Hydraulischer Rücklauf
Re: Hydraulischer Rücklauf
Hallo Dominik, hallo Jörg,
schön, dass Du versucht hast, das zu visualisieren, ist leider noch ein kleiner Fehler drin: Die Lehre muss zwischen Plakette und Gehäuse der Lenkung, nicht zwischen Plakette und Anschlussstück. Obwohl Jürgen und ich das jetzt schon geschrieben haben - wenn Du es falsch gezeichnet hast, hat es vielleicht auch Jörg nicht richtig verstanden. Einen anderen Fehler kann man eigentlich nicht machen.
Viele Grüsse
Robert
schön, dass Du versucht hast, das zu visualisieren, ist leider noch ein kleiner Fehler drin: Die Lehre muss zwischen Plakette und Gehäuse der Lenkung, nicht zwischen Plakette und Anschlussstück. Obwohl Jürgen und ich das jetzt schon geschrieben haben - wenn Du es falsch gezeichnet hast, hat es vielleicht auch Jörg nicht richtig verstanden. Einen anderen Fehler kann man eigentlich nicht machen.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Re: Hydraulischer Rücklauf
Stimmt, weil dann die beiden O-ringe nicht dichten können. Entschuldigt, heute morgen war es wohl noch zu früh für mich.
Aber vielleicht hat mein Fehler ja zur restlosen Klärung beitragen können.
Dominik
Aber vielleicht hat mein Fehler ja zur restlosen Klärung beitragen können.
Dominik
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krebswaage
- Beiträge: 58
- Registriert: So 22. Feb 2009, 19:41
Re: Hydraulischer Rücklauf
Danke für die Hilfestellung, endlich hat es funktioniert.Mit einer breiteren Fühlerlehre habe ich es dicht bekommen.
Nun hat die Prüfung folgendes Ergebnis gebracht: Schaltintervall mit Lenkung 5 Sekunden und Schaltintervall ohne Lenkung 8 Sekunden;
Beide Messungen machte ich bei kaltem Motor . Ich gehe mal davon aus, daß bei warmen System und LHM der Schaltintervall sich nochmal verkürzt.
Also scheint die Lenkung nicht die Fehlerquelle zu sein.
Wie kann ich denn das Bremsventil prüfen? Kann ich das ebenfalls abklemmen?
Gruß Jörg
Nun hat die Prüfung folgendes Ergebnis gebracht: Schaltintervall mit Lenkung 5 Sekunden und Schaltintervall ohne Lenkung 8 Sekunden;
Beide Messungen machte ich bei kaltem Motor . Ich gehe mal davon aus, daß bei warmen System und LHM der Schaltintervall sich nochmal verkürzt.
Also scheint die Lenkung nicht die Fehlerquelle zu sein.
Wie kann ich denn das Bremsventil prüfen? Kann ich das ebenfalls abklemmen?
Gruß Jörg
Re: Hydraulischer Rücklauf
Hallo Jörg,
das ist eigentlich eine gute Nachricht, denn die Lenkung wäre der worst case. Aber langsam wird es doch etwas mysteriös. Wir haben also jetzt die Lenkung (aktueller Test), die Federung (Auto in Tiefststellung) und die Schaltung (Handkupplungshebel) ausgeschlossen. Da bleibt anscheinend nur die Bremse, aber das Bremsventil hat nach meiner Erinnerung gar keinen Rücklauf, eine Undichtigkeit führt zum Austreten von LHM in dessen Wanne und schliesslich unters Auto. Da ich mich mehr mit Langhubern befasse, weiss ich nicht, wie der Bremskreis bei den späten Modellen aussieht. Als letzter Verdächtiger bleibt da nur noch der Bremsdruckspeicher. Je nach Modell hängt der allerdings auch mit am vorderen Federungskreislauf und wäre (Konjunktiv beachten) in Tiefststellung auch aus dem Spiel. Allerletzter Test wäre nochmal der Primärkreis: Abgehende Druckleitung am Druckregler abschrauben, Gummi drinlassen und eine penibel gesäuberte M9-Schraube eindrehen. Dann sind nur noch Pumpe, Regler und Druckspeicher im Spiel und die Einschaltfrequenz sollte dann mehrere Minuten überschreiten. Vielleicht auch nochmal den Handkupplungshebel prüfen, sprich, ob sich bei arretiertem Kupplungshebel tatsächlich keine Gänge mehr einlegen lassen bzw. die Kupplung keinen Druck mehr kriegt (sieht man vorne am Kupplungszylinder, wenn der nach Betätigen des Handkupplungshebels sofort einkuppelt, ist das zumindest ok.).
