Heizungsventil 58er DS 19...
Verfasst: Sa 8. Aug 2015, 22:34
...nachdem ich erstmalig vor ca. 2 Jahren die "Blumenköhle" an den Anschlussflanschen des Heizungsventils gesehen hatte, war mir klar, hier ist Handlungsbedarf angesagt. Das ist leichter gesagt als getan. Im Zuge der aktuellen Aktion allerdings habe ich diese extrem unschöne Arbeit in Angriff genommen. Das Resultat ist dann hier zu sehen. Vorsichtig formuliert hätte ich aus dem Stand "Kotzen" können. Verbaut wurde das Ventil übrigens 1997 als "NOS" Teil in "OVP". Als Kühlflüssigkeit habe ich Glysantin G30 von BASF eingefüllt und alle 4 Jahre gewechselt.
[attachment 9630 01.jpg]
[attachment 9631 02.jpg]
Im nächsten Schritt habe ich mich an die mechanische Aufarbeitung des Ventils gemacht. Hierbei hat mir der Minimot mit den kleinen Drahtbürsten mal wieder allerbeste und unersetzliche Dienste geleistet.
[attachment 9632 03.jpg]
[attachment 9633 04.jpg]
Das war jedenfalls kurz vor knapp. Ein weiteres Jahr hätte das Ventil sicherlich nicht geschafft!
Wie man einwandfrei sehen kann, ist das Ventil im Inneren absolut einwandfrei und praktisch neuwertig. Die Außenseiten auf denen die Schläuche sitzen, sind hingegen total zerfressen. Hier drängt sich also der Verdacht auf, dass das Gummi der Kühlwasserschläuche eine zersetzende chemische Reaktion herbeiführt. Im nächsten Schritt erfolgte eine Reinigung mit Säure aus dem Kit "BLOCKMOTEUR" von Restom und anschließend der erste Anstrich mit "BLOCKMOTEUR"!
[attachment 9634 05.jpg]
[attachment 9635 06.jpg]
[attachment 9636 07.jpg]
Morgen erfolgt dann der zweite Anstrich. Im Anschluss werde ich die Schlauchstutzen noch mit Schrumpfschläuchen überziehen. Ich hoffe mal sehr, das wird dann die nächsten 30 Jahre halten. Oder wann haben Sie letztmalig ein brauchbares Heizungsventil für frühe DeEssen gesehen oder gar angeboten bekommen?
Anbei noch ein Blick auf das zuvor für 27 Jahre eingebaute Heizungsventil. Wie wir sehen können, handelt es sich um das vollkommen identische Schadensbild! Kennen wir ja übrigens auch von der Wasserpumpe und dem Thermostatgehäuse.
[attachment 9637 08.jpg]
[attachment 9638 09.jpg]
Abschließend stelle ich also eine neue These auf. Diese Schäden haben nichts mit dem Kühlmittel zu tun. Die Ursache ist eindeutig in einer chemischen Reaktion zwischen den Gussteilen den und Gummischläuchen zu suchen!
Eingestellt von patric nach dieser Anregung: read.php?1,102195,102195,page=1#msg-102195
Autor: rsa404
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Im nächsten Schritt habe ich mich an die mechanische Aufarbeitung des Ventils gemacht. Hierbei hat mir der Minimot mit den kleinen Drahtbürsten mal wieder allerbeste und unersetzliche Dienste geleistet.
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Das war jedenfalls kurz vor knapp. Ein weiteres Jahr hätte das Ventil sicherlich nicht geschafft!
Wie man einwandfrei sehen kann, ist das Ventil im Inneren absolut einwandfrei und praktisch neuwertig. Die Außenseiten auf denen die Schläuche sitzen, sind hingegen total zerfressen. Hier drängt sich also der Verdacht auf, dass das Gummi der Kühlwasserschläuche eine zersetzende chemische Reaktion herbeiführt. Im nächsten Schritt erfolgte eine Reinigung mit Säure aus dem Kit "BLOCKMOTEUR" von Restom und anschließend der erste Anstrich mit "BLOCKMOTEUR"!
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Morgen erfolgt dann der zweite Anstrich. Im Anschluss werde ich die Schlauchstutzen noch mit Schrumpfschläuchen überziehen. Ich hoffe mal sehr, das wird dann die nächsten 30 Jahre halten. Oder wann haben Sie letztmalig ein brauchbares Heizungsventil für frühe DeEssen gesehen oder gar angeboten bekommen?
Anbei noch ein Blick auf das zuvor für 27 Jahre eingebaute Heizungsventil. Wie wir sehen können, handelt es sich um das vollkommen identische Schadensbild! Kennen wir ja übrigens auch von der Wasserpumpe und dem Thermostatgehäuse.
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Abschließend stelle ich also eine neue These auf. Diese Schäden haben nichts mit dem Kühlmittel zu tun. Die Ursache ist eindeutig in einer chemischen Reaktion zwischen den Gussteilen den und Gummischläuchen zu suchen!
Eingestellt von patric nach dieser Anregung: read.php?1,102195,102195,page=1#msg-102195
Autor: rsa404