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Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Mo 7. Nov 2016, 22:45
von Robert
Ja, Refenbeisser und Wadentreter, ein furchtbares Pack. Wo immer man sein tolles Auto präsentiert, schwirren sie rum, wie die Fliegen um die Scheisse. Bloss, was wäre, wenn das tolle Auto mal überhaupt niemanden mehr interessieren würde, wenn einen beim Treffen auf Schloss Dyngskirchen keiner dumm anquasseln würde, wenn keiner auf die hübsch gemachte Internetseite schauen würde und man trotz aller wohlgestreuter Provokation auch im DS-Forum ignoriert würde?
Das Problem narzisstischer Menschen besteht darin, dass sie im Grunde spüren, wie abhängig sie von der Aufmerksamkeit anderer sind. Und das macht sie wütend, auf ihre eigene Abhängigkeit und auf die, von denen sie abhängig sind, so, wie der Drogenabhängige, der seinen Suchtstoff "junk" (Schrott) und sich selbst "Junkie" nennt.
"mein Diskussionsbedürfnis mit Wadenbeissern ist mal wieder für Monate gedeckt": Für einen guten Konservativen sollte doch gelten: Ein Mann - ein Wort. ZENSIERT
Gruss
Robert
PS: 7 ltr Benzin im Aufprallbereich: Honi soit qui ZENSIERT y pense
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Mo 7. Nov 2016, 23:32
von flying-duck
Liebe Schreiber im Forum,
nach meinem Dafürhalten habe wir haben uns hier sehr weit vom eigentlichen Thema entfernt.
Sollte weiterhin auf einem fragwürdigen Niveau diskutiert werden behalte ich es mir vor diesen Beitrag zu schließen.
Lieben Gruß von einem eurer Moderatoren
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 01:02
von papasitt
Als Schluss.
Ein Foto das uns hoffentlich alle wieder versöhnt.

Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 07:55
von Boßhammer
Ja, dann machen wir Schluss. Für ein paar Tage und lassen uns dann das nächste nette Thema auf die gleiche Art und Weise aufmischen. Bis dann auf Seite zwei die ersten genervt Tschüss sagen und nach weiteren drei Seiten ein Moderator den Beitrag schließt. In der Zwischenzeit dürfen die Kreidefressenden ein bisschen Kuchelbeiträge schreiben, damit die, die sich nicht auseinandersetzen wollen, weiter in ihrem Glauben bleiben dürfen, das ja alles nicht soo schlimm ist und in anderen Foren noch größere Stänkerer rumschmieren.
Was bleibt? Weitere Leute ziehen sich zurück und die Frage steht im Raum, warum man seine wenige Zeit mit so einem Scheiß verbringt. Oder um beim Thema zu bleiben: ich halte es für sinnvoller ein Twingodach in eine perfekte 55 DS zu sägen, als mit diesen Profilierungsneurotikern eine nette Diskussion führen zu können.
Ralph
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 10:54
von Kuhno
ja, schon merkwürdig, wie wenig Gelassenheit und Standing bei manchen vorhanden ist und man sich vor Zorn zu persönlichen Beschimpfungen hinreissen lässt. Mit meiner Typisierung lag ich da schon goldrichtig.
Es grüßt euch amüsiert abschließend euer Profilneurotiker, Kulturgutverschandler, Steuerhinterzieher, Bombenbauer, Narziss und Provokateur
Gerd

Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 17:07
von RnB
Moin,
Danke, für die konstruktiven Antworten.
Es wurde schon einmal richtig bemerkt, dass meine Frage und damit das Thema des Threads gar nicht lautet, was geschmackspolizeilich erlaubt oder verboten sein könnte. Mich interessiert besonders, ab wann sich eine ID/DS nicht mehr "echt" anfühlt.
Wenn man - rückbaubar/unsichtbar - einen Intervallwischer verbaut, brauche ich nicht darüber sinnieren, ob es dem Wagen die Originalität nimmt. Manchen mag eine solche Komfortfunktion stören, mancher sagt, ohne Intervallwischer geht es nicht mehr. Das ist allenfalls ein mehr oder weniger störendes Detail, welches dem Wagen nicht den Charakter nimmt. Im Stand ist ein Twingodach ein in meinen Augen ärgerlicher Fehlgriff. In Fahrt verfälscht es mit anderen Windgeräuschen und einer Dachöffnung ohne Bezug zum Original das Erlebnis ID/DS. So sehe ich das auch mit veränderten Abgasanlagen, besonderen Reifendimensionen u.ä. Sie verfälschen den originalen Eindruck für sich und in der Summe. Wenn neue Federkugeln eingebaut werden, frage ich mich, ob die nun tatsächlich die Eigenschaften haben, die original waren. Blöd nur, dass ich gar nicht weiss, wie sich die Federung anfühlen müsste. Ich weiss mit meiner Citrotech-Servolenkung nicht, ob die noch so leicht- oder schwergängig ist, wie eine neue Lenkung vor 49 Jahren.
Ganz besonders interessiert mich, ab wann der Fahr- und Betriebseindruck verfälscht wird. Kann jemand überhaupt noch das Fahrerlebnis in einer aktuellen, restaurierten ID/DS mit dem in einer neuen oder neuwertigen unrestaurierten, nicht veränderten ID/DS vergleichen ? Ich könnte es nicht. Meine jetzige ID 19 ist 49 Jahre und damit drei Jahre älter als ich. Meine erste ID 19 von 1965 war damals 25 Jahre und damit 5 Jahre älter als ich.
Über Profilneurosen, Minderwertigkeitskomplexe oder blosse Prahlerei möchte ich nicht urteilen; ich möchte mich gar nicht damit befassen. Die Ausfälle unter schon länger erwachsenen Menschen sind sehr peinlich. Es wäre schön, bliebe dieser Thread und der Rest des Forums davon verschont. Ich freue mich dagegen über Antworten zum Thema.
Grüße
Ronald
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 17:19
von hgk
Moin,
das Originalgefühl wirst Du nie wieder herstellen können, allein die Umwelt ist ja heute völlig anders als damals. Kopfsteinpflaster gibt es höchst selten, Betonpisten auch kaum mehr und vor jedem Sandweg steht in der Regel ein Schild " Durchfahrt gesperrt".
Schwefelhaltige Winterluft und Splitstreuung auf Transitstrecken sind auch passe.
Da es seinerzeit sowohl Schiebe- als auch Faltdächer gab, geniese ich dieses Zeitgefühl.
Solange es noch geht ...
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 17:33
von Jint Nijman
[quote=RnB]
Wenn man - rückbaubar/unsichtbar - einen Intervallwischer verbaut, brauche ich nicht darüber sinnieren, ob es dem Wagen die Originalität nimmt. Manchen mag eine solche Komfortfunktion stören, mancher sagt, ohne Intervallwischer geht es nicht mehr. Das ist allenfalls ein mehr oder weniger störendes Detail, welches dem Wagen nicht den Charakter nimmt.
[/quote]
Von den "Charakter nehmen" zu sprechen wäre in diesem Fall (meiner Meinung nach) wohl ein wenig übertrieben, aber eine Scheibenwischerintervallschaltung ändert doch, wenn's den regnet, die Bedienung. Ich persönlich finde das nicht schön und möchte das Auto so bedienen/erfahren wie es ursprunglich war. Das ist für mich Teil vom Spass.
[quote=RnB]
Kann jemand überhaupt noch das Fahrerlebnis in einer aktuellen, restaurierten ID/DS mit dem in einer neuen oder neuwertigen unrestaurierten, nicht veränderten ID/DS vergleichen ?[/quote]
Ich denke das kann kein Mensch. Wirklich neue ID/DS gibt es seite 41 Jahren nicht mehr, wie wir alle wissen. Und auch wenn jemand vor 41 oder mehr Jahren in einen neuen ID/DS gefahren ist wird er (hoffentlich) wohl nicht behaupten dass er das Fahrgefühl von damals in eine neue DS/ID (objektiv) mit dass von heute in eine andere DS/ID vergleichen kann.
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 17:59
von maldini
Hallo Ronald,
da Du Deine Frage noch mal nachgeschärft hast - will ich es mit einer Antwort auch versuchen -
ich fahre derzeit häufig bei einem anderen DS mit -
der Wagen ist ein 70er DS, mit Halbautomatik, weichen Stoffsitzen, sehr gepflegt und mit Wissen und Liebe gewartet - ich fahr einen 69er, ID mit 5 Ganggetriebe und Ledersitzen, ordentlicher Wartung aber robuster Hofhaltung.
Beide Wagen verbindet sehr viel mehr als sie trennt. Also der Charakter, der den DS/ID, der die Wagen verbindet - ist sehr ähnlich. Man fährt in ihnen sehr ähnlich.
Beide Autos fahren sich aber "wie alte Autos", also nicht ansatzweise wie aktuelle, vergleichbare (Neu)wagen. Ob unsere Wagen aber jemals ein vergleichbares "Neuwagengefühl" vermittelten?
wer weiss - mein Wagen war auch schon ca. 15 Jahre alt, als ich ihn gekauft habe!
Mein Gefühl sagt mir aber - nein.

)
Grüße!
karl
Re: Wieviel Originalität geht mit den Jahren verloren ?
Verfasst: Di 8. Nov 2016, 18:13
von ...hannes
[quote="Jint Nijman"]
Und auch wenn jemand vor 41 oder mehr Jahren in einen neuen ID/DS gefahren ist wird er (hoffentlich) wohl nicht behaupten dass er das Fahrgefühl von damals in eine neue DS/ID (objektiv) mit dass von heute in eine andere DS/ID vergleichen kann.[/quote]
Ich hatte damals, als D-Modelle noch als Neuwagen zu kaufen waren, leider zu wenig Vergleichsmöglichkeiten, und die Ersthand- DS23i.e. des Nachbarsohnes und die fünfjährige DSuper mit den bereits durchgerosteten Türunterkanten eines Studienkollegen waren schon im Auslieferungszustand weder von der Motorisierung noch vom Ausstattungskomfort her vergleichbar.
Aber 2CV habe ich so einige besessen und in noch mehr Enten bin ich zumindest als Beifahrer unterwegs gewesen. Und keine fuhr sich wirklich gleich, roch gleich, federte gleich, klang (und schepperte) gleich wie die andere.

Und das wird auch bei den D- Modellen nicht viel anders gewesen sein.