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Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Mo 7. Aug 2017, 22:18
von priusb78
Hallo Sebastian,
Diesel und Hybrid haben etwas gemeinsam: Im Vergleich zu einem Basisbenziner (ohne Turbo etc.).setzen beide mehr Technik ein, um Drehmoment zu gewinnen und Verbrauch und Schadstoffausstoss zu verringern.
Beide Konzepte sind nicht perfekt:
Diesel ist das bessere Konzept, für Leute, die längere Strecken, v.a. Autobahn, fahren.
Hybrid ist besser für wechselnde Geschwindigkeiten in der Stadt oder auf dem Land.
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Diesel, so lange sie vorgegeben Grenzwerte einhalten und nicht mit Mogelsoftware und Thermofenstern etc. tricksen.
Ich wünsche mir nur besser informierte und interessierte Autokäufer, die ihr Fahrprofil anschauen und dann ohne gepflegte Vorurteile verschiedene Konzepte Probe fahren und sich eine eigene fundierte Meinung bilden.
Gruß Thorsten
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Di 8. Aug 2017, 12:48
von dosdres
tesla braucht geld, weil es immense schulden hat,
und mit der lieferung und der fertigung nicht nachkommt.
die auftragsbücher sind voll.
stellt sich die frage,
warum die deutsche regierung sich nicht bei tesla beteiligt?
steht da die allzumächtige mineralölindustrie dahinter???
und sagt diesen "handtüchern" was sache ist??
der verbrenner ist seit 50 jahren out!
diese!!! parteienpolitik auch!!
mit diesen nasen ist keine zukunft möglich.
erik
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Di 8. Aug 2017, 14:24
von dosdres
DHL wollte E-lieferwagen bauen lassen.
alle hersteller haben abgewinkt.
DHL hat selbst gebaut.
jetzt ist das ein renner,riesige nachfrage
so sieht es aus.
siehe auch spiegel online.
xxxxxxxxxxxxxxxxx
regierung im griff der ölkonzerne, haben das dieselgate erzwungen.
ist ja logisch, die ölbarone kämpfen um ihre pfründe.
keine investitionen in die zukunft, dafür wird der steuerzahler,
wenn er noch kann, die hannoverpleite mit seiner kohle abwickeln müssen.
garantier!
dafür ist der allzeit beliebte herr hannoveraner Wulf jetzt prokurist bei einem türkischen modelabel.
alles krank oder was?
erik
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Di 8. Aug 2017, 14:28
von maldini
Hallo zusammen,
Politik ist die Kunst des Möglichen.
Otto Eduard Leopold Fürst von Bismarck
(1815 - 1898), preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler
Aus einem Gespräch mit Friedrich Meyer von Waldeck, Redakteur der St. Petersburger Zeitung, am 11. August 1867
...
Ich will hier nichts und niemanden verteidigen.
Aber so einen Tanker steuert man nicht wie eine Jacht

)
Das wir einen großen Teil unserer Wertschöpfung aus dem Bau von Automobilen ziehen muss jeder Politiker berücksichtigen. (sieht ma z.B. an dem von mir geschätzten Kretschman in BW)
aber - der Dieselskandal ist für VW ein Fukushima a´la Prusse
nach Fukuschima haben sich die Optionen für die
Kunst des Möglichen z.B. erdrutschartig verschoben.
Aktuell bewegt sich was -
langsam aber stetig.
Ich habe das Gefühl, dass mache überheblichen Motorenentwickler in deutschen Südwesten - nachts auf einmal von westfälischen Bergleuten träumen - und dem Jahr 2030.
.. der Steiger kommt!
wollen wir hoffen, dass sie alle ein helles Licht
bei der Hand haben - oda? watmeinze!

)
Grüße
Karl
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Di 8. Aug 2017, 15:27
von dosdres
langsam aber stetig geht es merkel lich nach unten.
erik
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Di 8. Aug 2017, 16:28
von maldini

)
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Di 8. Aug 2017, 18:38
von Frank Plate
Warum Strom-Tanken so kompliziert ist
n-tv.de liest wohl unseren Thread mit
Gruß Frank
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Do 10. Aug 2017, 23:46
von Bernhard(Süd)
Hallo,
da kommen umsichtige Ansichten zu Tage, ich sage Danke für manch` neuen Gesichtspunkt.
Tja Thorsten... da stichst Du bei mir in eine empfindliche Stelle: Was man so zB. über den Lexus GS 450 liest, ist das einfach ein betörend komfortables Understatement-Auto, sparsam, offenbar robust und langlebig.... auch wenn Du mich angesichts 300 PS (ohne E-Motor 250) und unbekannten Partikel-Ausstoßes zerknirscht siehst. Tiefsitzende, niedere Instinkte erwachen und rufen nach Habenwollen....... Andererseits könnte ich in solch einem Auto niemals meine Schlummermatte ausrollen (hinter der Rückbank sind die Akkus fest eingebaut), der Kofferraum ist ebenso klein wie die Reifen groß und teuer sind... Und für den Gebrauchwagenpreis bekomme ich theoretisch mehrere (hart gefederte...) Winter-Lückenbüßer für die DS und noch diverse Urläube dazu...
Grüße: Bernhard
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Fr 11. Aug 2017, 09:34
von priusb78
Hallo Bernhard,
ja, exakt so denke ich über des GS450h auch. Tolles Auto, aber...

Also bleibt es beim 12 Jahre alten Prius, der DS und den Urlauben.

Gruß Thorsten
Re: Berta Benz II – die nicht-technische Aspekte
Verfasst: Fr 11. Aug 2017, 11:51
von Frank Plate
Ein paar Zahlen zur Ökobilanz Verbrennungsmotor vs. Elektroantrieb:
"Das beginnt mit der Herstellung der Batterie, bei der unter den derzeit herrschenden Produktionsbedingungen pro speicherbarer Kilowattstunde Strom bis zu 200 Kilogramm des Treibhausgases CO2 entstehen. Bei den derzeit verfügbaren Kapazitäten sind das zwischen 3,7 und rund 20 Tonnen. Ein moderner Diesel ist bereits 150.000 Kilometer unterwegs, bis dieser Wert erreicht ist.
Außerdem muss bei der Betankung mit Strom der aktuelle Strommix berücksichtigt werden. Hierzulande besteht der Kraftwerkspark zu zwei Dritteln aus Kohle- und Gaskraftwerken und produziert rund 600 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Umgerechnet auf den Verbrauch eines sparsamen Stromers ergibt das grob gerechnet einen CO2-Ausstoß von gut 100 Gramm pro Kilometer. Ein vergleichbarer Diesel (Transport und Raffinierung mitgerechnet) kommt auf 160 Gramm, ein Benziner bläst gut 200 Gramm CO2 in die Umwelt"
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Gruß Frank