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Re: Image französischer Automarken - in Frankreich

Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 21:24
von Paddan
"Die sind nur neidisch, weil Du so ein seltenes und günstiges Auto ..."


Uwe, Sebastian ..
Ihr habt recht dass automobiles Understatement manchmal besser ist und ich gebe zu, oft genug drunter leiden zu müssen :-)

Ich fahre öfters mit meinem bestem französischem Spezl und sein "Oldie" zusammen durch burgundische Strassen .... seiner ist 16 Jahre jünger, total befreit von technischer Innovation, hat den Komfort einer Seifenkiste, den Geruch eines Mopeds und seine 16PS reissen nicht den Asphalt auf, aber hat Charm hoch 3.

... Und jetzt ratet mal wo die Menschentraube steht und unter welcher Motorhaube geschaut wird, wenn die Autos nebeneinander stehen ... GENAU!

Den Franzosen ist es wurscht ob Sie vor einer DS, Peugeot 404 oder Renault 16 stehen, deutsche Qualität schlägt immer

Karl, quod erat demonstandum

Schöne Grüsse, Emanuel

Re: Image französischer Automarken - in Frankreich

Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 21:55
von xplan2
MicSteff hat geschrieben: Saxo elektrisch?

War das nicht der AX... ?
Yep, korrekt:
Amicale


Gruß
Christian

Re: Image französischer Automarken - in Frankreich

Verfasst: Do 28. Mär 2019, 12:44
von ssiegert

Re: Image französischer Automarken - in Frankreich

Verfasst: Fr 29. Mär 2019, 13:04
von Karlsson
Auch wenn es wohl nicht so ausgeprägt ist, wie in Deutschland, gab/gibt es die Identifikation mit Autos in Bezug auf die Selbstwahrnehmung sicher auch in Frankreich.

Dazu eine kleine Anekdote:
Ich fuhr zu Beginn der 80er zum Schüleraustausch nach Cognac.
Meine Eltern fuhren seit Jahren Mercedes 240D der Baureihe W123. Grundsolide Autos, mit denen ich dann auch fahren lernte, aber für mein Empfinden alles andere als spannend...
Ich freute mich wie Bolle auf den Besuch und hegte die stille Hoffnung, die französische Famlie würde so etwas wie Citroën DS oder CX fahren, die ich schon damals richtig klasse fand.

Als ich ankam, war alles super, nur nicht deren Auto.
Ich war schwer enttäuscht, als mir der Vater der Familie mit großem Stolz sein geliebtes Auto präsentierte:
Mercedes 240D der Baureihe W123. Was für ein Schicksalsschlag...

Ich habe mir nichts anmerken lassen, denn er war sooo stolz auf diese Errungenschaft.
Er war Mangager bei einer Cognac-Destillerie und da gehörten wohl auch passende Autos irgendwie dazu.
Ich war immer glücklich, wenn ich bei der Mutter mitfahren durfte, denn die hatte für den Alltag einen Peugeot 304 Break. Immerhin...

Der Frust für den Vater ließ sich aber letztendlich nicht ganz vermeiden.
Als die Familie mal zu uns zu Besuch kam, stellte er entsetzt fest, dass in Deutschland jedes Taxi bis hin zur Farbe genau aussah, wie seine Luxuskarosse.:o)