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Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 11:06
von DS20_break
Für den DY3 Motor sagt die Bedienungsanleitung folgendes:
"Wenn der Wagen längere Zeit in der Garage gestanden hat, oder wenn ihnen der Kraftstoff ausgegangen ist, können sie die Kraftstoffpumpe zum Ansaugen bringen, indem sie zwei- oder dreimal für vier oder fünf Sekunden den Anlasser betätigen, ohne die Zündung einzuschalten und ohne den Starterknopf zu ziehen und das Gaspedal zu treten. Anschließend den Motor anlassen, wie vorher angegeben."
und vorher angegeben ist:
"Bei kaltem Motor: Starterknopf ganz herausziehen und den Anlasserknopf drücken, ohne den Gashebel zu betätigen. Springt der Motor nicht sofort an, so warten sie 3 bis 4 Sekunden und beginnen erneut."
Anmerkung von mir: Starterknopf = Choke Bowdenzug, Anlasserknopf = Zündschlüssel/HA Schalthebel
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 11:08
von Pit
Hallo Markus,
gib doch mal "Presspassung" in der Suche ein. Da steht auch ein Hinweis, wie man die Membran der Benzinpumpe prüfen kann. Ich fürchte, dass der heutige Sprit diese Membranen auch mehr angreift als früher. Ich hatte gerade eine ziemlich aufgelöste Membran von einem Fiat in der Hand.
Viel Erfolg,
pit
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 11:47
von uwe.v11
nur Super Plus tanken.
da ist kein Bio-Sprit drinne,der bekanntlich Gummi angreift.
uwe
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 11:51
von Thomas Held
Beim Halbautomaten ist dazu noch die Betriebsbremse zu treten...
Gruss,
Tom
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 12:05
von Thomas Held
[quote=uwe.v11]
nur Super Plus tanken.
da ist kein Bio-Sprit drinne,der bekanntlich Gummi angreift.
uwe[/quote]
Wenn man es sich leisten kann...
Ich tanke seit Anfang 2011 E10 und am Kaltstartverhalten hat sich nichts geaendert. Der Heissstart eine halben Stunde nach Abstellen des Wagens ist durch den niedrigeren Siedepunkt von E10 allerdings eher noch etwas schwieriger geworden...
Gruss,
Tom
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 13:11
von radel56
Hallo Tom,
[quote=Tom]
Wenn es allmaehlich schlechter wird mit dem Starten koennen auch verruste Kerzen in Frage kommen. Dagegen hilft nur artgerechtes Fahren, nicht zu untertourig.
Grundsaetzlich hilft natuerlich eine richtig eingestellte und intakte Zuendung (Kontakt, Kondensator, Kabel, Finger, Kappe) und Gemischaufbereitung (Sauberkeit Vergaser, richtige Funktion der Chokeklappe!), aber das sollte eigentlich nicht schleichend schlechter werden
[/quote]
ich habe im August die Zündkerzen erneuert, die Ventile eingestellt, den Vergaser zerlegt und gereinigt, die Verteilerkappe und den-finger getauscht, habe die 123-Zündung drin, gute Zündkabel etc. - ich kriege die Madame nach längerer Standzeit, also bei kaltem Motor nur im beschriebenen Modus zuverlässig zum Starten.
Meine Fahrweise ist gemischt, aber immer auch mal sehr zügig.
Gruß
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 13:22
von DS20_break
und bei der ganzen Startprozedur nicht vergessen: je länger Zündung an desto geringer Zündspannung. (bei Originalzündung, also mit Vorwiderstand)
read.php?1,25236,29787#msg-29787
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 15:05
von Gerhard Trosien
[quote=uwe.v11]
nur Super Plus tanken.
da ist kein Bio-Sprit drinne,der bekanntlich Gummi angreift.
uwe[/quote]Auch da darf bis zu 5% "Bio"Ethanol drin sein.
Im Winter gibt's dann den Spaß mit Vergaservereisung, weil die "Otto-Kraftstoffe" seit Jahren nicht mehr mit dem dagegen wirkenden Additiv versetzt werden. Aber wer fährt mit den alten Karren schon im Winter? Außer mir...
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 15:19
von rsa404
Die heutigen Kraftstoffzusammensetzungen entsprechen leider nicht mehr den Erfordernissen vieler älterer Fahrzeuge.
Die Kraftstoffe enthalten keine Korrosionshemmenden bzw. schmierenden Bestandteile mehr, was problematisch für Tank, Vergaser, Benzinpumpe und Benzinleitungen ist.
Weiterhin führen die modernen Kraftstoffe i.d.R. zu starker Dampfblasenneingung - problematisch für den Heißstart.
Ethanol greift bei den Langhubern zumindest die Membranen der Benzinpumpe an, die werden mit der Zeit weich und die Förderrleistung entsprechend geringer.
Gruß,
Ralf
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Di 11. Nov 2014, 15:52
von DS20_break
rsa404 hat geschrieben:
Die heutigen Kraftstoffzusammensetzungen entsprechen leider nicht mehr den Erfordernissen vieler älterer Fahrzeuge.
Die Kraftstoffe enthalten keine Korrosionshemmenden bzw. schmierenden Bestandteile mehr, was problematisch für Tank, Vergaser, Benzinpumpe und Benzinleitungen ist.
...
Gruß,
Ralf
weswegen ja auch der Eine und Andere gerne ca. 0,5% Zweitaktöl (weil es sich restlos mit Benzin mischt) in den heutigen Kraftstoff mischt.
Nur mal so als Anmerkung.