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Nicht tot zu kriegen...

Verfasst: Fr 28. Feb 2020, 15:49
von Hans-Uwe Fischer
Gerade gelesen: In einem Flugzeugforum (120kg) wird der Visa-Motor immer noch favorisiert. Und das m.E. zu Recht. Die Motorkonstruktion geht wohl auf den 2CV zurück und ist unverwüstlich. Das hat man im Flieger gern.

Meine 2CVs haben nie eine Wartung bekommen und zig tausende Kilometer nur mit Vollgas gequält worden.

huf

(c) M. Zahn

Re: Nicht tot zu kriegen...

Verfasst: Fr 28. Feb 2020, 16:01
von maldini
Hallo Hans-Uwe;

der Visa Motor hat(te) drei kurbelwellenlager (nicht nur zwei wie der 2CV Motor), eine (damals hochmoderne) Nicasil Beschichtung der Kolben und Buchsen und eine wartungsfreie, elektronische (aber nicht ganz spritzwasserfeste) Zündung.

Die Motoren liefen nicht alle gleich gut. Ich hatte aber bei zwei Wagen Motoren - die glichen ehr einer (leisen und laufruhigen) Turbine...
Das man sowas im Ultralight mag - kann ich verstehen!


Grüße
Karl

Re: Nicht tot zu kriegen...

Verfasst: Fr 28. Feb 2020, 17:26
von Hans-Uwe Fischer
Hallo Karl,

deine Aussagen über die Charakteristik des Motors (leise, laufruhig, Turbine) passen genau in meine Überlegungen. Der Motor muss sehr leicht sein. Also k(l)eine Schwungscheibe. K(l)eine Schwungscheibe bedeutet: kein Getriebe. Da die Flügelspitzen nicht in den Überschallbereich geraten dürfen, muss der Motor niedrig drehen. Also muss der Motor ohne Schwungmasse und Getriebe einen guten Drehmomentverlauf haben. Usw., usw. Hinzu kommt noch die ideale Boxerbauform. Es wäre nicht der erste Motor, der in Kleinserie wieder aufgelegt werden würde. :-)

FAZIT: Der Motor ist rundum gelungen. Der BMW-Boxermotor ist da deutlich schwerer. Rel. gut sind auch halbierte Käfermotore.

Grüße
Hans-Uwe