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Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: Sa 27. Mai 2017, 10:18
von anieder
Hallo KW
Ich hoffe das ist ironisch gemeint.
Zumindest habe ich herzlich drüber gelacht.
Übrigens schon mal in Südfrankreich versucht jemanden zu überzeugen nicht so dicht aufzufahren......
Von wegen typisch deutsch......
Gruß
Andreas
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: Sa 27. Mai 2017, 10:22
von maldini
tja ... jeder fährt so gut wie er kann ...

)
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: Sa 27. Mai 2017, 19:39
von M. Ferchaud
KW hat geschrieben:
Vor allen hasse ich die Späteinfädler. Wegen denen dürfen die Anderen stehen und warten, weil sich die Herrschaften vorbeidrängeln und an dem Engpass alles ausbremsen.
die Aussage "Das klingt mir doch zu sehr nach Recht und Gesetz" finde ich aber eigentümlich...
Vollführen wir mal eine einfache Denkaufgabe: Du hast zwei Spuren, die - sagen wir - 500m parallel verlaufen, bis die rechte Spur endet.
Fall a): Keiner möchte sich vorwerfen lassen, sich vorgedrängelt zu haben und ordnet sich 500m vor dem einspurigen Bereich brav links ein. Folge: zusätzliche 500m Rückstau plus X, da es durch das vorschnelle Einfädeln keine klare Regelung gibt, Fahrzeuge teilweise stehen bleiben, bis sie eingelassen werden und somit nachfolgende Fahrzeuge ausbremsen. Ergibt: Stockenden Verkehr, der teils zum vollständigen Stillstand kommt.
Fall b) Alle nutzen beide Spuren, um die rechts fahrenden im Reißverschlussverfahren am Ende der Spur einfädeln zu lassen. Ergibt: Verlangsamten, aber weitgehend kontinuierlichen Verkehrsfluss.
Weder Fall a), noch Fall b) werden in der Regel konsequent praktiziert. Durch Fall a) entsteht genau Deine Denke des Drängelns und Ausbremsens - das ist viel bürokratischer und "deutscher", als der sogenannte "muffige Bürokratenmist", der eine klare Regulierung definiert - meist aber missachtet wird.
Am Schlimmsten: Linksfahrer, die halb nach rechts ausscheren, um die vermeintlichen Drängler auszubremsen und auf ihren Platz zu verweisen. Oder an der Einfädelstelle extrem dicht auffahren, um die Vordrängler auf der rechten Spur festzusetzen. Vor allem an Unfallstellen extrem gefährlich, habe das aber auch schon mehrfach erlebt.
Aber Du hast Recht: Jeder fährt so gut wie er kann

Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 08:21
von Thomas Held
Ich hätte auch nicht gedacht, gerade hier jemanden zu treffen, dem man den Sinn der Einfädelungsregelung noch erklären muss!
Andererseits, wenn man KWs andere Beiträge so liest...
Gruß,
Tom
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 09:16
von KW
Guten Morgen,
in beiden Richtungen, Hin- und Rückweg. Von Osten von 2 auf eine Fahrspur verjüngt. Rückstau, das üblich drängeln am Ende. Der eine setzt sich mit Gewalt durch, Andere sind vom Stehen frustriert und haben zugeschaut, wie die Rücksichtslosen da vorne sich reinhauen.
Rückweg mit starkem Verkehr. Die zuführende Straße wird schon lange vorher einspurig, durch Überholverbot. Der Verkehr läuft reibungslos, fließt, kein Drängeln, Hupen, Quetschen.
Verkehr wird einspurig, andere Straße. Hinweis: rechts einordnen, 600 m, 400 m, zweihundert Meter, mit Überholverbot bei 400 m. Sie glauben doch nicht etwa, die Leute ordnen sich fließend ein? Die Drängler rasen mit überhöhter Geschwindigkeit
bis zur Engstelle, Überholverbot hat nicht interessiert, rechts rein und wenn der Andere Vollbremsung machen muss. Auch gut.
Wie Sie auch drehen und wenden, erklären. " Es ist organisierte Rüpelei ".
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 15:29
von M. Ferchaud
Defensives Verhalten aller Verkehrsteilnehmer natürlich vorausgesetzt.
Wie gesagt, jeder Fährt so gut, wie er kann.
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 15:31
von M. Ferchaud
...oder
will 
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 21:44
von KW
28.05.2017 KW
Hallo Tom,
selbst für solch einen simplen Vorgang braucht es in Deutschland eine Vorschrift. Alles, aber auch wirklich alles, muss bis zum Punkt und Komma im Gesetzbuch stehen. Eine solche Gesellschaft bezeichnet man als obrigkeitshörig. Schwach im zwischenmenschlichen Bereich, Befehlsempfänger, Gehorsam und Brutal, zu Grausamkeiten fähig.
Damit schließe ich das Kapitel ab.
Viel Spaß und allzeit gute Fahrt.
Viele Grüße
KW
DS, HA, Bj. 73
" Wenn Euch jemand die Zähne zeigt, muss das nicht unbedingt ein Lächeln sein. "
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 21:58
von Jint Nijman
KW hat geschrieben:
Eine solche Gesellschaft bezeichnet man als obrigkeitshörig.
Na ja,...
Ich denke es gibt einen grossen Unterschiedt zwischen 'obrigkeitshörig' und 'Regeln befolgen', vor allem wenn es um das Verkehr geht. Verkehr ohne Regeln funktioniert nun mal nicht so toll.
In NL gibt es diese Einfädelregel genau so. Dort steht dann immer einen Schild mit u.a. den Text "Ritsen". Die Übersetzung von "Rits" ist Reissverschluss.
Ich schliesse mich Henning und Thomas an.
Re: vollpfosten am steuer
Verfasst: So 28. Mai 2017, 23:38
von M. Ferchaud
KW hat geschrieben:
28.05.2017 KW
Hallo Tom,
selbst für solch einen simplen Vorgang braucht es in Deutschland eine Vorschrift.
Und selbst
dann funktioniert es nicht - komisch, oder!!?