anieder hat geschrieben: So 4. Jun 2023, 10:48Nein. Aber die zusätzliche Komplexität mit teilweise nicht trivialen Lösungsprozeduren gab es auch schon bei üblichen Lebenszyklen.
Mein Vater hat eine DS nach Hydraulik Defekt abgegeben. Sie pisste rote Flüssigkeit aus allen Löchern.
Das war die zweite.
Seine erste blieb auf der Autobahn mit „roter Lampe“ liegen. Das war eine ID Anfang 60er.
Seine letzte mit LHM eine 21 Pallas in bleu platine hatte auch immer mal Unlust.
Z.b. Motor aus beim Gang einlegen.
Meine ersten Autos GS und BX waren auch nicht frei von Ärger.
Alles aus heutiger Sicht erklärbar und als Hobby OK.
Aber für den heutigen Autokäufer nicht zumutbar.
Gruß
Andreas
Hat sich ja eh erledigt. Hydropneumatik gibt‘s nicht mehr in Neufahrzeugen.
Da fällt mir ein - ich müsste mal einen C5X probefahren - angeblich ist der sehr sänftig…
Robert hat geschrieben: So 4. Jun 2023, 13:16
Hallo Andreas,
dem heutigen Autokäufer ist vieles zumutbar. Vielleicht habe ich zuviel "Autodoktoren" geguckt, aber wenn ich da die Sache mit den Ölabstreifringen bei VW, unterdimensionierte Steuerketten oder die sich auflösenden Zahnriemen bei Ford sehe, entsteht bei mir der Eindruck, da wird heute schon viel Murks auf die Strasse gebracht, von der ganzen Dieselbetrugsgeschichte gar nicht zu reden. Gegen solche kapitalen Schäden sind die sicherlich ärgerlichen Undichtigkeiten der Citroën-Hydraulik pillepalle. Aber die Leute kaufen brav weiter ihre Verbrenner, am liebsten als hässliche SUV. Mir scheint, der Höhepunkt der Qualität lag in den 90ern. Gerade der von Dir angeführte BX hat ja eigentlich den Ruf eines sehr zuverlässigen Wagens.
Viele Grüsse,
Robert
Hallo Robert,
Das stimmt natürlich auch. Dennoch glaube ich, dass der Anspruch an die Wartungsarmut und die Reparatur durch Austausch Methodik zusammen natürlich mit den Produktionskosten die Hydropneumatik getötet haben.
Auch mein BX war grundsätzlich sehr robust.gerade daher viel auf dass gerade die HP das einzige war was zickte.
Am Ende dann Totalschaden wegen sich auflösender Hydraulik Rücklauf Spinne…
M. Ferchaud hat geschrieben: So 4. Jun 2023, 14:44
anieder hat geschrieben: So 4. Jun 2023, 10:48Nein. Aber die zusätzliche Komplexität mit teilweise nicht trivialen Lösungsprozeduren gab es auch schon bei üblichen Lebenszyklen.
Mein Vater hat eine DS nach Hydraulik Defekt abgegeben. Sie pisste rote Flüssigkeit aus allen Löchern.
Das war die zweite.
Seine erste blieb auf der Autobahn mit „roter Lampe“ liegen. Das war eine ID Anfang 60er.
Seine letzte mit LHM eine 21 Pallas in bleu platine hatte auch immer mal Unlust.
Z.b. Motor aus beim Gang einlegen.
Meine ersten Autos GS und BX waren auch nicht frei von Ärger.
Alles aus heutiger Sicht erklärbar und als Hobby OK.
Aber für den heutigen Autokäufer nicht zumutbar.
Gruß
Andreas
Hat sich ja eh erledigt. Hydropneumatik gibt‘s nicht mehr in Neufahrzeugen.
Da fällt mir ein - ich müsste mal einen C5X probefahren - angeblich ist der sehr sänftig…
Thomas Held hat geschrieben: Di 6. Jun 2023, 13:38
M. Ferchaud hat geschrieben: So 4. Jun 2023, 14:44
Hat sich ja eh erledigt. Hydropneumatik gibt‘s nicht mehr in Neufahrzeugen.
Doch, bei John Deere!
Gruß
Recht hatter:
"Der Frontmähaufbereiter 131 verfügt über eine hydropneumatische Federung. Damit folgt er den Bodenkonturen, gleicht Unebenheiten aus und schont so die Grasnarbe."