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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 11:28
von dosdres
......wenn es an die sanierung der hochsubventionierten solar/windräder geht,
sind die anleger mit der beute! längst verschwunden.
so isses, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
und der steuerzahler rettet abermals die banken und die anleger.
und die kanzlerin (danke für nixxx)
kauft sich wieder einen neuen hosenfuzzianzug.
erik
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 12:53
von Frank Plate
Profiteure gab es schon immer: Stahlmagnaten, Eisenbahntycoone, Kohlebarone, das wird sich auch nicht ändern (lassen).
Gruß Frank
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 14:26
von Gerhard Trosien
Frank Plate hat geschrieben:
An deiner Argumentation ist einiges dran, Tatsache ist aber, dass weder die Automobilindustrie noch die Politik einen Plan B in der Schublade haben: Was ist, wenn der Verbrennungsmotor nicht mehr ‚state of the art‘ ist, aus welchen Gründen auch immer?
...
Noch einen Tag, bevor Otto und Lenoir (wer war früher dran?) ihre ersten Gasmotoren zum Laufen brachten, galt die kohlegefeuerte Dampfmaschine als "state of the art".
Eine Eigenschaft von genialen Erfindungen ist: sie kommen plötzlich und unverhofft. Auch für den Erfinder. Man kann sie nicht "befehlen", auch und besonders nicht von grünen Politikern. Man kann sie nicht voraussehen. Und es braucht freie Geister, die sie hervorbringen, und keine von allen Seiten bedrängte, eingeschränkte, eingeschüchterte Akademiker. Und an solch freien Geistern scheint großer Mangel zu herrschen.
Die Politik kann Entwicklungen nur stören (sie nennen es euphemistisch "steuern").
Btw.: Wären Otto und Lenoir, Benz und Levassor unsere Zeitgenossen: ihre Erfindungen hätten nicht die Spur einer Chance. Selbst, wenn sie sich die Unmenge an Umweltgutachten hätten leisten können.
Die Steinzeit ist aus zwei Gründen sicher NICHT zu Ende gegangen:
Mangel an Steinen
Mahnung frühester Grüner vor Zerstörung der Landschaft durch den Flintstein-Bergbau, Warnung derselben vor den baldigen Ende der Steinvorkommen und Forderung derselben nach einer Alternative zum Stein...
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 14:27
von maldini
stimmt!
.. sogar der mann der redbull (würg) erfunden hat - ist steinreich geworden ..
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 14:32
von Gerhard Trosien
Frank Plate hat geschrieben:
Profiteure gab es schon immer: Stahlmagnaten, Eisenbahntycoone, Kohlebarone, das wird sich auch nicht ändern (lassen).
Gruß Frank
und es gibt auch keinen Grund, das zu ändern. Ohne Menschen, die ihr Kapital, ihren Erfindungsgeist und ihren Mut in ein Unternehmen stecken, gäbe es unsere technisierte Zivilisation und unseren Wohlstand gar nicht. Und dass ein solcher Mensch ein wenig mehr vom Erfolg seiner Unternehmung profitiert: das ist nur recht und gerecht. Im Fall des Scheiterns ist ihm Häme gewiss.
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 16:01
von maldini
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 17:14
von Frank Plate
Und es braucht freie Geister, die sie hervorbringen, und keine von allen Seiten bedrängte, eingeschränkte, eingeschüchterte Akademiker. Und an solch freien Geistern scheint großer Mangel zu herrschen.
Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Zumal die Lenker und Denker unserer Automobilindustrie noch nicht mal Unternehmer sind, auch wenn sie sich gerne so darstellen und sich selbst wohl auch so sehen. Sie sind Angestellte eines Konzerns, denen der eigentliche Geist des Unternehmertums ziemlich fremd ist. Sie tragen kein unternehmerisches Risiko, fallen immer weich und wenn es doch mal etwas zu beklagen gibt, springt eine Versicherung ein. Sie haben bestimmt kein Interesse etwas zu verändern, es sei denn, es kommt dem jährlichen Bonus zu Gute.
Ich denke doch, dass Menschen vom Schlage Otto und Lenoir, Benz und Levassor heute eine Chance hätten. Ihre Ideen waren so revolutionär, weil sie alles bis dahin Gewesene in Frage gestellt haben und das geht auch heute noch. Die sich aus ihren Erfindungen ergebende Umweltproblematik gab es zu ihrer Zeit einfach noch nicht und wäre auch nie ein Thema geworden, wenn ihre Erfindungen nicht so eingeschlagen hätten; der Fluch des Erfolges.
