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Re: DS und ID - die Unterschiede

Verfasst: Di 12. Okt 2010, 00:02
von tomsail
oliverf schrieb:
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> Eine wirklich rostfreie
> ID läßt sich kaum unter 10000€ finden, wer was
> anderes sagt, lügt sich selbst in die Tasche, oder
> hat viel Glück gehabt!
>
> Gruß
>
> oliverf
>

eine wirklich rostfreie ID gab es mitte 1975 das letzte mal.
seit ich erlebt hab, wie das DS-blech von selbst zu gammeln anfängt, wette ich zwei kisten bier, dass ich an jeder ID/DS irgendwo rost aufspüren kann.

[sub]OK, es mag einzelstücke geben, die niemals zugelassen waren, aber sobald so ein auto auch nur 3 jahre auf der straße unterwegs war ists "angenagt"[/sub]

selbst ein frisch gestrahltes chassis ist in den hohlräumen und falzen noch gammlig.

nixdestotrotz gibts "gut erhaltene exemplare". die gilt es halt zu finden! :-)

beispiel: dieser leicht angegammelte schweller:
Bild

sieht innen so aus:
Bild

oder diese von aussen rostfreie und im originallack länzende c-säule:
Bild

sieht geöffnet so aus:
Bild

's ist halt leider so, dass autos von innen heraus rosten.
das gilt nicht nur für unsere d-modelle

grüße
thomas

Re: DS und ID - die Unterschiede

Verfasst: Di 12. Okt 2010, 07:07
von hgk
Hallo Tomsail,

welche Erkenntnis kann hier gewinnen?

... muß man jetzt mit der Flex zum Besichtigungstermin?

...... oder hat das eh kein Zweck, weil alle vergammelt sind.

Mit morgentlichen Grüßen
Hans

Re: DS und ID - die Unterschiede

Verfasst: Di 12. Okt 2010, 09:10
von Michael Klette
oliverf schrieb:
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> Michael Klette schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----

>
> Hallo Michael, wenn das von dir erworbene Auto aus
> Hockenheim stammt, und der Verkäufer die Initialen
> O.R. trägt, muß ich sagen, daß du mit dem Wort
> "rostfrei" sehr leger umgehst....obgleich die
> Basis der ID gut war/ist. Eine wirklich rostfreie
> ID läßt sich kaum unter 10000€ finden, wer was
> anderes sagt, lügt sich selbst in die Tasche, oder
> hat viel Glück gehabt!In der Preisklasse drunter
> muß man immer einen Abstrich machen, meist beim
> Zustand des Blechs!
>
> Gruß
>
> oliverf
>

Hallo Oliver,
ja,es ist Olivers ID. Ich gehe mit dem Begriff "Rostfrei" so um, wie es sich mit dem gesunden Menschenverstand bei einem über 40 Jahre alten Auto verhalten sollte. Flugrost oder angegammelte Türdichtungsleisten sind für mich tolerierbar, Rostansatz in kritischen Bereichen oder gar Durchrostungen toleriere ich nicht. Und genau so steht meine ID da! Kerngesunde Basis vom Dachrahmen,den C-Säulen,Schwellern bis hin zum original erhaltenen Kofferraumboden. Ich verfüge über eine riesige Datei von Bildern, die diesen Zustand in ALLEN Bereichen dokumentieren.
Nach einer gründlichen Mike-Sanders-Konservierung incl. Endoskopie sehe ich den nächsten 10 Jahren entspannt entgegen. Warum das so ist? Da diese ID erst mein 4. D-Modell in 28 Jahren Alltagsbetrieb ist. Alle anderen D-Modelle, die ich in den Jahren fuhr habe ich in einem besseren Zustand verkauft als zum Zweitpunkt des Erwerbs. Alle befinden sich heute in Liebhaberhand!
Somit gehöre ich nicht zu denen, die ein D-Modell runterreiten und zum Nächsten greifen.

Gruß Michael



Re: DS und ID - die Unterschiede

Verfasst: Di 12. Okt 2010, 09:17
von Michael Klette
guido_jülich schrieb:
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> Hallo Michael,
> Da sprachst von Marin, der für Dich den Wagen in
> Augenschein genommen hat. Ist er auch aus
> Solingen?
> Bin übrigens selber oller Solinger, Mama, Pappa,
> Schwester, Bruder - alle noch dort....
>
> Gruß
>
> Guido
>
> Guido Rau und
> Burkhard Giesen
> ID- oder DS-Suchende aus Jülich

Nee,Marin wohnt in der Nähe von Hockenheim und dort habe ich meine ID gefunden.
Du bist also "oller Solinger" ;-). Ich nicht! Ich bin oller Öcher und wäre es bis dato immer noch sehr gerne. Aber leider haben mich meine Lebensumstände nach Solingen verschlagen....

Grüße Michael



Re: DS und ID - die Unterschiede

Verfasst: Di 12. Okt 2010, 09:57
von Charles Duchemin
tomsail schrieb:
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> hallo ihr beiden!
>
> mal 'n kleiner tipp von mir:
> ich würde den kauf eines oldtimers nie garnie und
> nimmer nicht an der farbe festmachen.
>
das ist auch meine herangehensweise, deshalb hab ich auch noch nie einen wagen in meiner wunschfarbe bekommen. WEISS war immer meine horrorfarbe, aber der liebe gott hat mir nacheinander drei weiße karren verpasst und irgendwann glaubt man sogar, dass man es mag. aber mit der o.g. herangehensweise fährt man am besten.
@guido: die grüne kiste vom rodermund hab ich mir auch angesehen, fand ich top und der hat es bestimmt nicht nötig, jemanden über den leisten zu ziehen.

Re: DS und ID - die Unterschiede

Verfasst: Di 12. Okt 2010, 10:32
von rsa404
Liebe Fangemeinde,

ich sehe die Sache genau wie Michael Klette. Zumindest was ich auf den Fotos so sehen kann, sieht das nicht wirklich dramatisch aus.

Die 58ger ist nun seit 1986 in meinem Besitz, und galt damals als ziemlich verrostet. Äußerlich ließ sich aber alles problemlos wenn auch mit viel Arbeit verbunden, auf mechanischem Wege entrosten. Anschließend folgte BOB Versiegelung, BOB Grundierung und dann der Decklack.

Die Hohlräume habe ich zunächst mit Leinöl geflutet und nach der Trcknung, was so ca. 3 bis 6 Monate dauert, mit Mike Sanders Fettversiegelung behandelt. Jetzt schreiben wir ein bereits fortgeschrittenes Jahr 2010, und alles sieht unverändert prima aus.

Diese Verfahrensweise haben alle meine Klassiker erhalten, die genau wie die Autos von Michael, immer noch unverändert auf der Straße sind.

in diesem Sinne, Ralf

http://rsa-rgs.blogspot.com