Viele Grüsse
Robert
das ist eigentlich eine gute Nachricht, denn die Lenkung wäre der worst case. Aber langsam wird es doch etwas mysteriös. Wir haben also jetzt die Lenkung (aktueller Test), die Federung (Auto in Tiefststellung) und die Schaltung (Handkupplungshebel) ausgeschlossen. Da bleibt anscheinend nur die Bremse, aber das Bremsventil hat nach meiner Erinnerung gar keinen Rücklauf, eine Undichtigkeit führt zum Austreten von LHM in dessen Wanne und schliesslich unters Auto. Da ich mich mehr mit Langhubern befasse, weiss ich nicht, wie der Bremskreis bei den späten Modellen aussieht. Als letzter Verdächtiger bleibt da nur noch der Bremsdruckspeicher. Je nach Modell hängt der allerdings auch mit am vorderen Federungskreislauf und wäre (Konjunktiv beachten) in Tiefststellung auch aus dem Spiel. Allerletzter Test wäre nochmal der Primärkreis: Abgehende Druckleitung am Druckregler abschrauben, Gummi drinlassen und eine penibel gesäuberte M9-Schraube eindrehen. Dann sind nur noch Pumpe, Regler und Druckspeicher im Spiel und die Einschaltfrequenz sollte dann mehrere Minuten überschreiten. Vielleicht auch nochmal den Handkupplungshebel prüfen, sprich, ob sich bei arretiertem Kupplungshebel tatsächlich keine Gänge mehr einlegen lassen bzw. die Kupplung keinen Druck mehr kriegt (sieht man vorne am Kupplungszylinder, wenn der nach Betätigen des Handkupplungshebels sofort einkuppelt, ist das zumindest ok.).
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
- Thomas Held Verified
- Beiträge: 5067
- Registriert: Do 22. Jul 2004, 12:11
Re: Hydraulischer Rücklauf
Hallo Robert,
das Bremsventil hat aehnlich des Steuerkopfes der Lenkung Kolben, die allein durch ihre Passung mit der entsprechenden Bohrung dichten. Auch da kann durch Verschleiss ein Druckverlust herruehren.
Ein defekter Bremsdruckspeicher sollte sich nur durch die fehlenden Pufferwirkung bemerkbar machen, am Schaltintervall des nicht fahrenden Autos sollte sich auch ohne Bremsdruckspeicher nichts aendern.
Ich wuerde mich auch als erstes an den Druckregler/-speicher halten. Welche Ein-/Ausschaltdruecke, welcher Speicherfuelldruck, welches Schaltintervall bei 'abgekoppelten' Verbrauchern?
Gruss,
Tom
das Bremsventil hat aehnlich des Steuerkopfes der Lenkung Kolben, die allein durch ihre Passung mit der entsprechenden Bohrung dichten. Auch da kann durch Verschleiss ein Druckverlust herruehren.
Ein defekter Bremsdruckspeicher sollte sich nur durch die fehlenden Pufferwirkung bemerkbar machen, am Schaltintervall des nicht fahrenden Autos sollte sich auch ohne Bremsdruckspeicher nichts aendern.
Ich wuerde mich auch als erstes an den Druckregler/-speicher halten. Welche Ein-/Ausschaltdruecke, welcher Speicherfuelldruck, welches Schaltintervall bei 'abgekoppelten' Verbrauchern?
Gruss,
Tom
Gruß
Tom
Tom
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krebswaage
- Beiträge: 58
- Registriert: So 22. Feb 2009, 19:41
Re: Hydraulischer Rücklauf
Hallo,
ich habe nun nochmal versucht mit System von Anfang an zu prüfen.
Nun das Problem in Zahlen:
Mein Schaltintervall im normalen Betrieb liegt bei 5-6 Sekunden.Das denke ich ist zu wenig.
Bei abgeklemmter Lenkung verlängert sich der Intervall um 3 Sekunden, das sollte in Ordnung sein.
Nun habe ich am Druckregler den Anschluss der abgehenden Leitung verschlossen, sprich das gesamte System abgeklemmt, der Schaltintervall beträgt jetzt 4,15 Minuten.
Als nächstes Alles wieder richtig zusammengebaut und am Sicherheitsventil im linken vorderen Radkasten den Ausgang zur Lenkung und der hyraulischen Schaltung verschlossen, der Schaltintervall liegt nun bei2,10 Minuten. Der Schaltintervall bleibt in Tiefposition und Normalposition gleich.
Wenn ich das jetzt richtig deute muss der erhöhte Rücklauf in einem der Baugruppen der Halbautomatik stattfinden.
Also bleibt doch nur der Schaltblock, Fliekraftregler und Kupplungskorrekteur. Der Kupplungszylinder hat doch keinen Rücklauf oder?
Gibt es eigentlich genaue Werte vieviel ml Rücklauf die einzelnen Komponenten in einerbestimmten Zeit habendürfen?
Gruss Jörg Bonin
ich habe nun nochmal versucht mit System von Anfang an zu prüfen.
Nun das Problem in Zahlen:
Mein Schaltintervall im normalen Betrieb liegt bei 5-6 Sekunden.Das denke ich ist zu wenig.
