Re: womit Rücklichter kleben?
Verfasst: Di 8. Sep 2015, 11:50
Ist tatsächlich bewiesen, dass die Gläser aus PMMA sind?
Wenn das tatsächlich der Fall ist, gäbe es noch einen weiteren Lösungsansatz:
PMMA ist auch das Material, aus dem in der Regel Zahnprothesen und Zahnklammern für Kinder bestehen.
Wenn man eine nahezu perfekte Lösung möchte und nicht unbedingt selbst Hand anlegen will/muss, könnte der Weg zu einem Zahnlabor eine Idee sein.
Idealerweise eines, das auch kieferorthopädische Geräte (Zahnklammern zur Zahnregulierung) herstellt, da dort auch andere Farben als rosa und klar-transparent vorhanden sein sollten.
Mit Hilfe geeigneter Werkzeuge, Abformmaterial und der entsprechenden Materialkunde sollte ein Zahntechniker in der Lage sein, auch fehlendes Material zu ergänzen, statt nur eine Klebeverbindung herzustellen.
Spalten und Löcher können damit materialgleich verschlossen werden. Es entsteht eine chemische (molekulare) Verbindung, da die flüssige Komponente des Reparaturmaterials eine molekulare Vernetzung mit dem (aufgerauhten) Basismaterial herstellt.
Das entspricht einer Schweißung.
Die Entlastungsbohrung am Ende eines Risses ist sicher eine richtige Idee und auch in der Zahntechnik vereinzelt gebräuchlich.
Um eine großflächige Anlagerung des neuen Materials zu erreichen, wird üblicherweise die Bruchkante angeschrägt und dann der so erweiterte Spalt mit Material verfüllt, ausgearbeitet und poliert.
Kaudruckbelastungen sind sicher deutlich höher und häufiger als die einmalige Verschraubung zwecks Befestigung.
Und noch ein kleiner Exkurs: Wenn man den richtigen Farbton rausgefunden hat, wäre mittels Abformmaterialien sogar die komplette Neuanfertigung in einem Labor an Hand eines Musters denkbar.
Viel Glück!
Gruß Til
Wenn das tatsächlich der Fall ist, gäbe es noch einen weiteren Lösungsansatz:
PMMA ist auch das Material, aus dem in der Regel Zahnprothesen und Zahnklammern für Kinder bestehen.
Wenn man eine nahezu perfekte Lösung möchte und nicht unbedingt selbst Hand anlegen will/muss, könnte der Weg zu einem Zahnlabor eine Idee sein.
Idealerweise eines, das auch kieferorthopädische Geräte (Zahnklammern zur Zahnregulierung) herstellt, da dort auch andere Farben als rosa und klar-transparent vorhanden sein sollten.
Mit Hilfe geeigneter Werkzeuge, Abformmaterial und der entsprechenden Materialkunde sollte ein Zahntechniker in der Lage sein, auch fehlendes Material zu ergänzen, statt nur eine Klebeverbindung herzustellen.
Spalten und Löcher können damit materialgleich verschlossen werden. Es entsteht eine chemische (molekulare) Verbindung, da die flüssige Komponente des Reparaturmaterials eine molekulare Vernetzung mit dem (aufgerauhten) Basismaterial herstellt.
Das entspricht einer Schweißung.
Die Entlastungsbohrung am Ende eines Risses ist sicher eine richtige Idee und auch in der Zahntechnik vereinzelt gebräuchlich.
Um eine großflächige Anlagerung des neuen Materials zu erreichen, wird üblicherweise die Bruchkante angeschrägt und dann der so erweiterte Spalt mit Material verfüllt, ausgearbeitet und poliert.
Kaudruckbelastungen sind sicher deutlich höher und häufiger als die einmalige Verschraubung zwecks Befestigung.
Und noch ein kleiner Exkurs: Wenn man den richtigen Farbton rausgefunden hat, wäre mittels Abformmaterialien sogar die komplette Neuanfertigung in einem Labor an Hand eines Musters denkbar.
Viel Glück!
Gruß Til