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Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Fr 25. Nov 2016, 19:40
von Jint Nijman
[quote=Manfred]
Noch besser: Hier testet Quarks & Co. einen Unfall mit einem modernen Golf mit Airbag, angeschnalltem Fahrer usw. und eine verformbare Barriere wie ein vorrausstehendes Auto.
[/quote]
Ich will echt nicht wissen was bei so einem Test (Unfall) von einen D-Modell übrig bleibt. Viel wird es nicht sein...

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Fr 25. Nov 2016, 22:45
von Hans-Uwe Fischer
[quote=Manfred]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Moin,

ganz so "semi-statisch" würde ich die Vorgänge nicht sehen. Fahre ich z.B. auf ein stehendes Auto mit 100 km/h auf und sitze nahe vorm Lenkrad, dann kann während des Aufschlags aufs Lenkrad das Fahrzeug noch 50 Km/h fahren. Es befindet sich sozusagen noch im Knautschbereich und ist noch am Verzögern. Der Aufprall aufs Lenkrad wird also deutlich entschärft.

Diese Situation ist abhängig von der Masse des eigenen Fahrzeugs. Ist die Masse, so wie bei der ID/DS sehr gross und die Gesamtstrecke der einzelnen Knautschzonen entsprechend lang*, so wie bei der ID/DS, gibt es spürbare physikalische Vorteile gegenüber anderen Fahrzeugen.


*) Dazu wird auch die Knautschzone des stehenden Fahrzeuges mitgerechnet.

HUF[/quote]

Ich habe mal auf die Schnelle ein youtube-Crash-Video heraus gesucht. Gleich der erste Crashtest ohne Gurt bei 50(!) km/h zeigt hier, daß zumindest beim Crash auf die Betonwand das Auto vollständig zum stehen gekommen ist, bevor die Puppe auf das Lenkrad knallt.

Crashtest mit 50km/h ohne Gurt

Noch besser: Hier testet Quarks & Co. einen Unfall mit einem modernen Golf mit Airbag, angeschnalltem Fahrer usw. und eine verformbare Barriere wie ein vorrausstehendes Auto. Der Gutachter geht hier auch auf die zu erwartenden Beschleunigungskräfte des Unfallopfers ein.

Quarks und Co. Chrashtest mit 100km/h

Manfred[/quote]


War das so schwer zu verstehen, was ich da geschrieben habe ?

HUF

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Sa 26. Nov 2016, 00:14
von Manfred
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
[quote=Manfred]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Moin,

ganz so "semi-statisch" würde ich die Vorgänge nicht sehen. Fahre ich z.B. auf ein stehendes Auto mit 100 km/h auf und sitze nahe vorm Lenkrad, dann kann während des Aufschlags aufs Lenkrad das Fahrzeug noch 50 Km/h fahren. Es befindet sich sozusagen noch im Knautschbereich und ist noch am Verzögern. Der Aufprall aufs Lenkrad wird also deutlich entschärft.

Diese Situation ist abhängig von der Masse des eigenen Fahrzeugs. Ist die Masse, so wie bei der ID/DS sehr gross und die Gesamtstrecke der einzelnen Knautschzonen entsprechend lang*, so wie bei der ID/DS, gibt es spürbare physikalische Vorteile gegenüber anderen Fahrzeugen.


*) Dazu wird auch die Knautschzone des stehenden Fahrzeuges mitgerechnet.

HUF[/quote]

Ich habe mal auf die Schnelle ein youtube-Crash-Video heraus gesucht. Gleich der erste Crashtest ohne Gurt bei 50(!) km/h zeigt hier, daß zumindest beim Crash auf die Betonwand das Auto vollständig zum stehen gekommen ist, bevor die Puppe auf das Lenkrad knallt.

