Re: ID 19 Reifen
Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 08:32
[quote=radel56]
….
nur am Rande, aber nicht ganz unbedeutend:
der Strompreis in Deutschland ist nur für Privatkunden sehr teuer. Die verschiedensten Regierungen haben dafür gesorgt, daß der im Rahmen der Energiewende und vor allem aufgrund des immer weiter steigenden Anteils von regenerativem Strom sinkende Großhandelsstrompreis der Industrie zugute kommt. Sie profitieren massiv vom Atomausstieg, während die Privatkunden und kleinen Gewerbetreibenden die Zeche bezahlen. Die Lobbyisten haben wieder mal ganze Arbeit geleistet.
Wenn Firmen Produktion ins Ausland verlagern, geschieht dies in der Regel aus anderen Gründen.
Zitat aus wikipedia: Im Zuge der Energiewende ist der Strompreis in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern (gemeint ist der Großhandelsstrompreis, nicht der Strompreis für Privatkunden) deutlich gesunken.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C ... che_EVU%29
Viele Grüße[/quote]Da sind ne Menge Informationen unterwegs, die man nur mit allerbestem Willen unter "Wahrheit, leicht verfälscht" abheften kann:
An den Strombörsen wird nur die Strommenge verhandelt, für die es zur Zeit keine Abnehmer gibt. Alle Lieferverträge, zum Beispiel mit Stadtwerken oder der Metallindustrie, sind davon nicht betroffen. Nur bei Mehr- oder Minderbedarf geht's an die Strombörse. Das heißt: an der Strombörse wird hauptsächlich der Überschussstrom verhökert, der anfällt, wenn die Sonne scheint und der Wind gut weht und die Grundlastkraftwerke nicht runtergeregelt werden können, also: der Strom, den NIEMAND braucht. Wenn der dann "exportiert" wird (Polen baut Phasenverschieber an der Grenze, um die unerwünscht einfließenden Strommengen abzublocken), ist das dann häufig sogar mit sog. "negativen Preisen" verbunden. Das heißt: der normale Stromkunde in Deutschland zahlt über den Zuschlag für die "Erneuerbaren" (welch furchtbares und vor allem furchtbar falsches Wort) sogar noch dafür, dass unsere Nachbarn so gnädig sind, unseren überschüssigen Zappelstrom anzunehmen und damit ihre Regeltechnik in Gefahr zu bringen (Wikipedia ist kein Online-Lexikon, sondern, ganz besonders in Deutschland, ein linkes Propaganda-Medium).
Der Aluminiumhersteller profitiert also nur dann vom günstigen Börsenpreis, wenn er ausnahmsweise mal mehr Strom braucht, als vertraglich vereinbart. Ansonsten ist er von den infolge "Öko"-Strom gestiegenen Herstellungskosten für konventionell, also zuverlässig, hergestellten Strom betroffen. Er wird den Teufel tun, die frei einzukaufenden Strommengen zu erhöhen, weil er nie sicher sein kann, dass er an der Börse die benötigte Menge auch zum akzeptablen Preis bekommt. Es kann gleichzeitig dunkel und windstill sein. Ja, das kommt vor, und dann können die ganzen "Öko"-Anlagen, die angeblich ganze Großstädte versorgen können, nicht mal eine Puppenstube mit Lichtstrom versorgen. Es sei denn, das eine oder andere Paneel der Photovoltaikanlage ist künstlich beleuchtet...
Wahr ist, im Gegensatz zum oben zitierten, dass beispielsweise die Niederländischen Stromverbraucher, und zwar auch die privaten, von der sog. "Energiewende" hierzulande profitieren, weil die dortigen Versorger den Vorteil, den negative Import-Preise mit sich bringen, an die Verbraucher weitergeben. Die sog. "Schweren Eingriffe" in die Regeltechnik (von gut 10 im Jahr in D auf rd 3.000 im Jahr gestiegen wg Zappelstrom) haben sich aber auch dort vervielfacht...
Die pösen Lobbyisten haben erreicht, dass "die Industrie", die bekanntlich nix anderes als ungerechtfertigte Profite auf unsere Kosten machen will, von der Umlage befreit ist. Auf Kosten der Verbraucher. Böse Welt.
Was glaubt Ihr denn, WER die Rechnung schlussendlich bezahlt? WER zahlt im Endeffekt für Alles? Doch wohl nur und ausschließlich der Endverbraucher, und zwar unabhängig vom jeweils herrschenden System. Und was ist besser: das produzierende Gewerbe mit Umlagen zur Finanzierung einer blödsinnigen Energiewende zu belasten und damit die Produkte zu verteuern (der ENDVERBRAUCHER zahlt!), mit der Folge, die Produktion unrentabel zu machen und zu vertreiben (der Endverbraucher ist arbeitslos), oder die Kosten gleich auf den Endverbraucher abzuwälzen und die Arbeitsplätze zu halten??
