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Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Do 20. Nov 2014, 21:15
von uwe.v11
ich weiß nicht,
das ist so
und war schon immer so!
wenn das Teil ein paar Wochen steht,dann verschwindet der Sprit.
da können Ventile sein oder nicht.
Choke ziehen
ohne Gas 3 mal den Anlasser betätigen.
dazwischen ein wenig warten,der Unterdurck zieht den Sprit in die Leitung.
und beim dritten mal
rawumm,kommt sie
immer!!
ich hab da kein Problem
uwe
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Do 20. Nov 2014, 21:47
von DS20_break
von Markus' Frage haben wir uns jetzt etwas entfernt. Aber immerhin sind wir noch beim Starten.
Markus, konntest du schon mal den Filter überprüfen und einen Startversuch nach Bedienungsanleitung machen?
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Do 20. Nov 2014, 22:27
von Form-Finder
Hallo Hardy,
von meiner ursprünglichen Frage habt Ihr Euch garnicht soweit entfernt. Ich lese sehr gespannt und neugierig mit und habe das Gefühl, immer schlauer zu werden...

Dafür schon einmal vielen Dank an alle!
Leider habe ich es bisher nicht geschafft, einen Startversuch vorzunehmen. Ich war und bin beruflich recht eingespannt. Es ist aber für das kommende Wochenende geplant, wenn es nicht in Strömen gießt. Schließlich will ich nach dem Anspringen ja auch 'ne Runde fahren.
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Do 20. Nov 2014, 22:57
von DS20_break
Ich wünsch dir Sonne und viel Erfolg.
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 07:53
von Gerhard Trosien
Wenn Benzin zurückläuft, liegt es nie am Vergaser, sondern IMMER an der Pumpe. Hier sind 2 Ventile, die dicht schließen müssen. Man kann es durch hineinpusten und saugen prüfen. Wenn die Ventile nicht dicht sind, MUSS der Sprit zurücklaufen.
Man kann es mit Spülen versuchen, das ist der einzige Weg, wenn die Pumpe nicht zerlegbar ist. Wenn das nicht klappt: wegschmeißen.
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 08:09
von Langhuber
[quote="Gerhard Trosien"]
sondern IMMER an der Pumpe. Hier sind 2 Ventile, die dicht schließen müssen. Man kann es durch hineinpusten und saugen prüfen.
[/quote]
Wenn ich mir die Ventile meiner noch nicht eingebauten AC-Pumpe anschaue, dann können die eigentlich gar nicht 100% dicht sein: Das sind zwei "Fiber"-Plättchen, die hart und unflexibel sind. Wenn da nicht irgendwo eine extrem filigrane Gummidichtung eingbaut ist, bleibt immer ein winziger Spalt. Vielleicht ist das bei neuen Pumpen anders, bei der AC-Pumpe ist es aber so.
Das stört nicht, weil trotzdem im Betrieb schnell genug gepumpt wird.
Als ich Madame gestern nach letztet Fahrt am vergangenen Samstag wg. Stammtischfahrt bei +7° starten wollte, habe ich erst mal den Motor mit der Kurbel ein paar Umdrehungen gedreht. Dann hat der Anlasser wegen schwacher Batterie noch eine Umdrehung geschafft. Nach kurzer Pause sprang der Motor dann mit der berühmten Vierteldrehung an.
C'est la vie.
Klemens
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 08:31
von uwe.v11
Klemens
Warum kaufst du keine neue Batterie?
Das zieht sich schon seit Monaten
Und besser wird die nimmer;-)
Gruß Uwe
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 09:53
von Claude-Michel
[quote=uwe.v11]Klemens
Warum kaufst du keine neue Batterie?
Das zieht sich schon seit Monaten
Und besser wird die nimmer;-)
Gruß Uwe[/quote]
Hallo Uwe,
wahrscheinlich kennst du Klemens nicht persönlich, deswegen weißt du nicht, daß an Klemens's DS von 1963 alles original ist....auch die Batterie.
Und die hat doch schon soooo lange funktioniert. Die schmeißt man doch jetzt nicht weg!
Klemens, konnte mich nicht verkneifen, du weißt ja, das ist ja alles: "bon enfant"

Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 11:56
von uwe.v11
Claude-Michael
ich kenn den Klemens,
ich hab an seine Dame sogar schon mal die Haubeneinstellung verstellen dürfen

Ist der nette Herr mit den langen Haaren,der in jeder Fahrpause schnell mal die Zündungseinstellung korrigiert

und der mir den Tipp gegeben hat,die Steckerchen zum Startrelais an meiner HA-Madame ein wenig strenger/enger
zu drücken...
und seit dem dreht der Anlasser immer ! wenn ich den Hebel nach links drücke,kein Ausfall mehr.
Vielen Dank
uwe
Re: Startschwierigkeiten
Verfasst: Fr 21. Nov 2014, 12:49
von torg
Hallo,
danke, Konrad, für den instruktiven Hinweis mit der Einbauanleitung!
Ein befreundeter Mechaniker hat mir inzwischen das Werkstattblatt von Pierburg mit Einbauanleitungen für die elektrische Zusatzpumpe E1F zukommen lassen. Auch wenns in der Praxis anders funktionieren mag steht da u.a., dass
1. sowohl Parallelschaltung (für zeitweise erhöhte Förderleistung) als auch Schaltung in Serie (elektrische vor der mechanischen zur Überwindung eines längeren Zulaufs) möglich ist,
2. Durchpumpen durch eine nichtaktive Pumpe, egal ob mechanisch oder elektrisch, nicht möglich ist, sondern dass man immer eine Bypassleitung (mit einem Rückschlagventil) braucht, um die gerade nichtaktive zu umgehen,
3 die elektrische Zusatzpumpe möglichst in Tanknähe unter dem Flüssigkeitsspiegel zu montieren ist; jedenfalls sind lange und verwinkelte Ansaugwege zu vermeiden, dabei maximale Saughöhe 5oomm (IEs haben ja auch die Elpumpe im Schweller, wie ich gelernt habe),
4. der Feinfilter immer auf der Druckseite anzubringen ist, um ein Trockenlaufen der Pumpe zu verhindern; auf der Saugseite (beim Tank) dagegen soll nur ein grober Sandfilter sein,
5. ein Abschaltrelais erforderlich ist, damit die Pumpe ausgeschaltet wird, wenn der Motor nicht mehr läuft (etwa bei einem Unfall) – daher auch der Hinweis auf Taster statt Schalter in dem alten thread.
Hat übrigens mal jemand nachgeschaut, ob Luft durch ein poröses Schlauchstück oder einen miesen Anschluss einsickert? Dann sinkt nämlich der Flüssigkeitsstand in der Leitung ebenso. Bei der Ente (Anschluss an den Tank) ist das offenbar ein Klassiker.
Helge