Crashtest mit 50km/h ohne Gurt

Noch besser: Hier testet Quarks & Co. einen Unfall mit einem modernen Golf mit Airbag, angeschnalltem Fahrer usw. und eine verformbare Barriere wie ein vorrausstehendes Auto. Der Gutachter geht hier auch auf die zu erwartenden Beschleunigungskräfte des Unfallopfers ein.

Quarks und Co. Chrashtest mit 100km/h

Manfred[/quote]


War das so schwer zu verstehen, was ich da geschrieben habe ?

HUF[/quote]

Es ist nicht schwer zu verstehen, worauf du hinaus wolltest, es hatte mich eher auf die Idee gebracht, mal bei youtube zu stöbern, schließlich wurden ja Crashtests schon zu zigtausende Male in allen möglichen Varianten durchgeführt und aufgezeichnet.

Jeder Crash läuft anders ab, mal 100% deckend, mal 50% oder auch nur 5%, mal ist das stehende Fahrzeug schwerer, mal umgekehrt usw. Hinzu kommt oft ein seitliches Wegschleudern der Fahrzeuge, überschlagen sich vielleicht noch usw. und kommen vielleicht erst 100m später zum stehen. Wegschleudern und sich überschlagen ist dann, auch wenn es dramatisch aussehen mag, eher eine "sanfte" Art an Geschwindigkeit im Falle eines Unfalls zu verlieren und erhöht, wenn man nicht aus dem Fahrzeug geschleudert wird, eher die Überlebenschancen.

Manfred

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Sa 26. Nov 2016, 10:59
von Hans-Uwe Fischer
[quote=Manfred]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
[quote=Manfred]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
Moin,

ganz so "semi-statisch" würde ich die Vorgänge nicht sehen. Fahre ich z.B. auf ein stehendes Auto mit 100 km/h auf und sitze nahe vorm Lenkrad, dann kann während des Aufschlags aufs Lenkrad das Fahrzeug noch 50 Km/h fahren. Es befindet sich sozusagen noch im Knautschbereich und ist noch am Verzögern. Der Aufprall aufs Lenkrad wird also deutlich entschärft.

Diese Situation ist abhängig von der Masse des eigenen Fahrzeugs. Ist die Masse, so wie bei der ID/DS sehr gross und die Gesamtstrecke der einzelnen Knautschzonen entsprechend lang*, so wie bei der ID/DS, gibt es spürbare physikalische Vorteile gegenüber anderen Fahrzeugen.


*) Dazu wird auch die Knautschzone des stehenden Fahrzeuges mitgerechnet.

HUF[/quote]

Ich habe mal auf die Schnelle ein youtube-Crash-Video heraus gesucht. Gleich der erste Crashtest ohne Gurt bei 50(!) km/h zeigt hier, daß zumindest beim Crash auf die Betonwand das Auto vollständig zum stehen gekommen ist, bevor die Puppe auf das Lenkrad knallt.

Crashtest mit 50km/h ohne Gurt

Noch besser: Hier testet Quarks & Co. einen Unfall mit einem modernen Golf mit Airbag, angeschnalltem Fahrer usw. und eine verformbare Barriere wie ein vorrausstehendes Auto. Der Gutachter geht hier auch auf die zu erwartenden Beschleunigungskräfte des Unfallopfers ein.

Quarks und Co. Chrashtest mit 100km/h

Manfred[/quote]


War das so schwer zu verstehen, was ich da geschrieben habe ?

HUF[/quote]

Es ist nicht schwer zu verstehen, worauf du hinaus wolltest, es hatte mich eher auf die Idee gebracht, mal bei youtube zu stöbern, schließlich wurden ja Crashtests schon zu zigtausende Male in allen möglichen Varianten durchgeführt und aufgezeichnet.

