Seite 5 von 7
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mo 12. Feb 2007, 13:21
von blocksi
Außerdem ist Metallick schwieriger als Uni
Blocksi
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mo 12. Feb 2007, 18:01
von Frank S
Die vorarbeiten müssen aufgrund der riesigen Flächen sowieso 100% ig sein.
Da ist es wurscht ob das Metallic oder Uni wird.
Selbst Uni würde ich mit mind 2 Schichten Klarlack zum finish bringen.
Also bleibt alles gleich.
Generell kann man jedoch sagen das bei Dunklen Farben schlechte Vorarbeiten viel mehr auffallen als bei hellen Farben.
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mo 12. Feb 2007, 18:51
von Robert
…weshalb Leute, die es 100% haben wollen, sowieso erst mal schwarz lackieren.
Gruss
RK
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mo 12. Feb 2007, 22:40
von buttondownslimfit
Hallo liebe Gemeinde!
Also ich für mein Teil habe mich für die Kombination
Bleu d´Orient für die Karosserie und
Gris Nacre beim Dach
mit roter Innenausstattung entschieden.
Nichts davon passt zu meinem Baujahr aber diese Kombination ist finde ich ein Traum und es macht mir Freude mir vorzustellen mit einem Auto in dieser Kombination rumzufahren. Das zählt finde ich am meisten.
Meine Originalfarbe war übrigens bevor mein Vorbesitzer mit ner Farbwalze etwas wie Bleu Andalou aufgetragen hat mal Bleu Platiné auch ganz nett und ziemlich selten wie mir scheint...
Grüße Sascha
PS: Mir wurde mitlerweile von so vielen Stellen geraten die Vorarbeit selbst zu machen aber die endgültige Lackierung nem Türkenlackierer zu überlassen. Hat jemand erfahrungen gemacht mit einem der zig Freischaffenden da draußen? (Die Formulierung ist ein Zitat und soll keine Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung zulassen, die ist links und multikulti)
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mi 14. Feb 2007, 20:13
von Frank S
Natürlich kannst Du die Vorarbeiten selber machen, aber wenn Du das kannst dann kannst Du Sie auch selber lackieren.
Die meisten wissen noch nicht mal was eine Karosseriefeile ist geschweigedenn wie viel Handfertigkeit es braucht damit ordentlich umzugehen.
Ich habe immer den Eindruck das manche einfach nicht wissen wie aufwändig die Vorarbeiten sind. Da geht es nicht darum ein Paar Schweißpunkte zu spachteln oder etwas beizuschleifen. Jeweils eine ganze Fahrzeugseite muss vor dem lackieren komplett bearbeitet werden und wirklich eben sein ausserdem muss auch noch alles komplett justiert werden dazu gehören die passenden Spaltmasse ebenso wie übergänge der höhen sowie ein Versatz vom vorderen zum nachfolgenden Blechteil um ca. 1mm. nach innen.
Alles ander ist Murks ich kenne genug Buden wo das Zauberwort Dickschichtfüller heist auch wenn nachher kein so starker Magnet mehr am Blech haften mag.
Das alles noch in kombination mit Nassschmirgel wobei eigentlich jeder weis das Spachtel und Füller eine kapilarwirkung hat und das Wasser wie ein Schwamm speichert.
Das hält zwar auch eine Zeit lang aber eben nur eine Zeit.
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mi 14. Feb 2007, 23:01
von buttondownslimfit
Na ja ich hab die Arbeit des netten jungen Herrn gesehen der in England ne Pallas 23IE restauriert und der ziemlich detailreich beschreibt wie man vorzugehen hat.
Eine Lackierung komplett selber zu machen traue ich mir nicht zu weil mir die geeigneten Räume (staubfrei etc. zum trocknen) als auch ein wirklich guter Kompressor fehlen.
Meine Karosserie hat zahllose kleine südfranzösische Beulen, Kratzer und Schrammen aber dafür KEINEN Rost und keine tiefen Verformungen.
Ich denke (und dabei kann ich mich irren deshalb meine Frage) eine Lackierung vorzubereiten indem man
1. Die Karosserieteile sandstrahlt
2. tiefere Dellen ausformt und verspachtelt
3. komplett glatte Oberflächen schafft mit Füller und Grundierung und Schleifpapier
und dann
4. die teile zum Auftragen des eingentlichen Lacks gibt
sollte man als ambitionierter Schrauber doch schaffen, oder?
Die Justage der Teile anhand der Spaltmaße aus dem Reparaturhandbuch erfolgt ja nach der Lackierung es sei denn man würde diese am kompletten Fahrzeug vornehmen was im Falle einer DS für mich irgendwie dämlich klingt. Kann ja auch wieder ein Irrtum sein aber um diese auszuräumen ist das Forum ja (auch) da...
Grüße Sascha
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mi 14. Feb 2007, 23:14
von maldini
hey slimfit,
stell Dir das bitte nicht zu einfach vor...
zu 1. wenn Du die Karosserieteile sandstrahlen willst, hast Du eine recht gute Chance schrott zu produzieren ... der Sandstrahl kann Löcher fräsen und Dellen schlagen....
zu 2. das wird vielleicht gehen -
zu 3. das ist so einfach nicht - die "ebenen" Oberflächen schafft man mit extrem groben Schleifpapier nach dem spachteln - das ist nicht ganz einfach. Füller und Grundierung kommen viel später... Wenn man es mal gemacht hat, weiss man anschließend warum das ein Lehrberuf ist.
zu 4. die Teile werden oft separat lackiert - aber
nachdem sie am Auto endmontiert und angepasst waren - das ist nicht "nach Plan" zu erledigen - sonder erfordert Geschick, (und Erfahrung) da das Chassis Fertigungstoleranzen im cm Bereich hat - die mit diversen Unterlegscheiben ausgeglichen werden.
aber versuchen kannst Du es - hab ich alles auch mal gemacht...

)
solong maldini
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Mi 14. Feb 2007, 23:58
von buttondownslimfit
Phu!
Ihr macht mir Hoffnung!
Ich hab zwei Möglichkeiten:
1. Es selbst versuchen
oder
2. Mit nem Auto rumzufahren das zwar eine rostfreie aber eben auch eine massiv verlebte Oberfläche incl. Walzenlackierung hat.
Eine Lackierung vom Profi mit der kompletten Vorarbeit kann ich mir aufgrund der anderen anfallenden Arbeiten an dem Auto nicht leisten.
Der doofe Engländer beschreibt das hier
http://www.citroen-restoration.co.uk/ds/painting.php
so einfach wie Kinder zeugen. Steckt da echt so viel dahiner?
fragt verzweifelt
Sascha
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Do 15. Feb 2007, 00:20
von maldini
hey slimfit,
dann mach es Dir innen nett - und verschiebe die Aussenlackierung -
lackieren ist schwerer...

)
Re: Farben: die Qual der Wahl....
Verfasst: Do 15. Feb 2007, 13:33
von Thomas Held
Hi Maldini,
hast Du RAL 9005 verwendet?
Der Unterschied zu AC 200 (wenn es ihn ueberhaupt gibt) wird wohl hoechstens bei verschieden lackierten Teilen am selben Fahrzeug auffallen, oder?
Gruss,
Tom