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Re: Quietschgeräusch nach kleinem Loch im Zylinderkopf
Verfasst: So 16. Feb 2020, 12:00
von aquablader
Hast Du den Motor mal ohne sämtliche Keilriemen laufen lassen?
Wenn das Quietschen innerhalb des Motorgehäuses auftritt, sollte ja auch langsam Abrieb im Öl zu sehen sein...
Außerdem bin ich der Meinung, daß Quietschgeräusche durch den Ventildeckel extrem gedämpft würden. Ist es deutlicher hörbar, wenn Du den Einfülldeckel abnimmst?
Generator, Kugellager Nockenwelle, Verteilerantrieb, Verteiler selber... das kann alles in Frage kommen...
VG Ingo
Re: Quietschgeräusch nach kleinem Loch im Zylinderkopf
Verfasst: So 16. Feb 2020, 20:08
von MichaIN
Hallo Tim,
prüf mal die Riemenscheibe. Bei mir hatten sich mal die Nieten Scheiben Nabe gelockert und dadurch die Bohrungen der Nieten geweitet, das Ganze hatte dann etwas Spiel und hat gequietscht (üt-üt-üt-üt-üt...). Hatte mich in einem größeren Frankreichurlaub lange beschäftigt, mit Keilriemennachspannen - oder lösen sowie Wechsel der Riemen gab es immer eine temporäre Verbesserung, ohne daß ich das eigentliche Problem erkannte.
Schlußendlich sind die Nieten dann irgendwann abgeschert und das Problem hat sich offenbart.
Gruß Michael
Re: Quietschgeräusch nach kleinem Loch im Zylinderkopf
Verfasst: Di 25. Feb 2020, 14:07
von schwebemann96
So....wir sind nun mit einem alten Mechaniker Stethoskop aus 1950 (ebenfalls ein Oldtimer aber sehr wirkungsvoll) durch den Motorraum. Mehrere Personen bestätigen, dass es aus dem Ventiltrieb kommen muss. Mit dem Stethoskop lässt sich dies aber leider nicht lokalisieren. Wir hören überall die normalen Laufgeräusche aber nichts quietschendes, mahlendes oder ähnliches. Aus Nebenaggregaten kommt es nicht und auch das Ausrücklager lässt sich nicht bestätigen, da sich das Geräusch absolut nicht verändert wenn man den Gang einlegt, rausnimmt, Kupplung drückt oder nicht.
Ich werde noch bekloppt!
Nun bin ich wieder so weit wie vorher :-(
Re: Quietschgeräusch nach kleinem Loch im Zylinderkopf
Verfasst: Di 25. Feb 2020, 21:25
von hy1600
ist der Ventiltrieb soweit in Ordnung, sieht man an allen Kipphebeln leichte Öltropfen zu den Ventilfedern laufen. Wenn nicht, ist da wo das meiste Öl tropft das größte Spiel und nimmt den anderen Lagern den Öldruck und des kommt zu Geräuschen durch Reibung. Hilft das?
Re: Quietschgeräusch nach kleinem Loch im Zylinderkopf
Verfasst: Di 25. Feb 2020, 22:30
von schwebemann96
Das ist mal eine ganz neue herangehensweise, an die ich selbst noch nicht gedacht habe.
Wenn was kein öl bekommt, liegt es vielleicht daran, das was anderes zuviel bekommt!
Danke für diesen Tipp....jetzt habe ich mal was neues zum prüfen