Re: Zur Beachtung bei der nächsten Reise nach Frankreich
Verfasst: So 10. Jun 2018, 01:09
Liebe Gemeinde,
mit dem Verkehrsunfällen ist es ein wenig wie mit den Verbrechen, gefühlt wird es immer schlimmer, die Statistik sagt aber das Gegenteil. Gerade in den Städten hat sich die Geschwindigkeit doch sehr verringert bzw. dem Tempolimit genähert. Zu meiner Studentenzeit in den 80ern bin ich in Köln Taxi gefahren, nachts fuhr man mit 70 bis 100 km/h in der Stadt und fand das normal. Nicht nur wir Taxifahrer, sondern fast alle. Und das spiegelte sich eben auch in der Zahl der Verkehrstoten, die zwar als bedauerlich registriert, aber ebenso hingenommen wurden wie der Lungenkrebs der Raucher. Ich denke, der Strassenverkehr war ein Ventil zum Aggressionsabbau in einer im Vergleich zu heute doch sehr angepassten Gesellschaft.
Im Vergleich zu damals erlebe ich den Strassenverkehr heute i.d.R. als deutlich zivilisierter. Nicht einmal der Autofahrergruss in Form des "Vogel-zeigens" wird mehr praktiziert. Dass vor diesem Hintergrund die schlimmen Ausnahmen besondere Beachtung finden, ist nachvollziehbar, hat vielleicht auch damit zu tun, dass die "Raser" sich etwas herausnehmen, das man sich selbst verbietet (das schreibe ich bewusst so, ein äusseres Ge-/Verbot wird nur qua Verinnerlichung wirksam).
Viele Grüsse
Robert
PS.: Da dies hier ja tw. zum Dampflokthread geworden ist, mit den BR 50/52 ging über 80 auch nichts mehr…
mit dem Verkehrsunfällen ist es ein wenig wie mit den Verbrechen, gefühlt wird es immer schlimmer, die Statistik sagt aber das Gegenteil. Gerade in den Städten hat sich die Geschwindigkeit doch sehr verringert bzw. dem Tempolimit genähert. Zu meiner Studentenzeit in den 80ern bin ich in Köln Taxi gefahren, nachts fuhr man mit 70 bis 100 km/h in der Stadt und fand das normal. Nicht nur wir Taxifahrer, sondern fast alle. Und das spiegelte sich eben auch in der Zahl der Verkehrstoten, die zwar als bedauerlich registriert, aber ebenso hingenommen wurden wie der Lungenkrebs der Raucher. Ich denke, der Strassenverkehr war ein Ventil zum Aggressionsabbau in einer im Vergleich zu heute doch sehr angepassten Gesellschaft.
Im Vergleich zu damals erlebe ich den Strassenverkehr heute i.d.R. als deutlich zivilisierter. Nicht einmal der Autofahrergruss in Form des "Vogel-zeigens" wird mehr praktiziert. Dass vor diesem Hintergrund die schlimmen Ausnahmen besondere Beachtung finden, ist nachvollziehbar, hat vielleicht auch damit zu tun, dass die "Raser" sich etwas herausnehmen, das man sich selbst verbietet (das schreibe ich bewusst so, ein äusseres Ge-/Verbot wird nur qua Verinnerlichung wirksam).
Viele Grüsse
Robert
PS.: Da dies hier ja tw. zum Dampflokthread geworden ist, mit den BR 50/52 ging über 80 auch nichts mehr…