Die Fahrgäste mit Sicherheit!
Ein Teil des Mehrgewichts "von vorn" geht auch auf die Hinterachse. U. Schwinn geht in Summe bei seiner DS21 von ca. 120 kg gegenüber der Ur-DS aus und erhöht den Druck hinten von 26 auf 29 bar und vorne von 59 auf 65 bar, also rund 10%. Für mich klingt da plausibel.
Gruß Thorsten
Diese Berechnungen mögen nach einfachsten naturwissenschaftlichen Formeln der Mathematik korrekt sein.
Allerdings sind hierbei tatsächliche Faktoren von Gewichtsverteilung und Hebelgesetzen aufgrund der Fahrwerkskonstruktion und Geometrie nicht berücksichtigt worden.
Fakt ist, mit diesen Druckwerten, wird kein D.Modell auch nur ansatzweise vernünftig Federn.
Wir reden hier also über den häufig zu beobachtenden Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Wir hatten hier vom gleichen Autor auch schon Aussagen bezüglich der Viskosität von LHS und LHM.
Ich habe das Fließverhalten mit einfachsten Durchflussmessgeräten von Chemiebaukästen aus der Kinderzeit ebenfalls verglichen, und bin da zu komplett anderen Ergebnissen gekommen.
Diese Ergebnisse kann ich übrigens auch heute noch jederzeit und eindrucksvoll auf jedem Treffen im Beisen zahlreicher Zuschauer präsentieren.
Falls es von Interesse ist!
In diesem Sinne...
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
ja, weiss ich - 10% von 26 sind aber nicht 4 bar - und ueberhaupt: wenn Thorsten keine Probleme haette, dann wuerde ich auch nicht den zu hohen Druck erwaehnen - wie bereits gesagt, wuerde ICH halt mit den Werksangaben ANFANGEN - falls ich das dann verbessern wollte, wuerde ich mich durch Veraendern EINES Parameters ans Optimum herantasten - Til
Jetzt bleibt mal cool mit all den Berechnungen, Erfahrungen und Aussagen, was andere machen.
Ich kann doch ganz einfach ausprobieren, ob der "Werksdruck" eine Verbesserung bringt.
Die gebördelten Kugeln fahre ich aktuell auch mit 30 bar und 65 bar und das Auto federt butterweich, spürbar besser als mit den geschweissten Kugeln vorher.
Gruß Thorsten
"Allerdings sind hierbei tatsächliche Faktoren von Gewichtsverteilung und Hebelgesetzen aufgrund der Fahrwerkskonstruktion und Geometrie nicht berücksichtigt worden. "
Hallo Ralf,
kannst du mir bitte einen Hinweis geben, was in dem Artikel von U. Schwinn in der HP 4/98 noch hätte berücksichtigt werden müssen?
Viele Grüße,
pit
Pit hat geschrieben:
"Allerdings sind hierbei tatsächliche Faktoren von Gewichtsverteilung und Hebelgesetzen aufgrund der Fahrwerkskonstruktion und Geometrie nicht berücksichtigt worden. "
Hallo Ralf,
kannst du mir bitte einen Hinweis geben, was in dem Artikel von U. Schwinn in der HP 4/98 noch hätte berücksichtigt werden müssen?
Viele Grüße,
pit
Hallo Pit,
nein, kann ich nicht. Fest steht ohne jeden Zweifel, dass man eine Druckerhöhung nicht alleine anhand des Mehrgewichtes berechnen kann.
Wir haben die Druckerhöhung damals an zwei Fahrzeugen ausprobiert. Die Federung war hart und stößig, schlichtweg nicht fahrbar.
Experiment gescheitert.
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
ich hatte bei P. mindestens 100 Kugeln seit ´82 aufpumpen lassen, bei ca. 80 davon habe ich dabei direkt neben ihm gestanden und ihm auf die Finger geschaut, während wir über Hydraulik, Pentosin und Afrika geschnackt haben...
Die Mehrfüllung hat er auch schon vor ´98 praktiziert.