in meiner 68er ID hat in grauer Vorzeit jemand mal so was ähnliches wie im CX gebaut:
die Leitung ist im Bereich des Drehpunktes des Schwingarms zu mehreren großen Windungen gewickelt. Das reicht um die Drehung abzufangen.
ich bin überrascht dass sowohl in Zolder als auch in Utrecht heuer recht viele NOS-Gelenkleitungen angeboten wurden und sich offensichtlich kaum Interessenten dafür gefunden haben. Falls die Reparatur nicht gelingt: Wenn ich mich nicht täusche hat Matthias seine wieder mit nach Hause genommen. Über den Zustand der Gummidichtung in NOS-Gelenken kann ich allerdings nichts sagen.
Ich denke übrigens ernsthaft darüber nach in meine 23er die Gelenke einzubauen. Ist eine erfrischend schräge Lösung und passt prima zum Gesamtkunstwerk.
(Nimmt nebenbei dem Prüfer Wind aus dem Segel wenn er keinen Schlauch findet über den er sich unter mürrischen Bemerkungen grobschlächtig hermachen kann
ich bin überaus erstaunt über die vielen Beiträge und die positive Sicht zu den Gelenkleitungen :0)
Also, ich persönlich sehe Schläuche als billige "Mistlösung" an. Wissen wir D-Modell Fahrer doch alle, Schläuche und Gummiteile sind der Hauptfeind was Dichtigkeit im hydraulischen System betrifft.
Die Gelenkleitungen finde ich einfach genial und sehe sie als absolut "erhaltenswert". Eine undichte Gelenkleitung tropft, ein geplatzter Schlauch bedeutet innerhalb kürzester Zeit das Ende der "Reise"!
Die Äußerung von Wegen "Gesamtkunstwerk", hat mir übrigens aus der Seele gesprochen, denn genau so sehe ich unserer D-Modelle auch.
Was die Gelenkleitungen auf der Citromobile betrifft, ich habe schlichtweg keine gesehen, zumindest falls es stma1959 und Vlado betrifft, an deren Ständen ich mich übrigens ausdauernd und lange aufgehalten habe.
Fröhliches "Schweben" allerseits, Ralf
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG
ich habe meine Gelenkleitungen in erster Linie aus Kosten - und Aufwandsgründen repariert. Das ist deutlich billiger und geht schneller als der Umbau auf Schläuche. (Letztlich ist das auch der Grund, warum ich bei "rot" geblieben bin: Es waren einfach zu viele Teile, die bei meinen Autos noch ok. waren und das komplette System auseinanderzurupfen hatte ich keine Lust) Grundsätzlich halte ich Schläuche, wenn sie einmal da sind, für die besser zu wartende Lösung. Was die Gefahr des Platzens angeht: Damit leben alle anderen Autofahrer auch , es kommt eher selten vor und geschätzte 90% der Bremskraft wird bei der Deesse von den Vorderbremsen aufgebracht. Meine Einstellung zu den Autos ist inzwischen etwas pragmatischer als die der gefühlten Mehrheit im Forum, wobei ich den Eindruck habe, dass das an der Änderung der Mehrheitsmeinung liegt. Ich bin da vielleicht noch in den 80/90ern hängengeblieben, als es mehr darum ging, die Autos am laufen zu halten. So ist das, wenn man alt wird. Solange man es nicht sieht und die Fahreigenschaften nicht negativ beeinflusst, sind mir alle Veränderungen recht, die man einigermassen wieder rückgängig machen kann. Meine 59er hat eine 12V Drehstromanlage, damit ich vorne H4-Lampen einsetzen konnte, das bessere Licht nachts auf der Bahn ist mir da wichtiger als alles andere. Die originalen Plastiktütenlampentöpfe nebst Einsätzen, Lima und Anlasser liegen in einer Kiste auf dem Speicher, damit meine Erben das alles wieder einbauen können, wenn sie da Spass dran haben. Die 68er (und demnächst auch die 66er) kriegt einen Kat., damit es ein bisschen weniger Umweltferkelei ist usw.. Twingodächer dagegen versaubeuteln die die Optik, sowas kommt bei mir nicht in die Tüte.
Viele Grüsse
Robert
'59 DS 19/'66 ID 19/'68 DS 21 Pallas/'71 SM /'71 SM in Arbeit/'84 Renault R4F6 in Arbeit/'96 Saab 900 CV/'98 BMW 1100 GS
ich halte Dich für eine treibende Kraft in der D-Modell Szene. Eben auch weil Du die Kisten im Alltag bewegst und nach Kompromissen suchst. Mir geht es zunehmend auch so. Viele Leute bekommen graue Haare bei dem Gedanken, wo ich mit meinem 58er so alles unterwegs bin und was ich damit anstelle.
Ich versuche möglichst viele Dinge im Original zu behalten, um mir auch das tatsächliche Fahrgefühl mit den entsprechenden Entbehrungen zu gönnen.
Dennoch habe auch ich bereits den einen oder anderen Umbau zur Verbesserung der Alltagstauglichkeit vorgenommen. Zwar eher kaum sichtbar auf den ersten Blick, aber immerhin.
Die Nachwelt hingegen interessiert mich nicht, zumindest was meinen 58er betrifft. Umwelt hingegen schon sehr und leidenschaftlich!
Wir haben eh alles nur geliehen und sind hier auf Zeit, mitnehmen können wir auch nichts, von daher sehe ich mich in Bezug 58er als Verbraucher.
Warum sollte später jemand in meine Polster "Furzen" und sagen, was für ein geiles Auto?
In diesem Sinne, Ralf
DS 19, 29. Jan. 1958 - http://rsa-rgs.blogspot.de / AMI 8 Break Okt. 1976 / Renault Megane Grandtour TCe 140 EDC, 06.25, Titanium-Grau /BMW 2er Active Tourer 218i, 03.2025, Alpinweiß, adaptives Fahrwerk / Mini Cooper Cabrio, 03.2022 Chili Red, 7-Gang DKG