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Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Di 13. Mai 2025, 01:02
von Robert
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Mo 12. Mai 2025, 18:39
Claude-Michel hat geschrieben: So 11. Mai 2025, 22:27 Weil im Fall diese neue Buchsen erhalten haben, diese zwei Buchsen jeder Welle fluchten müssen. Das heißt, die Axe der zwei Bohrungen müssen den gleichen Verlauf haben.
Da man nicht einfach durchbohren kann, sondern auf einer Seite bohrt, den Vergaser dreht und die andere Seite bohrt, ist das ein bisschen tricky.
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Nur mit anschließendem Reiben werden Maßhaltigkeit und Axialflucht erzielt. Dabei nicht den Vergaser drehen! Nur Bohren ist grober xxxxxx. (FSK).


huf
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Bevor man bohrt und reibt, sollte imho die Drosselklappenwelle auf Verzug geprüft und ggfls gerichtet werden, denn meist wirkt sich das ja am mittleren, nicht ausgebuchsten Lager aus, und da sieht man dann schon, wo die Welle Kontakt hat und kann dann vorsichtig gegenarbeiten. Oft reicht schon Handkraft. Dann die Drosselklappen einsetzen und verschrauben, evtl muss dann nochmal alles auseinander und nachgearbeitet werden. Ich habe meine drei klemmenden SM-Vergaser so wieder wunderschön gängig bekommen, aber das war ein Tag Gefummel.

Grüsse, Robert

Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Di 13. Mai 2025, 09:52
von Claude-Michel
Oh, ja ihr habt Recht. Habe den Einsatz der Reibahle vergessen zu erwähnen.
Aber drehen muß man den Vergaser schon um von beiden Seiten dran zu kommen. Oder nicht?

Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Di 13. Mai 2025, 13:50
von MenrathU
Eine exakte Flucht der Bohrungen ist nur durch Bearbeitung in einer Spannung mit ausreichend langem Werkzeug zu erzielen.

Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Di 13. Mai 2025, 21:20
von Claude-Michel
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Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Di 13. Mai 2025, 21:23
von Claude-Michel
MenrathU hat geschrieben: Di 13. Mai 2025, 13:50 Eine exakte Flucht der Bohrungen ist nur durch Bearbeitung in einer Spannung mit ausreichend langem Werkzeug zu erzielen.
Wenn man neue Buchsen einsetzt kann man doch nicht einfach durchbohren oder sehe ich das falsch :roll:
Also ich habe beidseitig gebohrt und mit der Reibahle bearbeitet, so tief wie die Büchse ist. Nicht mehr.

Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Mo 19. Mai 2025, 13:36
von MenrathU
Hallo Claude-Michel,

wenn die Welle anshcließend leicht und ohne zu hakeln dreht, ist's doch gut. Dann hast Du eben Glück gehabt.

Doch weshalb soll die Bearbeitung in einer Aufspannung nicht möglich sein? Wenn Klappe und Welle ausgebaut sind, hat man doch eine durchgehende Bohrung?!?

Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Mo 19. Mai 2025, 20:53
von Claude-Michel
MenrathU hat geschrieben: Mo 19. Mai 2025, 13:36 Hallo Claude-Michel,

wenn die Welle anshcließend leicht und ohne zu hakeln dreht, ist's doch gut. Dann hast Du eben Glück gehabt.
Nein nicht Glück gehabt sonder den Vergaser richtig ausgerichtet damit die zwei eingesetzten Buchsen fluchten.
MenrathU hat geschrieben: Mo 19. Mai 2025, 13:36 Doch weshalb soll die Bearbeitung in einer Aufspannung nicht möglich sein? Wenn Klappe und Welle ausgebaut sind, hat man doch eine durchgehende Bohrung?!?
Nein. Wenn neue Buchsen eingebaut werden haben die einen größeren Außendurchmesser als die Welle. Man bohrt aber nicht durch. Nach innen, zum Venturi, läßt man den kleinen Durchmesser der Welle. Nach Außen, muß halt aufgebohrt werden auf den Durchmesser der Buchsen. Die sind auch nicht lange genug von Außenkannte bis nach innen.
https://claudemichel.de.tl/Weber-28x36.htm

Re: Ich muss Orgeln

Verfasst: Di 20. Mai 2025, 10:18
von Hans-Uwe Fischer
Claude-Michel hat geschrieben: Mo 19. Mai 2025, 20:53 (...)
Nein. Wenn neue Buchsen eingebaut werden haben die einen größeren Außendurchmesser als die Welle. Man bohrt aber nicht durch. Nach innen, zum Venturi, läßt man den kleinen Durchmesser der Welle. Nach Außen, muß halt aufgebohrt werden auf den Durchmesser der Buchsen. Die sind auch nicht lange genug von Außenkannte bis nach innen.
https://claudemichel.de.tl/Weber-28x36.htm
Stimmt!

huf