Bremsscheiben: unterschiedliche Qualitäten am Markt?
Verfasst: So 13. Sep 2026, 18:52
Hallo zusammen,
ich mache mal einen eigenen Beitrag auf, um den anderen von Thomas nicht zu kapern:
Ich habe meine Bremsscheiben vor ca. 10 Jahren / 40.000 km getauscht. Verschleiss ist bisher nur minimal, vielleicht 0,5 mm. Leider rubbeln sie seit ein paar Jahren kräftig "im Takt der Drehzahl", v.a. beim Bremsen in höherer Geschwindigkeit (>80 km/h). Schleife ich sie mit den Schleifklötzen an, ist das Rubbeln weg, hält aber leider nur ein paar Hundert Kilometer an. Vermutlich sind sie dann wieder glatt poliert und die Klötze greifen nicht mehr gleichmäßig.
Kann es sein, dass der Stahl der Scheiben zu hart ist?
Kann es sein, dass ich mehr abschleifen müsste?
Ich habe vor 4 Jahren mal das ADAC-Sicherheitstraining mitgemacht. Kann es sein, dass die Scheiben dabei Schaden genommen haben, z.B. verglast sind? Könnten die Scheiben verzogen sein? Würde das zur kurzzeitigen Verbesserung durch Schleifen passen?
Wechsel der Nachbau-Klötze auf NOS Textar-Klötze brachte keine Veränderung.
Bremse ist entlüftet, Bremskolben sind alle leichtgängig. Bremssättel sind zentriert. Gleitflächen der Tragplatten der Bremsklötze sind mit Kupferpaste geschmiert.
Achshülsen sind nicht gerissen. Spiel in der Schwingarmaufhängung gib es auch keines. Halbachsen am Getriebeausgang sind fest verschraubt.
Antriebswellen habe ich vor ein paar Jahren auf neue getauscht.
Fehlt noch was?
Daher meine Fragen an euch:
Würde sich der Aufwand für Scheibentausch lohnen?
Ich habe Bedenken, dass es an der Qualität der Scheiben liegt. Gibt es unterschiedliche Qualitäten der Bremsscheiben am Markt? Oder bieten alle bekannten Händler die gleiche Ware aus der gleichen Quelle an?
Hat jemand aktuell konkrete Erfahrungen mit neuen Bremsscheiben? Falls ja, welche? Wo gekauft?
Danke,
Gruß Thorsten
ich mache mal einen eigenen Beitrag auf, um den anderen von Thomas nicht zu kapern:
Ich habe meine Bremsscheiben vor ca. 10 Jahren / 40.000 km getauscht. Verschleiss ist bisher nur minimal, vielleicht 0,5 mm. Leider rubbeln sie seit ein paar Jahren kräftig "im Takt der Drehzahl", v.a. beim Bremsen in höherer Geschwindigkeit (>80 km/h). Schleife ich sie mit den Schleifklötzen an, ist das Rubbeln weg, hält aber leider nur ein paar Hundert Kilometer an. Vermutlich sind sie dann wieder glatt poliert und die Klötze greifen nicht mehr gleichmäßig.
Kann es sein, dass der Stahl der Scheiben zu hart ist?
Kann es sein, dass ich mehr abschleifen müsste?
Ich habe vor 4 Jahren mal das ADAC-Sicherheitstraining mitgemacht. Kann es sein, dass die Scheiben dabei Schaden genommen haben, z.B. verglast sind? Könnten die Scheiben verzogen sein? Würde das zur kurzzeitigen Verbesserung durch Schleifen passen?
Wechsel der Nachbau-Klötze auf NOS Textar-Klötze brachte keine Veränderung.
Bremse ist entlüftet, Bremskolben sind alle leichtgängig. Bremssättel sind zentriert. Gleitflächen der Tragplatten der Bremsklötze sind mit Kupferpaste geschmiert.
Achshülsen sind nicht gerissen. Spiel in der Schwingarmaufhängung gib es auch keines. Halbachsen am Getriebeausgang sind fest verschraubt.
Antriebswellen habe ich vor ein paar Jahren auf neue getauscht.
Fehlt noch was?
Daher meine Fragen an euch:
Würde sich der Aufwand für Scheibentausch lohnen?
Ich habe Bedenken, dass es an der Qualität der Scheiben liegt. Gibt es unterschiedliche Qualitäten der Bremsscheiben am Markt? Oder bieten alle bekannten Händler die gleiche Ware aus der gleichen Quelle an?
Hat jemand aktuell konkrete Erfahrungen mit neuen Bremsscheiben? Falls ja, welche? Wo gekauft?
Danke,
Gruß Thorsten