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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 13:20
von maldini
Hallo Thorsten,

merci, für das Video - sehr aufschlussreich!
Wenn ich mir den ID/DS ansehe - ich wüsste genau wie ich die orangenenen Leerrohre verlege ..
Der ID/DS ist quasi dafür vorbereitet! ;)

Grüße
Karl

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Mo 17. Nov 2025, 18:06
von priusb78
Ja, die DS wäre für so einen Umbau recht geeignet. Kabelschächte sind schon da. Akkus könnten in den Motorraum und unter den Rücksitz. Etwas Technik noch in den tiefen Kofferaum, dann ein doppelter Boden drüber. Platz für die Steckdose ist im Tankdeckel gleich daneben. Ein zweiter E-Motor treibt die Hydraulikpumpe an. Ein neuer Kühler mit Kondensator für eine Klimaanlage würde reinpassen.

Gruß Thorsten

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Di 18. Nov 2025, 13:23
von uwe.v11

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Di 18. Nov 2025, 15:59
von priusb78
Ja, sowas in der Art - halt angepasst für die DS! Aber die Idee mit einem Rahmen zu arbeiten, der alle Komponenten aufnimmt, finde ich gut.

Hier wird auch das Originalgetriebe "rausgeschmissen". Fände ich für die DS nicht so sympathisch.

Offen blieb aber, wo und wie die Akkus in den Golf kommen.

Gruß Thorsten

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Di 18. Nov 2025, 19:27
von Hans-Uwe Fischer
uwe.v11 hat geschrieben: Di 18. Nov 2025, 13:23 https://www.e-r3volt.com/de/conversion-process
Kuckst Du

Eine nette Animation. Aber weit entfernt von der Realität. Vermutlich Teil einer Machbarkeitsanalyse um Investoren zu gewinnen. Für mich hat der Rahmen eher den Charme einer Getränkekiste.


huf

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Do 20. Nov 2025, 16:49
von Maxe_Muc
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 11:23
Sehr interessant, solider Umbau.

Kort un bünnig: Beim Anschauen des Videos wurde es mir dann doch etwas unbehaglich.
Da bin ich voll bei Dir. Einen 4,6l Reihen-Sechszylinder auf den Schrott zu werfen und durch einen e-Antrieb zu ersetzen ist ein Sakrileg!
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben: Mo 17. Nov 2025, 11:23 Anders verhält es sich aber bei der ID/DS. Dieser alte Motor aus den 40/50ern passte schon damals nicht zum 11/15CV-Nachfolger. Die zeitlose Form und Eleganz der DS verträgt aber durchaus einen modernen Antrieb.
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Etwas Provokant: Eine ID/DS ist keine Museumsikone, sondern Botschafterin der Moderne. ;)
Geht mir ganz genauso. Die DS war schon immer Avantgarde, das verträgt sich mit einem e-Antrieb perfekt und der Originalmotor ist eh kein großer Verlust. ICh hatte vor Jahren auf der Messe in München mal einen deLoran Umbau gesehen, da passte das auch super.

Die Firma, die das gemacht hatte, ist aber mittlerweile wohl insolvent :(

https://www.northdata.de/E-Cap%20Mobili ... B%20205672

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Fr 21. Nov 2025, 15:33
von Hans-Uwe Fischer
Maxe_Muc hat geschrieben: Do 20. Nov 2025, 16:49
Die Firma, die das gemacht hatte, ist aber mittlerweile wohl insolvent :(

https://www.northdata.de/E-Cap%20Mobili ... B%20205672

Ja, der Einstieg in dieses Thema, verbunden mit einem Start in die Selbständigkeit, war äußerst schwiedrig. Die Technologie am Anfang, das Komponentenangebot sehr klein, hohe Preise, TÜV usw. usw....

Heute sieht es besser aus. Sogar schon ziemlich gut. Und die Technologiekurve flacht auch so langsam ab und der Markt beginnt sich zu öffnen. Investitionen veralten nicht so schnell und ein ROI dürfte langsam sichtbar werden.

In der Fliegerei sah es ähnlich aus. Da konnten Träume oft nur durch Eigenbauprojekte realisiert werden. Die behördlichen Zulassungen waren dann aber der Tod der Eigenbauer. Abhilfe: Es wurde auf privater Ebene die OUV gegründet. Auch ich habe so begonnen.

https://ouv.de/

Vielleicht eine Anregung für eTransformationen im Automobilbereich.


huf

PS: Der Citroën-Visa Motor war bei den Selbstbauern sehr beliebt. Manche haben auch den VW-Käfermotor halbiert.
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Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Mo 24. Nov 2025, 11:40
von Hans-Uwe Fischer
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Das sagt Google-KI zum Thema Umbau KFZ-Nabenmotoren:


" Nabenmotoren bieten bei der Nachrüstung von Kraftfahrzeugen – insbesondere bei der Umstellung auf Elektroantrieb – diverse Vorteile, die vor allem in der Integration und Effizienz liegen:

Platzersparnis: Da die Motoren direkt in den Rädern untergebracht sind, wird im Fahrzeuginnenraum und unter der Motorhaube wertvoller Platz frei, der für Batterien oder andere Komponenten genutzt werden kann.

Wegfall von Antriebskomponenten: Bauteile wie Getriebe, Antriebswellen und Differenziale werden überflüssig. Dies vereinfacht den Umbau und reduziert die Anzahl der benötigten Teile.

Geringere Energieverluste: Die Kraft wird ohne Umwege direkt auf das Rad übertragen. Der Wegfall des Antriebsstrangs minimiert mechanische Reibungsverluste, was die Gesamteffizienz erhöht und potenziell die Reichweite des Fahrzeugs steigert.

Verbesserte Fahrdynamik und präzise Steuerung: Jedes Rad kann einzeln angesteuert werden ( Torque Vectoring). Dies ermöglicht eine sehr präzise Steuerung der Traktion und Fahrdynamik, was Sicherheit und Fahrverhalten verbessert.

Flexibilität beim Umbau: Das Konzept bietet Herstellern und Umrüstern ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit, da die Platzierung des Motors nicht mehr zentral im Fahrzeug erfolgen muss.

Möglichkeit zur Rekuperation an jedem Rad: Das regenerative Bremssystem kann an jedem Rad individuell genutzt werden, um effizienter Energie zurückzugewinnen. "


huf

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Sa 13. Dez 2025, 14:09
von Hans-Uwe Fischer

Re: Wie passen Oldtimer in die Zukunft?

Verfasst: Sa 13. Dez 2025, 20:46
von Maxe_Muc
Der hat auch nen längeren Beitrag auf YouTube gemacht. Interessant, aber man muss aber auch betrachten, dass es durchaus "neue Oldtimer" gibt, die gut laufen und im Preis steigen. Für alles, was 60er und älter ist sterben eben die weg, die die Dinger als Jugendliche bewundert haben.

Dafür steigen die 80er und 90er Autos. E30 beispielsweise ist schon gut teuer. Man kann das also nicht verallgemeinern.