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Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Sa 22. Mär 2008, 22:53
von Pit
Ich dachte Dispersion wäre die Abhängigkeit der Ausbreitungsgeschwindigkeit und damit der Brechung von der Frequenz einer elktromagnetischen Welle?
pit

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: So 23. Mär 2008, 18:48
von MenrathU
Pit schrieb:
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> Ich dachte Dispersion wäre die Abhängigkeit der
> Ausbreitungsgeschwindigkeit und damit der Brechung
> von der Frequenz einer elktromagnetischen Welle?

Auch korrekt, pit,

manch Einer streicht sich mit Dispersion sogar sein Haus...



Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Mo 24. Mär 2008, 17:40
von sebastianklaus
Hallo Kollegen,
ich habe mir gerade Tankfarbe fuer 38,- € incl. MwSt. und Versand im Internet gekauft. Warum reinigt Ihr nicht euren Tank mit Split, Glasscherben ect., macht die Farbe rein und fertig, anstatt darauf zu warten, dass Euch der Tank durch aggressiven Sprit, Wasserpfuetzen oder Emulsionen oder was auch immer durch rostet ?

Also ich geh da lieber gern auf Nr. sicher: ist ja Spitze, wenn man irgend wo im Urlaub morgens raus kommt und ne schoene Pfuetze unter dem Tank findet oder mal eben kurz liegen bleibt, weil ploetzlich Sprit fehlt (Meine Tankuhr ist jedenfalls nicht so genau, dass ich da die letzten 2 l Sprit ablesen kann).

Schoenen Rest- Ostermontag
Sebastian

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Mo 24. Mär 2008, 18:24
von tomsail
hallo sebastian,

genau meine meinung. die hundertfach bewährten tanksets haben schon was für sich, sonst würde sie ja nicht jeder namhafte betrieb empfehlen/verwenden.

- entfetten mit nem alkalischen reiniger
- den groben dreck/rost mit split, scherben, schrauben o.ä. mechanisch lösen
- einen rostentferner auf phosphorsäurebasis anwenden
- versiegeln

so ist ein tank dann auch fast wieder neuwertig.

von jeglichem selbstbau würde ich dringend abraten, denn ein tank ist ein sicherheitsrelevantes bauteil. bei änderung/selbstbau erfordert das eine abnahme durch den TÜV. andernfalls erlischt die betriebserlaubnis mit allen bekannten folgen.

grüße
thomas


Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Mo 24. Mär 2008, 18:28
von sebastianklaus
Hi thomas,
danke fuer die Rueckmeldung mit dem Tuev, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ja, das mit dem Selbstbau muss ich mit dem TUEV noch mal besprechen. Ich nehme meinen selbstgebauten "Bunker-Tank" aus 2 mm -Blech mal demnaecht mit zum TUEV und sprech mal mit den Leuten.

Viele Gruesse
Sebastian

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Mo 24. Mär 2008, 20:00
von tomsail
hallo sebastian,

nur nicht entmutigen lassen. auch die zusatztanks bei den für expeditions-geländewagen werden meist abgenommen.

viel glück mit deinem bunker-tank

grüße
thomas

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Mo 24. Mär 2008, 20:35
von sebastianklaus
Zu Testzwecken kann ich mir ja mal von El Quaixxx ne kleine Briefbombe (Ausführung "leicht") zusenden lassen, die kann ich im Beisein des Tuev-Beamten mal im Tank hoch gehen lassen, wenn er sich verformt, zahl ich ne Flasche Sekt.
:-))
Ich werde im Forum berichten, (ich muss mit meiner einen DS in den naechsten Wochen zum Tuev)

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Mo 24. Mär 2008, 23:20
von MichaIN
Hallo zusammen,

ich erinnere mich, daß vor geraumer Zeit (Größenordnung > 10 Jahre) mal ein Bericht von jemanden in der HP stand, der sein Auto in einer Schweizer DS-Werkstatt mdifizieren ließ.

Unter anderem wurde dort ein (ich glaube bei dem Berichtenden aber nicht eingebauter) 100 (oder 90?)-Liter-Tank aus Edelstahl beschrieben, der dort im Komplettpreis mit der dazu nötigen Sitzbankänderung (der Tank baute höher) angeboten wurde.

Dieselbe Werkstatt setzte, wenn ich den Artikel richtig erinnere, bei Türreperaturen auch Türreparaturbleche (den Bereich unter der Sicke) sowie Türboden aus Edelstahl an. Kann sein, daß sie sogar auch Zentralverriegelungen und elektrische Fensterheber einbauten.

Selbst wenn die Autos inzwischen nicht mehr existieren, müßten die Tanks ja überlebt haben....?


Viele Grüße,
Michael

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Di 25. Mär 2008, 13:23
von Josef H.
Ja genau,
der Tank hatte 105 Liter inhalt, gefertigt aus Chromstahlblech 1.4301 (V2A) dicke 1mm. Er passt genau in die Aussparung. Anstelle des Tankstutzen wurde vom hinteren Tankrohr die Verbindung durch das Chassis mit einem Benzinfesten Schlauch gemacht.
Von der Rücksitzbank wurde ein Stück Schaumgummi herausgeschnitten. Der Sitzkomfort hat schon etwas gelitten, aber im Vergleich zu anderen Fahrzeugen überzeugt es immer noch.
Dieser Umbau ist bestimmt schon 16 Jahre her.
hab noch ein paar Bilder ausgegraben.

Josef H.

Re: Frage Tankrestaurierung

Verfasst: Di 25. Mär 2008, 19:13
von Doctor-D
Das Fahrzeug existiert noch, delta blauer 23i.e.bvm5, dürfte jetzt irgendwo bei Ulm oder Stuttgart sein.