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Re: Sicherung Nockenwellen-Riemenscheibe
Verfasst: Do 27. Jan 2011, 09:50
von Thomas Held
Danke, Hardy, bis jetzt ging alles gut...
Das Problem des Loesens der Mutter war wohl nur Folge der durchdrehenden zahnlosen Riemenscheibe auf der Welle. Wenn die steht und die Nockenwelle dreht sich weiter, wirkt die Reibung zwischen Scheibe und Mutter in Richtung Loesen der Mutter.
Im Reparaturhandbuch heisst es, man solle eine fabrikneue Mutter verbauen und nach Anziehen mit 7-8 mkg _gegebenenfalls_ den Kragen in die Wellennut umschlagen. Die von mit jetzt verwendete Ersatzmutter hat natuerlich diesen Kragen nicht, daher Loctite.
Gruss,
Tom
Re: Sicherung Nockenwellen-Riemenscheibe
Verfasst: Do 27. Jan 2011, 15:56
von Bernhard(Süd)
Hallo Thomas,
Glückwunsch.
Nur, Deine schönen Fotos lösen bei mir schon wieder die gelinden Panikgefühle vom letzten Sommer aus (...kreisch, zappel...).
Habs beim CX ähnlich gemacht, allerdings die Mutter mit maximaler Körperkraft und Hebelverlängerung bzw massvollen(!) Fäustelschlägen angezogen (hält eigentlich das beteiligte Material das Gegenhalten bei so starkem Festziehen aus...???).
Etwas mulmig ist mir noch bei taumelnder Riemenscheibe; habe vereinzelt gehört, dass genau diese Taumelbewegung auf Dauer wirkungsvoll an der Verzahnung reisst und rüttelt... Und dann schrabbelt sie eines Tages wieder ab, gell...??? (...irres Kichern... ...).
Grüsse: Be
Re: Sicherung Nockenwellen-Riemenscheibe
Verfasst: Do 27. Jan 2011, 19:20
von Thomas Held
Bernhard(Süd) schrieb:
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> Hallo Thomas,
>
> Glückwunsch.
> Nur, Deine schönen Fotos lösen bei mir schon
> wieder die gelinden Panikgefühle vom letzten
> Sommer aus (...kreisch, zappel...).
>
> Habs beim CX ähnlich gemacht, allerdings die
> Mutter mit maximaler Körperkraft und
> Hebelverlängerung bzw massvollen(!)
> Fäustelschlägen angezogen (hält eigentlich das
> beteiligte Material das Gegenhalten bei so starkem
> Festziehen aus...???).
Ich habe die 8 mkg unter Gegenhalten (an aufgelegtem Keilriemen) aufgebracht. Ohne Gegenhalten dreht man den Motor ueber die Nockenwelle und das ist laut WHB "auf keinen Fall" zu tun!
> Etwas mulmig ist mir noch bei taumelnder
> Riemenscheibe; habe vereinzelt gehört, dass genau
> diese Taumelbewegung auf Dauer wirkungsvoll an der
> Verzahnung reisst und rüttelt... Und dann
> schrabbelt sie eines Tages wieder ab, gell...???
> (...irres Kichern... ...).
Naja, das Taumeln kommt ja aus der Scheibe selbst, nicht aus der Verbindung Nockenwelle-Scheibe. Ausserdem ist diese Scheibe, wie gesagt, langjaehrig erprobt (30000 km).
Kaputt gehen kann ja immer was, aber das Gefuehl sorglosen (oder sorgenarmen) Rumreisens durch die Republik und weiter muss sich erst langsam wieder einstellen...(jetzt nicht allein wegen der Riemescheibe, sondern wegen des gerade wieder eingebauten, ueberholten Motors und den kleinen Ueberraschungen danach - Kuehlwasserschlauch gerissen, Hochdruckleitungsanschluss undicht).
Gruss,
Tom