Frage zur Fahrgestellnummer DSuper5
Verfasst: Mo 24. Sep 2018, 23:23
Hallo Spezialisten!
Bevor ich mir weiter den Kopf zerbreche und mir unnötige Spekulationen zusammenreime...
Ich habe da eine Frage zur Fahrgestellnummer:
Kürzlich habe ich mir eine (mehr oder weniger schön) restaurierte DSuper5 angeschafft.
Baujahr 74 und EZ Januar 75 in Deutschland.
Beim Besichtigen habe ich mir die FIN an der Plakette gemerkt und dann mit den baujahrtypischen Merkmalen verglichen - alle Merkmale (außer die Lackierung - ehemals Deltablau und jetzt Bordeaux, die nachgerüsteten Pallassitze,Teppiche und Türtafeln) sind vorhanden. Motortyp, Getriebetyp etc. passt alles.
Obwohl ich ein Originalitätsfanatiker bin gefiel mir der Wagen da er technisch verdammt gut fit ist, alles funktioniert ohne Zicken - und der Preis passte auch.
Jetzt musste nur noch die H-Abnahme gemacht werden (übrigens die zweite, da die erste erfolgreiche Abnahme nach zehn Jahren verstrichen war und das Auto nur sehr wenig bewegt wurde).
Ich zum Tüv - auch alles ohne weitere Beanstandungen soweit in Ordnung gewesen bis der Prüfer fragte: Wo steht die Fahrgestellnummer...? Plaketten zählen nicht. Nur Schlagzahlen.
Ich so: Oben an der Rinne...
Der Prüfer: Passt net... ist 8-stellig...
Ich so: Hä - Scheiße - muss aber! (Herz rutscht in die Hose)
Der Prüfer: Vielleicht ne andere Stelle vorhanden?
Ich grübelte etwas... und mir fiel irgendwann ein - deutsches Auto - Zahlen müssen am rechten Trägerholm eingeschlagen sein... und tatsächlich - neben der deutschen Plakette konnten die entsprechenden drüberlackierten 7stelligen Zahlen nach Runterkratzen des (leicht pfuschig) aufgebrachten Lackes zum Vorschein treten.
Der Prüfer: Dann passt ja alles - Glückwunsch!
Jetzt denke ich mir die ganze Zeit - was ist das jetzt für eine Nummer an der Rinne? Fängt an mit Ds21-M-45471xxx (ja es sind noch drei Zahlen ohne Zweifel original eingeschlagen) und die FIN an den Plaketten ist die 4556xxx.
Was könnt ihr mir dazu sagen?
Haben die unterschiedlichen Werke (Aulnay und Javel) was damit zu tun? Übrig gebliebene Chassis mit neuer Verwendung für den Export?
Die deutschen Schlagzahlen deuten nicht auf einen kriminellen Hintergrund hin um es vorweg zu sagen da man zugegebenerweise meinen könnte, es wäre ein umgeschlagenes Chassis.
Vielen Dank im Voraus und Grüße!
Goran
Bevor ich mir weiter den Kopf zerbreche und mir unnötige Spekulationen zusammenreime...
Ich habe da eine Frage zur Fahrgestellnummer:
Kürzlich habe ich mir eine (mehr oder weniger schön) restaurierte DSuper5 angeschafft.
Baujahr 74 und EZ Januar 75 in Deutschland.
Beim Besichtigen habe ich mir die FIN an der Plakette gemerkt und dann mit den baujahrtypischen Merkmalen verglichen - alle Merkmale (außer die Lackierung - ehemals Deltablau und jetzt Bordeaux, die nachgerüsteten Pallassitze,Teppiche und Türtafeln) sind vorhanden. Motortyp, Getriebetyp etc. passt alles.
Obwohl ich ein Originalitätsfanatiker bin gefiel mir der Wagen da er technisch verdammt gut fit ist, alles funktioniert ohne Zicken - und der Preis passte auch.
Jetzt musste nur noch die H-Abnahme gemacht werden (übrigens die zweite, da die erste erfolgreiche Abnahme nach zehn Jahren verstrichen war und das Auto nur sehr wenig bewegt wurde).
Ich zum Tüv - auch alles ohne weitere Beanstandungen soweit in Ordnung gewesen bis der Prüfer fragte: Wo steht die Fahrgestellnummer...? Plaketten zählen nicht. Nur Schlagzahlen.
Ich so: Oben an der Rinne...
Der Prüfer: Passt net... ist 8-stellig...
Ich so: Hä - Scheiße - muss aber! (Herz rutscht in die Hose)
Der Prüfer: Vielleicht ne andere Stelle vorhanden?
Ich grübelte etwas... und mir fiel irgendwann ein - deutsches Auto - Zahlen müssen am rechten Trägerholm eingeschlagen sein... und tatsächlich - neben der deutschen Plakette konnten die entsprechenden drüberlackierten 7stelligen Zahlen nach Runterkratzen des (leicht pfuschig) aufgebrachten Lackes zum Vorschein treten.
Der Prüfer: Dann passt ja alles - Glückwunsch!
Jetzt denke ich mir die ganze Zeit - was ist das jetzt für eine Nummer an der Rinne? Fängt an mit Ds21-M-45471xxx (ja es sind noch drei Zahlen ohne Zweifel original eingeschlagen) und die FIN an den Plaketten ist die 4556xxx.
Was könnt ihr mir dazu sagen?
Haben die unterschiedlichen Werke (Aulnay und Javel) was damit zu tun? Übrig gebliebene Chassis mit neuer Verwendung für den Export?
Die deutschen Schlagzahlen deuten nicht auf einen kriminellen Hintergrund hin um es vorweg zu sagen da man zugegebenerweise meinen könnte, es wäre ein umgeschlagenes Chassis.
Vielen Dank im Voraus und Grüße!
Goran