Re: Türen schweißen - misslungen?
Verfasst: Di 25. Nov 2008, 07:35
Bevor Du jetzt anfänsgt, wild rumzuspachteln (eine dünne Spachtelschicht unterm Lack ist bei einer derart durchreparierten Tür alles andere als eine Schande!!), solltest Du folgendermaßen vorgehen:
die Kontur der Tür- und Kotflügelkanten genauestens aufeinander abstimmen. Nach dem Schweißen stimmt keine Krümmung und kein Knick. Am besten werden die Teile hierfür montiert und gleich sauberst ausgerichtet. Nachteil: die Scharniere dürfen dann nicht mehr angerührt werden. Vorteil: die frisch lackierten Teile werden passen und durch Ausrichten nicht mehr beschädigt.
Bevor grundiert wird, sollte unbedingt phosphatiert werden. Das entfernt Flugrost und mehr, schafft eine (nicht wasserbeständige!) Eisenphosphatschicht, die ein hervorragender Haft- und Rostschutzgrund ist. Der Profi verwendet entsprechende Reaktions-Grundierungen, die aber mit mehr als Flugrost nicht fertig werden.
Auf die Grundierung eine Schicht Spritzpachtel auftragen (dafür brauchts eine größere Düse an der Lackierpistole - und mehr Luft aus dem Kompressor)
danach die Fläche mit schwarzem Lack (Sprühdose) einnebeln und
mit einem laaaangen Schleifklotz (dafür gibts extra schmale, lange, mit Griffen und Absaugung!) in Längsrichtung leicht anschleifen. In Längsrichtung gibt es keine Krümmung. Außer bei den vorderen Kotflügeln oben. Dadurch werden "Täler" offenbart, in denen die schwarze Farbe stehen bleibt, und die ausgespachtelt werden, und "Berge", an deren Gipfel das blanke Blech erscheint, das vertieft werden muss. Die Einnebel- und Schleifaktion muss unter Umständen mehrmals wiederholt werden.
die Kontur der Tür- und Kotflügelkanten genauestens aufeinander abstimmen. Nach dem Schweißen stimmt keine Krümmung und kein Knick. Am besten werden die Teile hierfür montiert und gleich sauberst ausgerichtet. Nachteil: die Scharniere dürfen dann nicht mehr angerührt werden. Vorteil: die frisch lackierten Teile werden passen und durch Ausrichten nicht mehr beschädigt.
Bevor grundiert wird, sollte unbedingt phosphatiert werden. Das entfernt Flugrost und mehr, schafft eine (nicht wasserbeständige!) Eisenphosphatschicht, die ein hervorragender Haft- und Rostschutzgrund ist. Der Profi verwendet entsprechende Reaktions-Grundierungen, die aber mit mehr als Flugrost nicht fertig werden.
Auf die Grundierung eine Schicht Spritzpachtel auftragen (dafür brauchts eine größere Düse an der Lackierpistole - und mehr Luft aus dem Kompressor)
danach die Fläche mit schwarzem Lack (Sprühdose) einnebeln und
mit einem laaaangen Schleifklotz (dafür gibts extra schmale, lange, mit Griffen und Absaugung!) in Längsrichtung leicht anschleifen. In Längsrichtung gibt es keine Krümmung. Außer bei den vorderen Kotflügeln oben. Dadurch werden "Täler" offenbart, in denen die schwarze Farbe stehen bleibt, und die ausgespachtelt werden, und "Berge", an deren Gipfel das blanke Blech erscheint, das vertieft werden muss. Die Einnebel- und Schleifaktion muss unter Umständen mehrmals wiederholt werden.