Hallo,
es geht nicht so sehr um den Ladestrom, sondern um den Strom, den der Anlasser benötigt. Das sind gerne mal 100 Ampere. Aus diesem Grund habe ich bei meiner DS das spittelige Original-Massekabel durch eines mit 16 mm² ersetzt, das von der Klemme am Akku-Minuspol zu der Schraube oben an der Kühlmittelpumpe führt, die auch einen Schenkel des Bügels für den Motorkran und die Strebe zum Kühler hält. Wichtig ist eine gute, niederohmige Verbindung des Motorblocks mit Akku-Minus! Damit sieht auch der Ladestrom einen nur geringen Widerstand.
(Btw: Zudem habe ich die Plusleitung zum Anlasser geändert: Meine DS ist eine halbautomatische, sie hat also das dicke Relais von Gelbon mit dem Knopf unten an der Akku-Plusklemme. Es führt nun eine 16-mm²-Leitung direkt von Akku-Plus zu Plus des Anlasser-Magnetschalters. Eine zweite, dünnere Leitung führt vom Ausgang des dicken Anlasserrelais zur Magnetschalterspule. Dies hat den Vorteil, dass der Anlasserstrom nur noch vom Magnetschalter geschaltet wird und nicht mehr zusätzlich von dem im Originalzustand ebenfalls in Reihe liegenden Gelbon-Relais. Der Anlasser dreht merklich schneller als zuvor!)
Die Eingangs gezeigte geteilte Verbindungsleitung von Akku-Minus zum Reglergehäuse sollte duchgängig sein, also ohne Steckverbindung, und mit einem Querschnitt von 1,5 mm², damit der Regler eine zuverlässige interne Referenz aufbauen kann. Ist diese Leitung unterbrochen oder zu hochohmig, z. B. durch den überflüssigen Stecker, stellt der Regler irgendeine Spannung ein, nur nicht die benötigte Ladespannung.
Ich habe den Eindruck, dass Citroën bei der Auslegung mancher Komponenten, insbesondere der elektrischen, nach dem Motto »Ist gerade gut genug!« gehandelt haben könnte

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