem "shunt" zu tun? Darüber war noch was in diesem Forum - ich find's bloß grad nicht.
Warum verwendet man bei Autos für diesen Zweck eigentlich keine Zangenampèremeter mit externer Anzeige? Zu teuer? Gibt's nicht?
Voltmeter ist kein Problem. Allerdings weiß ich nicht recht, wohin mit der Anzeige. Mir kommt kein zusätzliche Loch ins Armaturenbrett und irgendwo "aufbauen" ist auch häßlich. Wie haben andere das Problem gelöst? Handschuhfach?
Viele Grüße und danke für den Hinweis,
Re: Wieviel Ampère liefert meine LiMa?
Verfasst: Mo 3. Apr 2006, 21:47
von Hans-Uwe Fischer x
Moin,
@ Gerhard:
...das mit dem Lehmputz hat mich überzeugt

. Zumal diese Putzart bis heute unübertroffen ist. Mit der Kaffee-Maschine hadere ich noch ein bisschen.
@ Tom:
...stimmt! Wenn man es originalgetreu machen will, gehört ein Kunststoffschlauch darüber. Wenn ich mich aber richtig erinnere, gab es eine TR oder eine TM, in der auf die Kurzschlussmöglichkeit an dem Drehstromgenerator hingewiesen wurde. Abhilfe: Moosgummischlauch, wie er an verschiedenen Stellen im Motorraum Anwendung findet. Z. B. den Scheuerschutz für die Luftschläuche am Vollastschalter oder/und Drucksensor der IE. Je nach dem, wie die Tachowelle verlegt ist, kann sie ganz schön in Resonanz geraten. Da hilft dann leider kein Kunststoffüberzug mehr. Dieser scheuert durch. Deswegen ja auch der Wellenhaken am Akkurahmen.
Grüsse
Hans-Uwe