Jeder Crash läuft anders ab, mal 100% deckend, mal 50% oder auch nur 5%, mal ist das stehende Fahrzeug schwerer, mal umgekehrt usw. Hinzu kommt oft ein seitliches Wegschleudern der Fahrzeuge, überschlagen sich vielleicht noch usw. und kommen vielleicht erst 100m später zum stehen. Wegschleudern und sich überschlagen ist dann, auch wenn es dramatisch aussehen mag, eher eine "sanfte" Art an Geschwindigkeit im Falle eines Unfalls zu verlieren und erhöht, wenn man nicht aus dem Fahrzeug geschleudert wird, eher die Überlebenschancen.

Manfred[/quote]

Um das, was ich in Sachen Masse verdeutlichen wollte, verständlicher zu machen, habe ich auch ein Video gefunden. Da spielt die Masse sogar die Hauptrolle.

https://www.youtube.com/watch?v=WJKz9EfqHx0

HUF

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: So 4. Dez 2016, 23:41
von Joe
Klar, hier liegen viele richtig! Die DS ist ein absolut sicheres Auto mit einer fast endlos stabilen Fahrgastzelle! Videos belegen die hohe Sicherheit des D-Modells:

https://www.youtube.com/watch?v=9VdZaI9zbUs

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Mo 5. Dez 2016, 08:18
von chriscross
[quote=Joe]
Klar, hier liegen viele richtig! Die DS ist ein absolut sicheres Auto mit einer fast endlos stabilen Fahrgastzelle! Videos belegen die hohe Sicherheit des D-Modells:

https://www.youtube.com/watch?v=9VdZaI9zbUs[/quote]


Ein Spaß mit "präparierten" D-Modellen (eher was für einfache Gemüter..)

Gruß
Christian

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Mo 5. Dez 2016, 09:30
von Manfred
[quote=chriscross]
[quote=Joe]
Klar, hier liegen viele richtig! Die DS ist ein absolut sicheres Auto mit einer fast endlos stabilen Fahrgastzelle! Videos belegen die hohe Sicherheit des D-Modells:

https://www.youtube.com/watch?v=9VdZaI9zbUs[/quote]


Ein Spaß mit "präparierten" D-Modellen (eher was für einfache Gemüter..)

Gruß
Christian[/quote]

Ja das werden präparierte D-Modelle gewesen sein.

Diese Bilder sind allerdings nichts für einfache Gemüter...:

Nichts für einfache Gemüter...

Manfred

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Mo 5. Dez 2016, 10:21
von Gerhard Trosien
JEDES System, welches Autoinsassen vor Unfallfolgen schützen soll, hat seine Grenzen. JEDES!

Eines ist in Bezug auf unser Lieblingsauto aber sicher:

Die D-Modelle waren die mit Abstand unfallsichersten PKW ihrer Zeit, und zwar sowohl aktiv, als auch passiv.
Aktiv sind sie es dank ihrer hervorragenden Fahreigenschaften heute noch, passiv sind sie dank 60 Jahren (!) Unfallforschung und Entwicklung seit ihrer Markteinführung selbstverständlich überholt. Alles andere wäre ein Armutszeugnis für die Ingenieure.
Für ein Auto der 1950er Jahre ohne Gurtstraffer und Airbags sind die D-Modelle - gesunde Karosseriestruktur vorausgesetzt - auch heute erstaunlich unfallsicher, selbstverständlich nicht absolut (das kann aber auch heute kein Auto). Die Autos zerlegen sich beinahe vorbildlich, das Einspeichenlenkrad vermindert die Schwere von Verletzungen, und es bleibt Überlebensraum. Wie gesagt: in Grenzen, die JEDES technische System hat.
Es gibt keinen Grund, sich im DS übermäßig unwohl zu fühlen. Und wer bei jedem gefahrenen Meter an mögliche Unfälle denkt, sollte sowieso was anderes tun, als Auto zu fahren.

Re: Göttin als erster europäischer Großserienwagen mit Servolenkung?

Verfasst: Mo 5. Dez 2016, 11:42
von maldini
hallo kollegen,

dem ist nichts hinzuzufügen -


Grüße
karl