Vergaserfreuden
Verfasst: Mo 16. Mai 2016, 21:05
Hallo zusammen,
kämpfe an einem 23er Motor mit dem Vergaser Weber 28/36 DMA 4, bzw. 2 Exemplaren davon.
Als ich den Wagen bekommen hab, liess sich der Leerlauf nicht wirklich in den Griff bringen, er läuft auch nicht so ruhig und geschmeidig, wie ich es von meinem 21er gewohnt bin. Vermutung lag auf Falschluft, messen zeigte einen zu niedrigen Co Wert, der sich auch mit nichts anreichern liess, Absprühen mit Bremsenreiniger im Bereich des Welleneingangs der ersten Stufe hinten sorgte für Leerlauferhöhung, demnach wohl Welle ausgeschlagen. Insgesamt ist der Leerlauf eigentlich nicht unter 8-900umdrehungen zu bekommen. So viel zur Ausgangssituation.
Konnte dann zufällig hier einen gebrauchten 28/36 DMA 4 geringfügig älterer Bauart (Drosselklappenschraube zweite Stufe mit Feder anstelle Kontermutter) ergattern und hab den nach oberflächlicher Prüfung einfach mal eingebaut.
Ergebnis: läuft zu fett und unruhig im Leerlauf.
Selbst mit völlig geschlossener Leerlaufgemischregulierschraube und Anreicherungsschraube auf der anderen Seite pöfft es dunkel fett aus dem Auspuff vor sich hin. Gefahren ist er damit erstaunlich ordentlich, verschluckt sich aber bei starker Beschleunigung und die Wolke im Stand war nicht vertretbar.
Also Vergaser wieder raus, zerlegt, gereinigt, auf Glasplatte Fuß geplant, alle Düsen mit Bremsenreiniger und Druckluft gereinigt, geprüft, verglichen mit Datenblatt, neues Nadelventil für den Schwimmer, eingestellt, neues Sieb, Papierdichtung auf beide Seiten des Bakalit (oder was auch immer das ist)-Sockels, Grundeinstellung der Drosselklappen nach diesem Link vorgenommen, alles zusammen wieder rein:
- unverändert, läuft zu fett. nicht wegzuregulieren, egal wie man dreht und stellt.
Darauf hab ich im eingebauten Zustand alles erreichbare an Düsen, Schwimmernadelventil, Beschleunigerpumpe, etc. umgebaut, schrittweise getestet, keinen Fehler gefunden:
- es bleibt zu fett.
Also Vergaser wieder raus, alle Düsen etc. wieder zurück, alten Vergaser wieder rein.
- läuft. Schön mager, also wieder zuu mager, und mit ebenso unsauberem Leerlauf, der nicht runterzukriegen ist....
Ich geb mich ja gern geschlagen, wenn ich überfordert bin und lass andere weitermachen, aber hier frag ich mich, was der beste nächste Weg wäre? einen Vergaser überholen lassen? Und wenn ja: welchen? An dem mager laufenden wurde erkennbar bereits gearbeitet, offensichtlich ohne Erfolg. der andere wirkt dagegen unangetastet und augenscheinlich i.O., aber ich frage mich WODURCH er diesen Spritüberschuss generiert.
Irgendwer ne Idee?
Danke vorab.
allein schon fürs durchlesen...
Philipp
kämpfe an einem 23er Motor mit dem Vergaser Weber 28/36 DMA 4, bzw. 2 Exemplaren davon.
Als ich den Wagen bekommen hab, liess sich der Leerlauf nicht wirklich in den Griff bringen, er läuft auch nicht so ruhig und geschmeidig, wie ich es von meinem 21er gewohnt bin. Vermutung lag auf Falschluft, messen zeigte einen zu niedrigen Co Wert, der sich auch mit nichts anreichern liess, Absprühen mit Bremsenreiniger im Bereich des Welleneingangs der ersten Stufe hinten sorgte für Leerlauferhöhung, demnach wohl Welle ausgeschlagen. Insgesamt ist der Leerlauf eigentlich nicht unter 8-900umdrehungen zu bekommen. So viel zur Ausgangssituation.
Konnte dann zufällig hier einen gebrauchten 28/36 DMA 4 geringfügig älterer Bauart (Drosselklappenschraube zweite Stufe mit Feder anstelle Kontermutter) ergattern und hab den nach oberflächlicher Prüfung einfach mal eingebaut.
Ergebnis: läuft zu fett und unruhig im Leerlauf.
Selbst mit völlig geschlossener Leerlaufgemischregulierschraube und Anreicherungsschraube auf der anderen Seite pöfft es dunkel fett aus dem Auspuff vor sich hin. Gefahren ist er damit erstaunlich ordentlich, verschluckt sich aber bei starker Beschleunigung und die Wolke im Stand war nicht vertretbar.
Also Vergaser wieder raus, zerlegt, gereinigt, auf Glasplatte Fuß geplant, alle Düsen mit Bremsenreiniger und Druckluft gereinigt, geprüft, verglichen mit Datenblatt, neues Nadelventil für den Schwimmer, eingestellt, neues Sieb, Papierdichtung auf beide Seiten des Bakalit (oder was auch immer das ist)-Sockels, Grundeinstellung der Drosselklappen nach diesem Link vorgenommen, alles zusammen wieder rein:
- unverändert, läuft zu fett. nicht wegzuregulieren, egal wie man dreht und stellt.
Darauf hab ich im eingebauten Zustand alles erreichbare an Düsen, Schwimmernadelventil, Beschleunigerpumpe, etc. umgebaut, schrittweise getestet, keinen Fehler gefunden:
- es bleibt zu fett.
Also Vergaser wieder raus, alle Düsen etc. wieder zurück, alten Vergaser wieder rein.
- läuft. Schön mager, also wieder zuu mager, und mit ebenso unsauberem Leerlauf, der nicht runterzukriegen ist....
Ich geb mich ja gern geschlagen, wenn ich überfordert bin und lass andere weitermachen, aber hier frag ich mich, was der beste nächste Weg wäre? einen Vergaser überholen lassen? Und wenn ja: welchen? An dem mager laufenden wurde erkennbar bereits gearbeitet, offensichtlich ohne Erfolg. der andere wirkt dagegen unangetastet und augenscheinlich i.O., aber ich frage mich WODURCH er diesen Spritüberschuss generiert.
Irgendwer ne Idee?
Danke vorab.
allein schon fürs durchlesen...
Philipp