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Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 13:32
von Peter Höppener
Hallo Matthias,
schon aus Sicherheitsgründen sollten die o. g. Verbindungen mit Schlauchschellen gesichert werden.
Ab Benzinpumpe herrscht Überdruck in den Bauteilen und kann somit zum Abrutschen und munteren benzinduschen mit entsprechender Feuergefahr führen.
Peter
Vergaser (Presspassung)
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 13:57
von dietmar
"......Nach Standzeiten > 1 Woche fiel der Benzinpegel sehr ab (Kraftstofffilter war vollstaendig leer)......"
Das ist mal NICHT der Vergaser sondern die Membran der Spritpumpe. Entweder nur harmlose Kruemel oder Spritpumpe wird notleidend.
Beobachten.
/D

Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 14:36
von Martin K.
Dem muss ich widersprechen (das mit der Membran kann natürlich trotzdem auch sein) - das ist ein ganz allgemeines Problem. Nach längerer Standzeit muss man lange Orgeln, bis Sprit kommt. Früher war das nicht so. Erst der aktuelle Sprit, der scheinbar leichter verflüchtigt, bewirkt das. Ich begegne dem nach längerer Standzeit so, dass ich mit einer kleinen Spritze etwas Benzin in den Ansauggummi oberhalb des Vergasers (Motorentlüftungsstutzen) einspritze, dann kommt der Motor mit der ersten Umdrehung.
Eine neue Benzinpumpe hat gar nichts bewirkt.
Sehr gut fand ich die Lösung, die Uwe Fischer in seiner DS hat: Eine elektrische Bypass-Pumpe. in kurzer Knopfdruck und der Motor hat genug Benzin zum Starten.
Vielleicht beschreibt Uwe hier mal, wie er sie eingebaut hat und welche Pumpe dafür geeignet ist - es geht wohl nicht jede Pumpe. (Ich hatte das mal notiert, habe den Zettel aber verschlampt).
Manchmal unter Sprit-Mangelerscheinungen leidend grüßt
Martin
Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 15:08
von dietmar
Martin, was Du schreibst hat ja Hand und Fuss - kein Zweifel. Aber ist es nicht HAUEFIG so, dass der Sprit im FILTER recht schnell ABLAEUFT, viel schneller als er jemals verdunsten koennte?
Das beobachte ich immer wieder aber nicht immer. Will sagen, da die Verdunstungsrate immer gleich mit der Aussentemperatur schwankt, kann es nur eine andere Ursache sein, die die Abflussrate (in "falscher" Richtung beeinflusst. Da habe ich eindeutig die Membrane(n) in der Pumpe identifizieren koennen.
Wer diese aufwendige aber durchaus sinnige Loesung mit der elektrischen Pumpe benutzt - WARUM hat der dann noch die mechanische?? Das erscheint mir wenig sinnhaft, wenn die moderne, elektrische doch sicher einen konstanteren Druck liefert als jede alte mechanische es koennte.
Interessiert:
/Dietmar
.
Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 15:14
von Matthias Gebauer
Ich habe mir bisher damit beholfen den Benzinschlauch abzuziehen und mit Hilfe einer Spritze den Benzinfilter mit Benzin zu fuellen. (Bei der Gelegenheit ist mir dann die Messinghuelse rausgeflogen...). Zusammen mit etwas Starthilfespray in den Luftfilter laueft der Motor dann sofort an.
Elegant sieht das aber nicht gerade aus....
Gruss
Matthias
Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 15:55
von Martin K.
Hallo Matthias,
da muss ich Dir Recht geben. Ichj mache das auch lieber im Verborgenen und nicht gerade vor Oldtimerfreunden
Hallo Dietmar,
sicher ist das mit der Membran zu prüfen - vor allem, wenn schon nach einer Woche die Startunwilligkeit auftritt. Bei mir muss ich zwar den Motor nach einer Woche einige Umdrehungen drehen lassen, dann kommt er aber auf einen Schlag. Nach ein paar Wochen Standzeit nehme ich lieber gleich die Spritze und orgele mir nicht die Battrei leer.
Ich habe mich mit dem Thema eines Komplettersatzes durch eine elektrische Spritpumpe noch nicht beschäftigt. Normalerweise haben die originalen Pumpen ja auch ein langes Leben. Die Bypass-Lösung hat mir gut gefallen, weil sie sozusagen einen doppelten Boden darstellt.
Ich werde mal zu dem Thema einen neuen Beitrag eröffnen und hoffe, dass es interessante Anregungen gibt:
read.php?f=1&i=4741&t=4741
Bin sehr gespannt
Martin
Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 17:46
von Matthias Gebauer
Hallo Martin,
noch einmal in diesem Thread, da die Frage auch nicht zum Thema elektrische Benzinpumpe passt: Ich hatte meine Benzinpumpe auch schon im Verdacht. - Wie kann man das Membran pruefen? (Also ausser neue Pumpe einbauen und schauen ob es besser wird?)
Gruss
Matthias
Re: Presspassung
Verfasst: Mo 15. Dez 2003, 18:43
von dietmar
Methode Nummer 1) wird zu eben diesem Zweck (Dichtigkeitspruefung) im Werkstatthandbuchg beschrieben, siehe da.
Als Ergaenzung vielleicht so: Langen, transparenten Schlauch auf den Stutzen der zum Vergaser zeigt montieren, hoch halten (ueber die Haube legen oder so). Mit Kurbel oder Anlasser drehen, bis die Benzinpumpe den Schlauch gefuellt hat, evtl 1/4l Flasche aufsetzen (gibts im Laden fuer Gummi- und Industriebedarf fuer kleines Geld, als Spritzflasche bekannt).
Nun warten:
Sackt das Benzin zuegig zurueck, haelt eine Membran nicht mehr richtig. Nicht schlimm aber Du wirst den gesamten Startvorgang mit dem Benzin absolvieren muessen, das noch im Vergaser schwimmt. Das ist meist genuegend, wenn er gleich und gut anspringt.
Die Spritpumpe kann man ja mal saubermachen, sofern Du auch eine hast, die demontierbar ist.
Da mein Tank einige Kilo Rost absondert (nicht weiter denken!), sind die Koernchen bis zur Systemreinigung immer brav unter den Membranen gelegen. Kann nicht gehen. Wuerde aber auch keine neue Pumpe helfen. Wohl aber zusaetzliche Spritfilter hinter Tank, vor Pumpe .
/D