Bei abgeklemmter Lenkung verlängert sich der Intervall um 3 Sekunden, das sollte in Ordnung sein.
Nun habe ich am Druckregler den Anschluss der abgehenden Leitung verschlossen, sprich das gesamte System abgeklemmt, der Schaltintervall beträgt jetzt 4,15 Minuten.
Als nächstes Alles wieder richtig zusammengebaut und am Sicherheitsventil im linken vorderen Radkasten den Ausgang zur Lenkung und der hyraulischen Schaltung verschlossen, der Schaltintervall liegt nun bei2,10 Minuten. Der Schaltintervall bleibt in Tiefposition und Normalposition gleich.
Wenn ich das jetzt richtig deute muss der erhöhte Rücklauf in einem der Baugruppen der Halbautomatik stattfinden.
Also bleibt doch nur der Schaltblock, Fliekraftregler und Kupplungskorrekteur. Der Kupplungszylinder hat doch keinen Rücklauf oder?
Gibt es eigentlich genaue Werte vieviel ml Rücklauf die einzelnen Komponenten in einerbestimmten Zeit habendürfen?
Gruss Jörg Bonin
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aquablader
- Beiträge: 1590
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Hydraulischer Rücklauf
Jörg, klemm bitte auch die Federung mal einzeln ab. Ich hatte oben schon beschrieben, daß die Korrektoren nicht drucklos werden in Tiefstellung! Am einfachsten wie gesagt am Sicherheitsschieber unterm linken Abdeckblech.
LG
Ingo
LG
Ingo
Re: Hydraulischer Rücklauf
Schaltblock glaube ich nicht, sind doch eigentlich Sackgassen. Oder läuft dein Getriebe über? Dann sollte auch das Schalten problematisch sein.
Wenns die Lenkung nicht ist, ist es ja schon mal gut.
Wenns die Lenkung nicht ist, ist es ja schon mal gut.
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krebswaage
- Beiträge: 58
- Registriert: So 22. Feb 2009, 19:41
Re: Hydraulischer Rücklauf
Hallo,
@Ingo, ich habe die Lenkung und Schaltung wieder angeklemmt, und nun die zu Leitung zur hinteren Federung abgeklemmt und verschlossen.
Am Schaltintervall hat sich nichts verändert, 6 Sekunden.
Bei dem vorderen Höhenkorektor habe ich die Rücklaufleitung abgezogen, kein Rücklauuf sichtbar.
Ich glaube den Übeltäter gefunden zu haben. Der Fliehkraftregler hat am hinteren Rücklauf einen ständigen Rücklauffluss, sprich es fließt
Das ist doch nicht normal oder?
Ich frage mich nur wo der Rücklauf herkommt. Laut Schnittbild wirkt dort der Bremsdruck von der vorderen Bremse gegen einen Kolben, also dürfte ich nur einen Rücklauf beim Bremsen haben oder sind die beiden Kammern miteinander verbunden bzw untereinander undicht.
Was mich ebenfalls irritiert ist die Hydraulikanleitung die ich habe wo es heißt der Rücklajuf am Fliehkraftregler darf in 2 min bis zu 40cm3 betragen.
Gruß Jörg Bonin
@Ingo, ich habe die Lenkung und Schaltung wieder angeklemmt, und nun die zu Leitung zur hinteren Federung abgeklemmt und verschlossen.
Am Schaltintervall hat sich nichts verändert, 6 Sekunden.
Bei dem vorderen Höhenkorektor habe ich die Rücklaufleitung abgezogen, kein Rücklauuf sichtbar.
Ich glaube den Übeltäter gefunden zu haben. Der Fliehkraftregler hat am hinteren Rücklauf einen ständigen Rücklauffluss, sprich es fließt
Das ist doch nicht normal oder?
Ich frage mich nur wo der Rücklauf herkommt. Laut Schnittbild wirkt dort der Bremsdruck von der vorderen Bremse gegen einen Kolben, also dürfte ich nur einen Rücklauf beim Bremsen haben oder sind die beiden Kammern miteinander verbunden bzw untereinander undicht.
Was mich ebenfalls irritiert ist die Hydraulikanleitung die ich habe wo es heißt der Rücklajuf am Fliehkraftregler darf in 2 min bis zu 40cm3 betragen.
Gruß Jörg Bonin
Re: Hydraulischer Rücklauf
Moin,
der Fliehkraftregler sitzt ja als letztes Glied in der Kette über den Kupplungszylinder und baut dort den Druck ab, um endgültig einzukuppeln, das Hydrauliköl läuft dabei in den Behälter ab. In HP 1/2000 ist das gut beschrieben.
MsG
Hans
der Fliehkraftregler sitzt ja als letztes Glied in der Kette über den Kupplungszylinder und baut dort den Druck ab, um endgültig einzukuppeln, das Hydrauliköl läuft dabei in den Behälter ab. In HP 1/2000 ist das gut beschrieben.
MsG
Hans
MsG
Hans

Hans