Zur Beachtung bei der nächsten Reise nach Frankreich

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Robert Verified
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Registriert: Mo 31. Jan 2005, 00:41

Re: Zur Beachtung bei der nächsten Reise nach Frankreich

Beitrag von Robert Verified »

Liebe Gemeinde,

mit dem Verkehrsunfällen ist es ein wenig wie mit den Verbrechen, gefühlt wird es immer schlimmer, die Statistik sagt aber das Gegenteil. Gerade in den Städten hat sich die Geschwindigkeit doch sehr verringert bzw. dem Tempolimit genähert. Zu meiner Studentenzeit in den 80ern bin ich in Köln Taxi gefahren, nachts fuhr man mit 70 bis 100 km/h in der Stadt und fand das normal. Nicht nur wir Taxifahrer, sondern fast alle. Und das spiegelte sich eben auch in der Zahl der Verkehrstoten, die zwar als bedauerlich registriert, aber ebenso hingenommen wurden wie der Lungenkrebs der Raucher. Ich denke, der Strassenverkehr war ein Ventil zum Aggressionsabbau in einer im Vergleich zu heute doch sehr angepassten Gesellschaft.
Im Vergleich zu damals erlebe ich den Strassenverkehr heute i.d.R. als deutlich zivilisierter. Nicht einmal der Autofahrergruss in Form des "Vogel-zeigens" wird mehr praktiziert. Dass vor diesem Hintergrund die schlimmen Ausnahmen besondere Beachtung finden, ist nachvollziehbar, hat vielleicht auch damit zu tun, dass die "Raser" sich etwas herausnehmen, das man sich selbst verbietet (das schreibe ich bewusst so, ein äusseres Ge-/Verbot wird nur qua Verinnerlichung wirksam).

Viele Grüsse
Robert

PS.: Da dies hier ja tw. zum Dampflokthread geworden ist, mit den BR 50/52 ging über 80 auch nichts mehr…
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
Gerhard Trosien
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Re: Zur Beachtung bei der nächsten Reise nach Frankreich

Beitrag von Gerhard Trosien »

Bernhard(Süd) hat geschrieben: ...
(Mal abgesehen von den in den 1960ern modernisierten Dampfloks, die mit leichtem Heizöl gefeuert werden:)
...
Dampflok der DB liefen mit SCHWERÖL, so wie Seeschiffe heute noch.
Das hatte zur Folge, dass eine kalte Lok nur angeheizt werden konnte, wenn das Öl im Tender mit Fremddampf auf 80° erwärmt wurde.
Lok, die nur vorübergehend abgestellt waren, wurden durch den sog. Schuppenheizer warm gehalten, der in Abständen den Brenner zündete und somit den Dampf im Kessel erhielt, mit dem dann der Tender geheizt wurde.
Bernhard(Süd) Verified
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Re: Zur Beachtung bei der nächsten Reise nach Frankreich

Beitrag von Bernhard(Süd) Verified »

...da hast Du allerdings Recht, Gerhard. Wobei ich jetzt nicht weiss, ob die Loks wirklich mit der extrem dicken Teerpampe fahren, die bei den Schiffen zum Einsatz kommt.

Vgl. hier (es ist schwierig, speziellere Literatur zu Umbau und vergleichenden Betriebserfahrungen Kohle-/Ölloks zu finden):

https://www.db58.de/2018/04/08/schnellz ... -br-01-10/

Grüße aus dem Ölsumpf: Bernhard
(Citroenfahrer seit 1980, wie schön :-) )
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