Welche Probleme wir uns mit der Entsorgung von Solarzellen und Akkus einhandeln werden wissen wir heute auch noch nicht. Ein paar Cadmium-Tellurid-Solarzellen und Lithium-Akkus sind nicht das Problem, ein paar Hunderttausend Tonnen schon. Und irgendwann ist auch das Niger-Delta voll.
Vielleicht ist die Steinzeit ja wegen zu vieler Steine zu Ende gegangen
Gruß Frank
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mi 23. Aug 2017, 22:56
von rsa404
Karl,
ich schreibe es wirklich ungerne, aber Du machst Dich gerade hochgradig lächerlich. BOSCH ist hauptverantwortlich für den aktuellen Dieselskandal, da alle Fahrzeuge die BOSCH-Steuerungen im Einsatz haben, dem "Schummelskandal" unterliegen. In Wahrheit ist das hochgradige Wirtschaftskriminalität!
Wie verblendet muss man eigentlich sein, einen derartigen "MIST" zu verbreiten?
Ich bin wirklich sehr enttäuscht, was man dem Bürger in D so alles verkaufen kann!
In diesem Sinnne....
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Do 24. Aug 2017, 08:17
von KW
24.08.2017 KW
Guten Morgen,
rsa04, Frank und Gerhard möchte ich gerne in weiten Teilen zustimmen.
Umwelt im 19.Jh. Da solltet Ihr nachlesen. Es war eine Katastrophe. Holz und Kohlefeuerungen. Abfall- und Fäkalien in die Bäche/Flüsse entsorgt, in den Städten brachen oft Seuchen aus, Dreck und Ungeziefer überall, auch wegen der Tierhaltung, Schweine und Hühner, Kaninchen in diesen engen Räumen.
Unsere Wirtschaft funktioniert, weil sie Gewinne macht. Der Sozialismus/Kommunismus funktioniert nie, weil sich der Mensch nicht entwickeln darf oder kann. In Deutschland haben wir Neidkultur, in den USA gibt es Beifall und Respekt, wenn Du gut verdienst.
Die Genies/Erfinder wurden zu jeder Zeit angefeindet. Es gab immer Widerstand, auch von höchster Stelle. Wilhelm I wollte keine Eisenbahn, sie würde die Einnahmen aus den Zolleinnahmen der Binnenschiffahrt mindern. Dort, wo die Menschen ihren Wohlstand erringen wollen, begrüßt man jeden Fortschritt. Menschlich ist, wenn der Wohlstand da ist, sich auf die faule Haut zu legen. " Voller Magen studiert nicht gern ". Gerade jetzt fordern einflussreiche Kreise Wohlstand für die, die nichts tun.
Aufstieg und Abstieg. Die Frage, in welcher Phase wir uns jetzt befinden, erübrigt sich.
Viele Grüße
KW
DS 23, HA, Bj. 73
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Do 24. Aug 2017, 08:27
von maldini
Hallo Ralf,
.. ich habe das ja nicht ohne Grund in Pünktchen gesetzt...

)
Aber Du hast recht - ich bin mir bei solchen nachrichten inzwischen auch gar nicht mehr sicher, ob es ehr ein ablenkungsmanöver eines Beteiligten (des Skandals) ist - oder ob stolz eine innovation präsentiert werden soll (oder beides?)
Was bleibt?
- das integrierter Motoer, Steuerung und Getriebe bessere Wirkungsgrade generiert und möglicherweise ca. 10% mehr Reichweite bei gleichem Akku möglich sind.
- dass das ding skaliert - zwischen 50 und
300kw Leistung!
- das es nicht aus tausenden, sondern nur noch aus wenigen hundert Teilen besteht.
- es an alle alle möglichen "Kunden" verkauft (nicht geliefert) werden soll.
- es im Bedarfsfall (vor Ort beim Kunden) eine kleine Herstellung (vermutlich hochautomatisiert) geben wird - keine Produkion bei "Bosch".
.. wenn da nicht jemand an der Zukunft bastelt...
Grüße an Dich!
karl