Re: Vordere Schwingarmlager
Verfasst: Do 2. Mai 2013, 10:59
[quote=...hannes]
Hallo Tom!
Natürlich liegt viel Wahrheit in deiner Skepsis, schon allein der im alten Fett gebundene Metallabrieb hat bei den Gleitflächen nichts zu suchen.
Andererseits, von den geschätzten 300 DS-Besitzern in Österreich fahren 200 davon glücklich weiter, denn sie wissen nichts um die Problematik. Viele sind zwar in der Lage, die Routinearbeiten - Öl, Ventile, Zündung selbst durchzuführen, die anderen fahren in eine Citroënwerkstätte, die zwar die Kleinigkeiten entgegennehmen, nicht aber umfangreiche Arbeiten wie die Überholung der Lager. Die alten Meister sind längst schon in Pension und in die Reparaturmanuale der alten Citroën müsste man sich dort, sofern überhaupt noch vorhanden, erst einlesen.
Die Anzahl der Selberschrauber, die ausreichende, Kenntnisse, Gerätschaften und Räumlichkeiten hat, die Lager auszubauen, zu fetten, gegebenenfalls zu tauschen und dann vor allem auch neu / richtig zu distanzieren, reduziert sich bereits auf einen kleinen Prozentsatz.
Alle anderen sind faktisch auf eine einfachere Methode angewiesen, die Lebensdauer ihrer Schwingarmkonen zu verlängern - die Auffrischung des alten Fettes.
PS: Das Fett der Schwingenlager meines 2CV war um 10 Jahre älter als das meiner ID19P, gereinigt habe ich die mit klebrigzähem rötlichen Fett versehenen Wälzlager mit MOS2. Dabei ist das Fett wieder weich geworden, sodass sich die Gleitflächen mit dem Leinenlappen gut reinigen ließen.[/quote]
Hallo,
ich wärme das hier noch mal auf.
Hat inzwischen jemand Erfahrung mit der "Auffrischungsmethode" gesammelt?
Ich weiß, das es nicht das Optimum ist. Aber manchmal ist 80% besser als gar nicht machen.
Gruß
Andreas
Hallo Tom!
Natürlich liegt viel Wahrheit in deiner Skepsis, schon allein der im alten Fett gebundene Metallabrieb hat bei den Gleitflächen nichts zu suchen.
Andererseits, von den geschätzten 300 DS-Besitzern in Österreich fahren 200 davon glücklich weiter, denn sie wissen nichts um die Problematik. Viele sind zwar in der Lage, die Routinearbeiten - Öl, Ventile, Zündung selbst durchzuführen, die anderen fahren in eine Citroënwerkstätte, die zwar die Kleinigkeiten entgegennehmen, nicht aber umfangreiche Arbeiten wie die Überholung der Lager. Die alten Meister sind längst schon in Pension und in die Reparaturmanuale der alten Citroën müsste man sich dort, sofern überhaupt noch vorhanden, erst einlesen.
Die Anzahl der Selberschrauber, die ausreichende, Kenntnisse, Gerätschaften und Räumlichkeiten hat, die Lager auszubauen, zu fetten, gegebenenfalls zu tauschen und dann vor allem auch neu / richtig zu distanzieren, reduziert sich bereits auf einen kleinen Prozentsatz.
Alle anderen sind faktisch auf eine einfachere Methode angewiesen, die Lebensdauer ihrer Schwingarmkonen zu verlängern - die Auffrischung des alten Fettes.
PS: Das Fett der Schwingenlager meines 2CV war um 10 Jahre älter als das meiner ID19P, gereinigt habe ich die mit klebrigzähem rötlichen Fett versehenen Wälzlager mit MOS2. Dabei ist das Fett wieder weich geworden, sodass sich die Gleitflächen mit dem Leinenlappen gut reinigen ließen.[/quote]
Hallo,
ich wärme das hier noch mal auf.
Hat inzwischen jemand Erfahrung mit der "Auffrischungsmethode" gesammelt?
Ich weiß, das es nicht das Optimum ist. Aber manchmal ist 80% besser als gar nicht machen.
Gruß
Andreas