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Re: Zündverteiler 291C oder HB 583-1 Austauschsatz 4

Verfasst: Fr 29. Jan 2016, 00:58
von Hans-Uwe Fischer
[quote=hgk]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]

Ich habe in meiner Firma sehr viele Konstruktionen mit den unterschiedlichsten Federn entwickelt, bzw. berechnet. Der Begriff "Anfangskraft" hat sich absolut bewährt. Wer meinem Federverständnis nicht so richtig traut, kann ja mal ein SANIFAIR-Ticket an einer Drehsperre ziehen. Der Wertbon aktiviert so ca. 20 unterschiedliche Federn- oder Federkombinationen im Ausgabesystem. ;-)

HUF[/quote]

Noch mehr aufwendiges mechanisches Geraffel, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. ;-)[/quote]


Jau, so isses ;-)

Eigentlich bin ich ja mehr ein Hard- und Software-Mensch. Um aber die Ausschreibung zu gewinnen, musste ich mich der Mechanik bedienen. Diese Synthese aus Mikroprozessortechnik, Software und Mechanik brachte mir den Wettbewerbsvorteil.

Das eingeworfene Geld geht aber leider nicht in meine Richtung.

HUF

Re: Zündverteiler 291C oder HB 583-1 Austauschsatz 4

Verfasst: Sa 30. Jan 2016, 22:41
von Claude-Michel
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
[quote=Claude-Michel]Um eine Feder mit "Anfangskraft" herzustellen müsste der Abstand zwischen den Federwindungen im Ruhezustand negativ sein. Das kann ich mir nicht richtig vorstellen. Oder gibt es da ein Verfahren um so eine Feder herzustellen?[/quote]

...Beim Herstellen einer Zugfeder kann man eine innere Vorspannkraft hinein konstruieren. Dadurch liegen alle Windungen mit leichtem Anpressdruck aneinander....[/quote]

Danke für die Info Hans-Uwe, wieder was gelernt.

Re: Zündverteiler 291C oder HB 583-1 Austauschsatz 4

Verfasst: Mo 1. Feb 2016, 11:35
von Hans-Uwe Fischer
[quote=Claude-Michel]
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
[quote=Claude-Michel]Um eine Feder mit "Anfangskraft" herzustellen müsste der Abstand zwischen den Federwindungen im Ruhezustand negativ sein. Das kann ich mir nicht richtig vorstellen. Oder gibt es da ein Verfahren um so eine Feder herzustellen?[/quote]

...Beim Herstellen einer Zugfeder kann man eine innere Vorspannkraft hinein konstruieren. Dadurch liegen alle Windungen mit leichtem Anpressdruck aneinander....[/quote]

Danke für die Info Hans-Uwe, wieder was gelernt.[/quote]


Nichts zu danken, Claude-Michel.

Ich lerne auch immer wieder und gerne dazu.

Anmerkung: Früher gab es hier einen Mitstreiter, der in Sachen IE grosse Klasse war. Der Name ist mir leider entfallen. Der nahm von allen INPUT-Gebern der IE-Steuerung die Werte im Laptop auf, generierte so ein 3-dimensionales Kennfeld und wollte so mit Hilfe eines Mikrocontrollers eine digitale Steuereinheit in das DS-BOSCH-Gehäuse integrieren. Praktisch betrachtet: So eine Art Plug & Play Leiterplatte mit einfachen Justier- und Testmöglichkeiten.

Davon hätten wir noch heute und in Zukunft profitiert.

HUF

Re: Zündverteiler 291C oder HB 583-1 Austauschsatz 4

Verfasst: Mo 1. Feb 2016, 12:16
von Claude-Michel
[quote="Hans-Uwe Fischer"]
.... wollte so mit Hilfe eines Mikrocontrollers eine digitale Steuereinheit in das DS-BOSCH-Gehäuse integrieren. Praktisch betrachtet: So eine Art Plug & Play Leiterplatte mit einfachen Justier- und Testmöglichkeiten.

Davon hätten wir noch heute und in Zukunft profitiert.

HUF[/quote]

Hallo Hans-Uwe,

sowas gibt es doch schon für die die es nicht ab 0 aufbauen wollen. Z.B: MegaSquirt. Und auch ein Forum dazu:
http://www.megasquirt.de/msforum/index.php

Re: Zündverteiler 291C oder HB 583-1 Austauschsatz 4

Verfasst: Mo 1. Feb 2016, 12:57
von Hans-Uwe Fischer
Claude-Michel hat geschrieben:
Hallo Hans-Uwe,

[...]

sowas gibt es doch schon für die die es nicht ab 0 aufbauen wollen. Z.B: MegaSquirt. Und auch ein Forum dazu:
http://www.megasquirt.de/msforum/index.php
Hallo Claude-Michel,

das stimmt. Und einen Universal-Controller zu entwickeln oder zu beschaffen ist auch inzwischen einfach. Den eigentlichen Aufwand sehe ich in der mechanischen, elektrischen und "Protokollanpassung". Die meisten Sensoren:

+ Absoluter Luftdruck
+ Rel. Luftdruck im Manifold
+ Ansaugtemperatur
+ Wassertemperatur.
+ Zylinderkopftemperatur
+ Drosselklappenstellung
+ Beschleunigungs-Impulse
+ Vollastschalter
+ Vollastdruckdose
+ Drehzahl, indirekt
+ Impulsgeber für Einspritzung
+ usw.
Müssen mechanisch (Steckertyp), elektrisch (Versorgungsspannung), Datenpegel, Impedanz, "Protokoll" usw. adaptiert werden.
Das ist ein gewaltiger Aufwand und fordert viel Platz auf der Leiterplatte. Dann kommen noch die spezifischen Ausgangsstecker, bzw. Potis, Schalter usw. hinzu. Dann kommen sicherlich Vorschriften, EMV usw. ebenfalls hinzu.
BTW: Einer 123 steht nur die Drehzahl zur Verfügung. Vielleich noch die Temp. am ZV-Gehäuse. Mehr wohl nicht.

Wie gesagt: Der Kern (core) ist einfach. Das Drumherum nicht.

HUF

Anmerkung: Der obige Beitrag ist extrem kurz und flüchtig gehalten. Auch Fehler kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht ausschliessen. Mein Beitrag dient ausschliesslich der Erklärung. Ein Ausdiskutieren über sämtliche Parameter, Bezeichnungen, Wortwahl usw. würde bis an's Ende 2017 reichen. Auch wäre Mord und Totschlag hier vorprogrammiert.