….
nur am Rande, aber nicht ganz unbedeutend:
der Strompreis in Deutschland ist nur für Privatkunden sehr teuer. Die verschiedensten Regierungen haben dafür gesorgt, daß der im Rahmen der Energiewende und vor allem aufgrund des immer weiter steigenden Anteils von regenerativem Strom sinkende Großhandelsstrompreis der Industrie zugute kommt. Sie profitieren massiv vom Atomausstieg, während die Privatkunden und kleinen Gewerbetreibenden die Zeche bezahlen. Die Lobbyisten haben wieder mal ganze Arbeit geleistet.
Wenn Firmen Produktion ins Ausland verlagern, geschieht dies in der Regel aus anderen Gründen.
Zitat aus wikipedia: Im Zuge der Energiewende ist der Strompreis in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern (gemeint ist der Großhandelsstrompreis, nicht der Strompreis für Privatkunden) deutlich gesunken.
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C ... che_EVU%29
Viele Grüße[/quote]Da sind ne Menge Informationen unterwegs, die man nur mit allerbestem Willen unter "Wahrheit, leicht verfälscht" abheften kann:
An den Strombörsen wird nur die Strommenge verhandelt, für die es zur Zeit keine Abnehmer gibt. Alle Lieferverträge, zum Beispiel mit Stadtwerken oder der Metallindustrie, sind davon nicht betroffen. Nur bei Mehr- oder Minderbedarf geht's an die Strombörse. Das heißt: an der Strombörse wird hauptsächlich der Überschussstrom verhökert, der anfällt, wenn die Sonne scheint und der Wind gut weht und die Grundlastkraftwerke nicht runtergeregelt werden können, also: der Strom, den NIEMAND braucht. Wenn der dann "exportiert" wird (Polen baut Phasenverschieber an der Grenze, um die unerwünscht einfließenden Strommengen abzublocken), ist das dann häufig sogar mit sog. "negativen Preisen" verbunden. Das heißt: der normale Stromkunde in Deutschland zahlt über den Zuschlag für die "Erneuerbaren" (welch furchtbares und vor allem furchtbar falsches Wort) sogar noch dafür, dass unsere Nachbarn so gnädig sind, unseren überschüssigen Zappelstrom anzunehmen und damit ihre Regeltechnik in Gefahr zu bringen (Wikipedia ist kein Online-Lexikon, sondern, ganz besonders in Deutschland, ein linkes Propaganda-Medium).
Der Aluminiumhersteller profitiert also nur dann vom günstigen Börsenpreis, wenn er ausnahmsweise mal mehr Strom braucht, als vertraglich vereinbart. Ansonsten ist er von den infolge "Öko"-Strom gestiegenen Herstellungskosten für konventionell, also zuverlässig, hergestellten Strom betroffen. Er wird den Teufel tun, die frei einzukaufenden Strommengen zu erhöhen, weil er nie sicher sein kann, dass er an der Börse die benötigte Menge auch zum akzeptablen Preis bekommt. Es kann gleichzeitig dunkel und windstill sein. Ja, das kommt vor, und dann können die ganzen "Öko"-Anlagen, die angeblich ganze Großstädte versorgen können, nicht mal eine Puppenstube mit Lichtstrom versorgen. Es sei denn, das eine oder andere Paneel der Photovoltaikanlage ist künstlich beleuchtet...
Wahr ist, im Gegensatz zum oben zitierten, dass beispielsweise die Niederländischen Stromverbraucher, und zwar auch die privaten, von der sog. "Energiewende" hierzulande profitieren, weil die dortigen Versorger den Vorteil, den negative Import-Preise mit sich bringen, an die Verbraucher weitergeben. Die sog. "Schweren Eingriffe" in die Regeltechnik (von gut 10 im Jahr in D auf rd 3.000 im Jahr gestiegen wg Zappelstrom) haben sich aber auch dort vervielfacht...
Die pösen Lobbyisten haben erreicht, dass "die Industrie", die bekanntlich nix anderes als ungerechtfertigte Profite auf unsere Kosten machen will, von der Umlage befreit ist. Auf Kosten der Verbraucher. Böse Welt.
Was glaubt Ihr denn, WER die Rechnung schlussendlich bezahlt? WER zahlt im Endeffekt für Alles? Doch wohl nur und ausschließlich der Endverbraucher, und zwar unabhängig vom jeweils herrschenden System. Und was ist besser: das produzierende Gewerbe mit Umlagen zur Finanzierung einer blödsinnigen Energiewende zu belasten und damit die Produkte zu verteuern (der ENDVERBRAUCHER zahlt!), mit der Folge, die Produktion unrentabel zu machen und zu vertreiben (der Endverbraucher ist arbeitslos), oder die Kosten gleich auf den Endverbraucher abzuwälzen und die Arbeitsplätze zu halten??