Kein Bremsdruck hinten? Warnlichtschalter defekt?
Verfasst: So 12. Dez 2004, 21:22
Hallo zusammen,
ich bin zum ersten Mal im Forum und brauche mal Hilfe von den Experten für meine Id 19 von Juni 1962. Hier meine Story und meine Gedanken dazu: Nach Radbremszylinderwechsel hinten (einer war undicht, der andere fast) ging das Warnlicht des Sicherheitsschiebers an (nicht aus!)(eine ziemliche Zeit habe ich verplempert, weil auch die Ladekontrollleuchte anging und ich einen plötzlichen Elektrikfehler vermutete). Nun ja, die Entlüftung der Bremsleitungen war auch nicht ganz korrekt gewesen, also erstmal neu entlüftet, hat aber auch nicht geholfen. Jetzt habe ich festgestellt, dass hinten die Bremswirkung bei 0 liegt, die Radbremszylinder werden beim Bremsen nur ganz gering angesprochen (im Stand und bei hinten aufgebocktem Wagen). Ist das vielleicht normal? Oder fehlt ganz einfach der Bremsdruck? Dann müsste die Dame aber vielleicht auch in der Hydraulik wenig Druck haben, hier ist aber alles normal, sie steht gut auf usw. Kein Leck ersichtlich. Vorne reagiert die Bremse, wie es scheint, normal. Das Schaltintervall der Pumpe ist, wenn ich das richtig mitgezählt habe bei ca. 20 bis 30 Sekunden, also gar nicht so kurz, wie vielfach hier im Forum bei Problemen angegeben.
Ist vielleicht der Sicherheitsschieber defekt? Irgendwo im Forum habe ich aber auch gelesen, dass bei Druckabfall der Sicherheitsschieber zuerst den hinteren Bremskreislauf "zumacht". Kann aber gar nicht sein, weil bei meinem Baujahr das wohl der Hauptbremszylinder machen müsste, weil erst dann die Verzweigung in die Bremskreise erfolgt. Also doch normal bei insgesamt zu geringem Druck? Dann wäre es evtl. der Hauptdruckspeicher.
Den Warnlichtschalter habe ich auch in Verdacht, ich habe ihn mal abgebaut. Ausgebaut gibt er natürlich Kontakt zwischen Gehäuse und Stift (Masseschaltung). Durch das Löchlein kann man aber mit einem Stift eine Feder zurückdrücken, bis zum Anschlag. Muss dann nicht irgendwann der Kontakt (wenn der "Druck" dann richtig ist) ausgehen? Hat jemand schon mal den Schalter gestestet?
Was kann ich noch als wenig erfahrener Schrauber testen, ohne in die Manometer-Fraktion aufsteigen zu müssen?
Gruß und Danke für jedwelche Kommentare auf die vielen Fragezeichen oben. Ich bin im Moment mit meinem Latein am Ende.
Rolf
ich bin zum ersten Mal im Forum und brauche mal Hilfe von den Experten für meine Id 19 von Juni 1962. Hier meine Story und meine Gedanken dazu: Nach Radbremszylinderwechsel hinten (einer war undicht, der andere fast) ging das Warnlicht des Sicherheitsschiebers an (nicht aus!)(eine ziemliche Zeit habe ich verplempert, weil auch die Ladekontrollleuchte anging und ich einen plötzlichen Elektrikfehler vermutete). Nun ja, die Entlüftung der Bremsleitungen war auch nicht ganz korrekt gewesen, also erstmal neu entlüftet, hat aber auch nicht geholfen. Jetzt habe ich festgestellt, dass hinten die Bremswirkung bei 0 liegt, die Radbremszylinder werden beim Bremsen nur ganz gering angesprochen (im Stand und bei hinten aufgebocktem Wagen). Ist das vielleicht normal? Oder fehlt ganz einfach der Bremsdruck? Dann müsste die Dame aber vielleicht auch in der Hydraulik wenig Druck haben, hier ist aber alles normal, sie steht gut auf usw. Kein Leck ersichtlich. Vorne reagiert die Bremse, wie es scheint, normal. Das Schaltintervall der Pumpe ist, wenn ich das richtig mitgezählt habe bei ca. 20 bis 30 Sekunden, also gar nicht so kurz, wie vielfach hier im Forum bei Problemen angegeben.
Ist vielleicht der Sicherheitsschieber defekt? Irgendwo im Forum habe ich aber auch gelesen, dass bei Druckabfall der Sicherheitsschieber zuerst den hinteren Bremskreislauf "zumacht". Kann aber gar nicht sein, weil bei meinem Baujahr das wohl der Hauptbremszylinder machen müsste, weil erst dann die Verzweigung in die Bremskreise erfolgt. Also doch normal bei insgesamt zu geringem Druck? Dann wäre es evtl. der Hauptdruckspeicher.
Den Warnlichtschalter habe ich auch in Verdacht, ich habe ihn mal abgebaut. Ausgebaut gibt er natürlich Kontakt zwischen Gehäuse und Stift (Masseschaltung). Durch das Löchlein kann man aber mit einem Stift eine Feder zurückdrücken, bis zum Anschlag. Muss dann nicht irgendwann der Kontakt (wenn der "Druck" dann richtig ist) ausgehen? Hat jemand schon mal den Schalter gestestet?
Was kann ich noch als wenig erfahrener Schrauber testen, ohne in die Manometer-Fraktion aufsteigen zu müssen?
Gruß und Danke für jedwelche Kommentare auf die vielen Fragezeichen oben. Ich bin im Moment mit meinem Latein am Ende.
Rolf