Die Form bestimmt ‚lediglich‘ das Walzverhalten der Membrane und hat Einfluss auf die Lebensdauer der Membrane.
Dazu auch ein Pressetext von Citroën vom März 2000:
Die Federungskugeln sind mit neuen Mehrschichtmembranen ausgestattet, die stickstoffundurchlässig sind. So bleibt der Stickstoffdruck in den Kugeln über lange Zeit konstant und gewährleistet damit, dass die Federung ihre ursprünglichen Eigenschaften in vollem Umfang beibehält. Gleichzeitig sorgt das neue, rechneroptimierte Durchmesser/Höhenverhältnis ihrer Außenform für lange Lebensdauer.
Für die Federrate hat weder die Form noch die Fläche der Membrane irgendeinen Einfluss, siehe Formel!
@ Wurden die geschweißten für den cx entwickelt?
Die gezogenen Kugeln tauchen in internen Testberichten und Interviews mit Citroën-Mitarbeitern (siehe div. Zeitschriften) um 1968 auf (es dürfte sie aber schon früher gegeben haben, die Testzeit scheint mir zu kurz). Eingesetzt wurden sie 1969 im M35, mit gebördeltem jedoch analog zur gedrehten Kugel der Einspritzer mittels Hohlschraube austauschbarem Dämpfer.
@ wie viel Volumen hatten den BX, Xantia bzw. XM(C5) Kugeln - wurden die immer kleiner?
Ja, eine Stufe gab‘s noch, und zwar in der Größe des Druckspeichers.
@ Die Fragen die ich hier vermisse sind; warum hat Citroën anschließend bei CX-Break, vorne die geschweißten verbaut und hinten die geschraubten.... ?
Weil wir die Antwort wissen
Wie man leicht nachrechnen kann geht sich das mit der ‚weichen‘ Federrate und der weit ausgelegten Beladung mit der kleinen Kugel nicht aus.
Mit der 80%-Regel leben die Kugeln nicht lange, würde bei der Rechnung nicht über 70% gehen, eher sogar noch deutlich darunter bleiben wollen…
Im Anhang die gezogene Kugel des M35, Quelle: Citroën, Buch 569.
Siehe auch:
read.php?1,42314,42435#msg-42435
oder hier mit dem Link zu meiner Beschreibung im ACC-Forum (seit neuer Software leider ohne Sonderzeichen) mit Hinweis auf die Formel…
read.php?1,78057,78344#msg-78344