Mal wieder: Heizungsventil
Verfasst: So 11. Okt 2026, 17:10
Hallo in die Runde,
vor zwei Wochen mußte ich mich um die nicht mehr abzustellende Heizung kümmern. Mein erster Verdacht fiel natürlich auf Übeltäter Nr.1, das Heizventil. Vor drei Jahren habe ich (durch eigene Dummheit) den originalen Kunststoffstutzen abgebrochen und daraufhin das Ersatzteil, also nur den Stutzen, vom Franzosen eingebaut - war etwas fummelig mit dem Zubördeln, aber funktionierte.
Wie ich jetzt das Ventil wieder in der Hand hatte, konnte ich sehen, daß sich das Kunststoffteil völlig verzogen hat - nicht nur am Flansch, sondern auch die Seite, wo die Gummimembran sitzt, die war fast viereckig. Hat mich sehr geärgert und da habe ich mir eine dauerhafte Lösung ausgedacht.
Ein bzw. zwei Messing-Drehteile miteinander verlöten, fiel mangels Drehmaschine aus.
Aber: Mit Kupferteilen aus dem Installationsbedarf konnte ich mir weiterhelfen - etwas dengeln, etwas löten, etwas sägen und feilen - Resultat siehe Bilder.
Bei der Montage ist mir aber noch etwas aufgefallen: Die Membran innendrin zeigt deutliche Abdrücke von ihrem Gegenstück und war hier nicht mehr dicht, daher die Dauerheizung. Entgegen dem Tipp vom DS Technisch Team habe ich auf die Membran ein zugeschnittenes Gummiplättchen (alter Fahrradschlauch, der war dünn genug) aufvulkanisiert, jetzt ist es in Stellung "Heizung aus" auch dicht.
Ganz zufrieden bin ich mit dem Resultat optisch noch nicht, bei Gelegenheit werde ich einen Freund mit einer Drehmaschine heimsuchen...
Vielleicht hat das ja einer von Euch schon mal gemacht. Gruß Ralf
vor zwei Wochen mußte ich mich um die nicht mehr abzustellende Heizung kümmern. Mein erster Verdacht fiel natürlich auf Übeltäter Nr.1, das Heizventil. Vor drei Jahren habe ich (durch eigene Dummheit) den originalen Kunststoffstutzen abgebrochen und daraufhin das Ersatzteil, also nur den Stutzen, vom Franzosen eingebaut - war etwas fummelig mit dem Zubördeln, aber funktionierte.
Wie ich jetzt das Ventil wieder in der Hand hatte, konnte ich sehen, daß sich das Kunststoffteil völlig verzogen hat - nicht nur am Flansch, sondern auch die Seite, wo die Gummimembran sitzt, die war fast viereckig. Hat mich sehr geärgert und da habe ich mir eine dauerhafte Lösung ausgedacht.
Ein bzw. zwei Messing-Drehteile miteinander verlöten, fiel mangels Drehmaschine aus.
Aber: Mit Kupferteilen aus dem Installationsbedarf konnte ich mir weiterhelfen - etwas dengeln, etwas löten, etwas sägen und feilen - Resultat siehe Bilder.
Bei der Montage ist mir aber noch etwas aufgefallen: Die Membran innendrin zeigt deutliche Abdrücke von ihrem Gegenstück und war hier nicht mehr dicht, daher die Dauerheizung. Entgegen dem Tipp vom DS Technisch Team habe ich auf die Membran ein zugeschnittenes Gummiplättchen (alter Fahrradschlauch, der war dünn genug) aufvulkanisiert, jetzt ist es in Stellung "Heizung aus" auch dicht.
Ganz zufrieden bin ich mit dem Resultat optisch noch nicht, bei Gelegenheit werde ich einen Freund mit einer Drehmaschine heimsuchen...
Vielleicht hat das ja einer von Euch schon mal gemacht. Gruß Ralf