NOS HA-Getriebe
Verfasst: So 22. Dez 2024, 20:26
Hallo zusammen!
Ich muß Euch mal was zeigen.
Vor mehreren Jahren habe ich ja in Solingen bei einer Werkstattauflösung einen kompletten Spezialwerkzeugsatz bergen können, unter anderem auch die kompletten Getriebewerkzeuge und -Lehren.
Weil ich sicher war, dieses Werkzeug nie einsetzen zu wollen/ können, habe ich das dann im Tausch an einen Getriebe-Instandsetzer weitergegeben. Zum Tausch/ Preis gehörte dann ein HA-Getriebe, an dem ein NOS-Zettel hing. Der ausgerufene Preis war derart hoch, daß da niemand drauf angesprungen wäre.
Den Anbieter überzeugte mein Argument, daß ich das Werkzeug auch an einen anderen Spezi veräußern könnte und er dann möglicherweise einen neuen Mitbewerber bekäme. So nahm er es in Zahlung und ich nahm das Getriebe mit einer immer noch kräftigen Zuzahlung mit mir nach Hause.
Das zur Vorgeschichte.
Nun, einige Jahre später ist mein anderes großes Projekt fertig und mein Getriebe ist im Vierten mittlerweile so laut, daß es mich nervt. Daher habe ich das -nach Aussagen des Verkäufers- NOS-Getriebe mal hervorgeholt und mir genauer angesehen.
Diese Silicon-Dichtmasse hat mich irritiert. Ich habe dann beschlossen, das Getriebe zu öffnen.
Mich hat interessiert, wie new old stock das dann ist.
Zuerst die beiden Differential-Abgänge ab, um zu prüfen, ob die Muttern fest sind.
Ui, die Franzosen haben damals schon mit SKF zusammen gearbeitet:
Bei der Montage der Dichtungen hatte der damalige Mechaniker weniger Erfolg:
Das hätte nach Einbau sicher wieder sofort ne Leckage gegeben, über die ich mich geärgert hätte.
Neugierig geworden, was mich denn da noch so erwartet habe ich dann die Schaltzylinder vorgespannt und den oberen Deckel losgeschraubt. DAMIT habe ich dann nicht gerechnet:
Eine Dichtmassen-Orgie, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe.
Dummerweise an einer Stelle neben der Dichtfläche aufgetragen, auch da hätte es wieder dauernd gesifft...
Die Dichtmasse hängt sogar in den Schaltgabelwellen, so daß die zuerst blockiert waren:
Diese Dichtmassen-Reste muß ich jetzt erstmal mühsam zusammen mit einigen Spänen, deren Herkunft ich nicht klären kann, entfernen.
Weiter geht es im nächsten Beitrag.
Ich muß Euch mal was zeigen.
Vor mehreren Jahren habe ich ja in Solingen bei einer Werkstattauflösung einen kompletten Spezialwerkzeugsatz bergen können, unter anderem auch die kompletten Getriebewerkzeuge und -Lehren.
Weil ich sicher war, dieses Werkzeug nie einsetzen zu wollen/ können, habe ich das dann im Tausch an einen Getriebe-Instandsetzer weitergegeben. Zum Tausch/ Preis gehörte dann ein HA-Getriebe, an dem ein NOS-Zettel hing. Der ausgerufene Preis war derart hoch, daß da niemand drauf angesprungen wäre.
Den Anbieter überzeugte mein Argument, daß ich das Werkzeug auch an einen anderen Spezi veräußern könnte und er dann möglicherweise einen neuen Mitbewerber bekäme. So nahm er es in Zahlung und ich nahm das Getriebe mit einer immer noch kräftigen Zuzahlung mit mir nach Hause.
Das zur Vorgeschichte.
Nun, einige Jahre später ist mein anderes großes Projekt fertig und mein Getriebe ist im Vierten mittlerweile so laut, daß es mich nervt. Daher habe ich das -nach Aussagen des Verkäufers- NOS-Getriebe mal hervorgeholt und mir genauer angesehen.
Diese Silicon-Dichtmasse hat mich irritiert. Ich habe dann beschlossen, das Getriebe zu öffnen.
Mich hat interessiert, wie new old stock das dann ist.
Zuerst die beiden Differential-Abgänge ab, um zu prüfen, ob die Muttern fest sind.
Ui, die Franzosen haben damals schon mit SKF zusammen gearbeitet:
Bei der Montage der Dichtungen hatte der damalige Mechaniker weniger Erfolg:
Das hätte nach Einbau sicher wieder sofort ne Leckage gegeben, über die ich mich geärgert hätte.
Neugierig geworden, was mich denn da noch so erwartet habe ich dann die Schaltzylinder vorgespannt und den oberen Deckel losgeschraubt. DAMIT habe ich dann nicht gerechnet:
Eine Dichtmassen-Orgie, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe.
Dummerweise an einer Stelle neben der Dichtfläche aufgetragen, auch da hätte es wieder dauernd gesifft...
Die Dichtmasse hängt sogar in den Schaltgabelwellen, so daß die zuerst blockiert waren:
Diese Dichtmassen-Reste muß ich jetzt erstmal mühsam zusammen mit einigen Spänen, deren Herkunft ich nicht klären kann, entfernen.
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