Schwimmerstand
Verfasst: Di 17. Jan 2006, 16:18
Hallo zusammen!
Nach jahrelanger Einstellerei am Vergaser meines 1973er DS 23 HA scheint sich nun ein irgendwie falsch eingesteller Schwimmer die Ursache fuer meinen schlecht laufenden Motor zu sein.
Der lief eigentlich ganz gut, schuettelte sich aber im Leerlauf und dieselte vor allem beim Abstellen immer gehoerig nach.
Zuendung, Verteiler und Ventile sind ok. Fussdichtung ist auch in ordnung, Drosselklappenwelle auch nicht ausgeschlagen (sind neue Buchsen drin). Vergaserfuss ist auch geplant, Ansaugkruemmer auch. Dreck ist auch nicht drin. Duesen sind auch richtig.
Den Schwimmerstand hatte ich auch schon 1000 Mal ueberprueft.
Da mir aber nichts andere einfiel, hab ich den Stand in der Benzinkammer mal etwas hoeher gestellt, vielleicht 1mm hoeher als der Sollwert.
Und siehe da: der Motor laeuft wieder super.
Jetzt ist die Frage:
Gibt es beim Einstellen des Schwimmerstandes am Vergaser irgendwelche besonderen Geheimnisse, die man kennen muss? Ich hatte schon mal einen anderen Vergaser eingebaut und den Schwimmerstand auch kontrolliert, lief aber etwa genauso schlecht.
Ich hab das immer so gemacht: Vergaserdeckel ab, umdrehen, einen langen Nagel (war zufaellig 4,75mm dick) auf die Dichtung legen und gucken, ob er sich unter den Schwimmer schieben laesst, ohne dass der sich bewegt. (Natuerlich nicht an der Loetnaht...). Den anderen Wert 11mm durch umdrehen und dann genauso.
Ist das so korrekt?
Kann man den Benzinstand auch anders messen? Durch abnehmen des Deckels und messen des Benzinniveaus?
Oder steht vielleicht wieder mal im Reparaturbuch was verkehrtes?
Oder kaschiere ich mir vielleicht einfach einen anderen Fehler weg? Ich kann eigentlich keine undichte Stelle am Vergaserfuss finden, aber trotzdem erhoeht sich die Drehzahl im Leerlauf leicht (so von 650 auf 700 upm), wenn man mit Bremsenreiniger draufhaelt. Ist das normal, weil vielleicht das Zeug durch die Drosselklappenwelle ins Innere kriecht?
Wozu ist eigentlich der andere Abstand von 11mm, wenn man den Deckel umdreht? Andere Autos haben nur einen Einstellwert.
Ansonsten faehrt der Wagen eigentlich jetzt ganz gut.
Hat schon mal jemand so was aehnliches gehabt?
Viele Gruesse aus Muenster
Thomas Kemper
Nach jahrelanger Einstellerei am Vergaser meines 1973er DS 23 HA scheint sich nun ein irgendwie falsch eingesteller Schwimmer die Ursache fuer meinen schlecht laufenden Motor zu sein.
Der lief eigentlich ganz gut, schuettelte sich aber im Leerlauf und dieselte vor allem beim Abstellen immer gehoerig nach.
Zuendung, Verteiler und Ventile sind ok. Fussdichtung ist auch in ordnung, Drosselklappenwelle auch nicht ausgeschlagen (sind neue Buchsen drin). Vergaserfuss ist auch geplant, Ansaugkruemmer auch. Dreck ist auch nicht drin. Duesen sind auch richtig.
Den Schwimmerstand hatte ich auch schon 1000 Mal ueberprueft.
Da mir aber nichts andere einfiel, hab ich den Stand in der Benzinkammer mal etwas hoeher gestellt, vielleicht 1mm hoeher als der Sollwert.
Und siehe da: der Motor laeuft wieder super.
Jetzt ist die Frage:
Gibt es beim Einstellen des Schwimmerstandes am Vergaser irgendwelche besonderen Geheimnisse, die man kennen muss? Ich hatte schon mal einen anderen Vergaser eingebaut und den Schwimmerstand auch kontrolliert, lief aber etwa genauso schlecht.
Ich hab das immer so gemacht: Vergaserdeckel ab, umdrehen, einen langen Nagel (war zufaellig 4,75mm dick) auf die Dichtung legen und gucken, ob er sich unter den Schwimmer schieben laesst, ohne dass der sich bewegt. (Natuerlich nicht an der Loetnaht...). Den anderen Wert 11mm durch umdrehen und dann genauso.
Ist das so korrekt?
Kann man den Benzinstand auch anders messen? Durch abnehmen des Deckels und messen des Benzinniveaus?
Oder steht vielleicht wieder mal im Reparaturbuch was verkehrtes?
Oder kaschiere ich mir vielleicht einfach einen anderen Fehler weg? Ich kann eigentlich keine undichte Stelle am Vergaserfuss finden, aber trotzdem erhoeht sich die Drehzahl im Leerlauf leicht (so von 650 auf 700 upm), wenn man mit Bremsenreiniger draufhaelt. Ist das normal, weil vielleicht das Zeug durch die Drosselklappenwelle ins Innere kriecht?
Wozu ist eigentlich der andere Abstand von 11mm, wenn man den Deckel umdreht? Andere Autos haben nur einen Einstellwert.
Ansonsten faehrt der Wagen eigentlich jetzt ganz gut.
Hat schon mal jemand so was aehnliches gehabt?
Viele Gruesse aus Muenster
Thomas Kemper