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Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: So 6. Apr 2014, 21:53
von Jint Nijman
Konrad, ich schliesse mich deine Meinung (basierend auf Erfahrung mit meinem ersten D-Modell) an.
[quote=GerhardT]
Meine 2 cent: ich habe ebenfalls sehr kurze Schaltintervalle (ziemlich sicher die Lenkung) und hatte in den vier Jahren bereits zwei mal größere Scherereien mit der Leitung von der Pumpe zum Regler.
Gut sind die kurzen Intervalle mit den ständigen Druckwechsel also sicherlich nicht...
[/quote]
Es gibt bestimmt noch andere mögliche Gründe für die Probleme (welche?) mit der HD-Leitung, oder?
Natürlich sind längere Schaltintervalle besser, das würde ich nie bestreiten, aber ich würde das Thema etwas lockerer sehen.
gruss
Jint
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: So 6. Apr 2014, 21:55
von GerhardT
[quote=radel56]
Hallo Gerhard,
was schlägst du dann als Lösung vor?
Gruß[/quote]
Tja, wenns so einfach wäre, dann hätte ich selber nicht seit Jahren mehr oder weniger untätig zugeschaut.
Aber nochmal eine gerissene Druckleitung möchte ich nicht mehr haben, denn das ist mehr als unangenehm und macht gleich eine Riesenschweinerei unterm Auto mit allen Folgen.
Ich fürchte, früher oder später werde auch ich meine Lenkung tauschen müssen. Aber soweit ich über die aufgearbeiten Lenkungen gelesen habe, ist das eher eine (teure) Glücksache, obs danach wirklich dauerhaft besser wird oder nicht. Oder täuscht mich der Eindruck?
vg,
Gerhard
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: So 6. Apr 2014, 22:03
von GerhardT
[quote="Jint Nijman"]
Es gibt bestimmt noch andere mögliche Gründe für die Probleme (welche?) mit der HD-Leitung, oder?
Natürlich sind längere Schaltintervalle besser, das würde ich nie bestreiten, aber ich würde das Thema etwas lockerer sehen.
gruss
Jint[/quote]
Klar, bei dieser Leitung kann man schon beim Einbau einige Fehler machen. 100% Gewissheit gibts nicht.

Zweimal bei der letzten Biegung beim Druckregler gerissen.
Aber Ok, hier gehts um Rücklauf und Schaltintervalle. Ich möchte kein Thradnappping machen.
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: So 6. Apr 2014, 23:12
von Robert
Hallo Jörg,
nur um keinen Fehler zu machen: Hast Du den Fliehkraftregler-Rücklauf im tiefen oder im beschleunigten Leerlauf gemessen? Nur wenn die Kupplung voll ausgerückt ist, kommt auch kein LHM zurück. Je höher die Drehzahl, umso mehr Rücklauf.
Viele Grüsse
Robert
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: So 6. Apr 2014, 23:22
von krebswaage
Hallo Robert,
Ich habe bei der Messung nicht auf der Bremse gestanden, dann müsste es der erhöhte Leerlauf sein.
Gruß Jörg
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: Di 8. Apr 2014, 00:15
von Robert
Hallo Jörg,
wenn die Kupplung ganz ausgerückt ist, also minimale Drehzahl oder Keilriemen entfernt, sollte kein Rücklauf aus dem Regler kommen. Hast Du die Funktion des Handkupplungshebels mal überprüft, also Getriebe in neutral, Hebel betätigen und durch Hochschieben arretieren. Dann sollte die Kupplung einrücken. Wenn das der Fall ist, funktioniert der Handkupplungshebel und der gesamte Kupplungs- und Schaltapparat ist in dem Moment vom HD-Kreislauf getrennt. Dann sollten sich auch keine Gänge mehr einlegen lassen. Wenn Du dadurch ein vernünftiges Schaltintervall erhältst, liegt der Fehler in diesem Zweig. Wenn Du magst, können wir auch mal telephonieren. Das Problem muss sich lösen lassen, schick mir ggfls. eine PN.
Viele Grüsse
Robert
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: So 13. Apr 2014, 12:55
von krebswaage
Hallo Robert,
Nochmals danke für das nette Telefongespräch.
Wie besprochen habe ich die Funktion der Handbetättigung unter dem Lenkrad überprüft , sie funktioniert wie von Dir beschrieben.
Ebenso habe ich den Rücklauf des Fliehkraftreglers nochmals gemessen, mit und ohne Keilriemen sowie mit verriegelter und nicht verriegelter Handbetättigung unterm Lenkrad.
Bei allen vier Varianten messe ich einen Rücklauf von 90 cm3 pro Minute.
Siegessicher nun den Übeltäter ermittelt zu haben, habe ich mittels Fühlerlehre den Fliehkraftregler vom System getrennt.
Das Ergebnis, kein messbarer Rücklauf und unveränderter Schaltintervall von 6 Sekunden.?.?.?
Die Ansaugleitung zur Hydraulikpumpe habe ich schon mit einem Klarsichtschlauch versehen um sicherzugehen das blasenfrei LHM angesaugt wird, auch das ist gewährleistet.
Für mich bleibt die Sache weiterhin mysteriös und somit steigt der Reiz den Fehler nun endgültig zu finden.
Als nächstes überlege ich die Hydraulikpumpe und den Druckregler auszubauen und die Förderleistung wie die Drücke überprüfen zulassen.
Gruß Jörg Bonin
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: Sa 21. Jun 2014, 00:11
von krebswaage
Ich möchte allen danken die mir mit Rat und Tat bei der Suche nach meinem Hydraulikproblem geholfen haben.
Kurzer Zwischenbericht:
Nachdem ich die Hydraulikpumpe und den Druckregler prüfen und einstellen lies habe ich sämtliche Rückläufe am Hydraulikbehälter gemessen.
Der Fliehkraftregler mit 130ccm/pro Minute und die Lenkung mit 150ccm/pro Minute haben sich als Übeltäter gezeigt.
Den Fliekraftregler habe ich durch einen gebrauchte ersetzt. Nun habe ich am Fliehkraftregler nur noch einen Rücklauf von 3,5ccm/pro Minute.
Der Schaltintervall liegt zwar immer noch bei 6 Sekunden aber die Hydraulik arbeitet spürbar besser.
Als nächstes werde ich die Lenkung austauschen, vermutlich aber erst im Winter.
Ich werde dann vom Ergebnis berichten.
Gruß Jörg Bonin
Re: Hydraulischer Rücklauf
Verfasst: Sa 28. Aug 2021, 11:12
von hgk
Moin,
gibt es da was neues?