Riemenscheibe von Nockenwelle abgeschert
Verfasst: Di 7. Jun 2005, 19:13
Hallo liebe Leute,
ich fahre seit 1993 einen ID 19 B von Mai 1969 im Alltagsbetrieb, Jahresfahrleistung etwa 20.000 km. Da der Originalmotor des Wagens einen Frostschaden hatte, wurde er in den 90er Jahren gegen einen ID 20-Motor ausgetauscht (DY 2), der jetzt wahrscheinlich etwa 200.000 km gelaufen hat und meiner Meinung nach ziemlich gut in Schuß ist: Der Wagen ist ziemlich schnell, beschleunigt gut, läuft ruhig, verbraucht praktisch kein Öl und bei recht zügiger Fahrweise etwa 11 l Super plus auf 100 km.
Nun habe ich ein ziemlich ekliges, sich von Zeit zu Zeit wiederholendes Problem: gestern hat sich bei meinem Wagen zum dritten Mal die Riemenscheibe von der Nockenwelle abgeschert. Leider nach einer längeren Autobahnfahrt und ungefähr 450 km von zu Hause entfernt. Gott sei Dank gibt es den ADAC, die haben mich und den Wagen tatsächlich nach Hause gebracht...
Schon als die Sache vor etwa drei Jahren zum ersten Mal passierte, hat mich meine Werkstatt darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur die Scheibe kaputt gegangen sei, sondern das auch das Profil auf der Nockenwelle, in dem die Scheibe "einrastet", teilweise abgerieben sei. Sie haben aber damals eine neue Scheibe draufgesetzt und waren ziemlich zuversichtlich, dass die Verbindung halten würde. Im letzten Herbst ist es dann wieder passiert und nochmals provisorisch behoben worden, nun hat´s bis gestern gehalten. Fachleute, die ich diesbezüglich interviewt habe (z.B. Dirk Sassen), sagten mir, dass es sich dabei nicht um einen DS-typischen Defekt handeln würde, konnten auch kaum glauben, dass das weiche Alu der Scheibe die gehärtete Nockenwelle zerstören könne.
Ich habe die Welle leider nicht selbst gesehen, werde mir die Sache jetzt aber selbst mal angucken. Kann mir jemand von Euch vielleicht ein Foto einer intakten Nockenwelle mailen, damit ich einen Vergleich habe, wie die Stelle eigentlich aussehen sollte?
Hat die Werkstatt vielleicht irgendwie Mist gebaut und beim Aufsetzen der Scheibe irgendetwas nicht beachtet? Unterlegscheiben oder ähnliches? Eigentlich kennen die sich mit den D-Modellen ziemlich gut aus. Aber vielleicht gibt es ja irgendeinen Trick, den die nicht kennen, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen, ohne gleich den Motor auszubauen und die angeschlagene Nockenwelle zu tauschen?
Und wieso kommt es überhaupt zu diesem Problem? Wird die Scheibe vielleicht durch unrunden Lauf eines Aggregats ungleichmäßig belastet?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar!
ich fahre seit 1993 einen ID 19 B von Mai 1969 im Alltagsbetrieb, Jahresfahrleistung etwa 20.000 km. Da der Originalmotor des Wagens einen Frostschaden hatte, wurde er in den 90er Jahren gegen einen ID 20-Motor ausgetauscht (DY 2), der jetzt wahrscheinlich etwa 200.000 km gelaufen hat und meiner Meinung nach ziemlich gut in Schuß ist: Der Wagen ist ziemlich schnell, beschleunigt gut, läuft ruhig, verbraucht praktisch kein Öl und bei recht zügiger Fahrweise etwa 11 l Super plus auf 100 km.
Nun habe ich ein ziemlich ekliges, sich von Zeit zu Zeit wiederholendes Problem: gestern hat sich bei meinem Wagen zum dritten Mal die Riemenscheibe von der Nockenwelle abgeschert. Leider nach einer längeren Autobahnfahrt und ungefähr 450 km von zu Hause entfernt. Gott sei Dank gibt es den ADAC, die haben mich und den Wagen tatsächlich nach Hause gebracht...
Schon als die Sache vor etwa drei Jahren zum ersten Mal passierte, hat mich meine Werkstatt darauf aufmerksam gemacht, dass nicht nur die Scheibe kaputt gegangen sei, sondern das auch das Profil auf der Nockenwelle, in dem die Scheibe "einrastet", teilweise abgerieben sei. Sie haben aber damals eine neue Scheibe draufgesetzt und waren ziemlich zuversichtlich, dass die Verbindung halten würde. Im letzten Herbst ist es dann wieder passiert und nochmals provisorisch behoben worden, nun hat´s bis gestern gehalten. Fachleute, die ich diesbezüglich interviewt habe (z.B. Dirk Sassen), sagten mir, dass es sich dabei nicht um einen DS-typischen Defekt handeln würde, konnten auch kaum glauben, dass das weiche Alu der Scheibe die gehärtete Nockenwelle zerstören könne.
Ich habe die Welle leider nicht selbst gesehen, werde mir die Sache jetzt aber selbst mal angucken. Kann mir jemand von Euch vielleicht ein Foto einer intakten Nockenwelle mailen, damit ich einen Vergleich habe, wie die Stelle eigentlich aussehen sollte?
Hat die Werkstatt vielleicht irgendwie Mist gebaut und beim Aufsetzen der Scheibe irgendetwas nicht beachtet? Unterlegscheiben oder ähnliches? Eigentlich kennen die sich mit den D-Modellen ziemlich gut aus. Aber vielleicht gibt es ja irgendeinen Trick, den die nicht kennen, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen, ohne gleich den Motor auszubauen und die angeschlagene Nockenwelle zu tauschen?
Und wieso kommt es überhaupt zu diesem Problem? Wird die Scheibe vielleicht durch unrunden Lauf eines Aggregats ungleichmäßig belastet?
Ich bin für jeden Hinweis dankbar!