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Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 12:34
von anieder
Thorsten Graf hat geschrieben:
Moin,
jetzt geht es also um die Definition von Wissenschaftler, wo jemand etwas sagt und ob es eine Quellenangabe gibt. So kann man eine Diskussion natürlich gut einengen.
Und Frau Hoffmann dann gleich als unwissenschaftliche Betrügerin darzustellen ist schon wieder eine Unverschämtheit. Ich frage mich, woher diese Aggressivität in der Argumentation herrührt.
Grüße
Thorsten
Ach ja. Und mein Wunsch, die durchaus komplexen sachlichen Zusammenhänge zu betrachten, basiert auf fundierten wissenschaftlichen Quellen, dürfte die Diskussion weniger einengen als die Reduktion auf eingängige Parolen.
Gruß Andreas
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 13:03
von Boßhammer
Guten Morgen liebe Leute,
was soll der leichte Ansatz von Missstimmung?
Ich diskutiere, um andere Gedanken zu verstehen - wenn ich glauben würde, immer im Recht zu sein, würde ich Diktator werden (freue mich gerade, dass meine Mitarbeiter dieses Forum nicht lesen). Andere Gedanken zu verstehen, heißt noch lange nicht, dass ich diese übernehme. Aber ich habe die Möglichkeit dazuzulernen. Tut nicht weh, habe ich mir sagen lassen.
Was mich fasziniert und mich gleichzeitig zur Verzweiflung treibt: In den meisten Diskussionen geht es nicht darum, wer einen spannenden Gedanken hat, sondern, wer Worte besser einsetzen kann oder aggressiver auftritt. Ein falsch gesetztes Wort und es wird drauf gehauen. Warum nicht einfach mal nachfragen?
Z.B. verstehe ich "Feinstaub" in dem Artikel auch nicht - vielleicht bin ich um das zu verstehen nicht schlau genug, vielleicht ist das Wort einfach an dieser Stelle falsch. Aber macht das die Grundidee richtig oder falsch?
Wenn man miteinander diskutieren möchte, sollte man auch die Bereitschaft haben, den anderen verstehen zu wollen. Ohne diese Bereitschaft macht ein Austauschen von Gedanken keinen Sinn.
Ich wünsche Euch einen schönen Advent und freue mich gesund und faul auf dem Sofa liegen zu dürfen.
Ralph
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 13:41
von Hans-Uwe Fischer
Moin.
Unterbrechen wir doch einfach mal obigen Disput und klären folgende Frage: Wie haben sich die Dieselfahrverbote auf die Umwelt ausgewirkt, oder erst einmal, was sagen neuerliche Messergebnisse?
Jetzt sollte doch die Wahrheit nach der "Vorher-Nachher-Methode" zum Greifen nahe sein.
huf
BTW: Boßhammer hat Recht. Ich habe auch nicht den Background und möchte dazu lernen. Streiterfahrung habe ich mehr als genug.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 19:12
von hgk
Warum löschen?
das ist doch u.a. das, was keinen Unterschied zu "vorher" "nachher" macht ...
Gut, das wir da mit den H-Kennzeichen nicht mehr mitmischen dürfen, siehe neue OM 12-18.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 20:10
von Hans-Uwe Fischer
hgk hat geschrieben:
Warum löschen?

das ist doch u.a. das, was keinen Unterschied zu "vorher" "nachher" macht ...
Gut, das wir da mit den H-Kennzeichen nicht mehr mitmischen dürfen, siehe neue OM 12-18.
Ich finde das Foto mit seinem Text eher polemisch und populistisch. Es passte auch nicht so richtig zu meinem Diskussionsansatz. Den Text konnte ich löschen; das Foto leider nicht.
Global betrachtet, ist an dem Foto was dran. Ich wollte aber an die Realität in den Großstädten. Dabei hatte ich die Messmethode im Fokus. Stichworte waren: Regenwetter, nasse Straßen mit Staubbindung, trockene Straßen mit Staubaufwirbelungen, Luftbewegung, Reifenabrieb, Bremsabrieb usw., usw..
Ich will aber nicht zu tief in das Thema einsteigen. Wie ich schon mehrfach angedeutet habe, ist das reiner Selbstzweck. Es wird sich nichts ändern. Wir sollten uns auf die Dinge einstellen, die uns da bevorstehen.
huf
Als Merkel plötzlich in den Atomausstieg einstieg, diskutierten die Atombefürworter auch sehr rege, lange und heftig. Das hat aber keinen Millimeter gebracht. Man hat höchstens sein Freunde verloren. In D muss man nicht recht haben, sondern die Mehrheit.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 21:18
von Carsten_SM
Was steht denn in der Oldtimer-Markt ?
Carsten
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: So 2. Dez 2018, 22:50
von rsa404
Ich finde das Foto sehr wichtig,
es zeigt nämlich die Realität. Was Flugzeuge in die Umwelt befördern, weiß so gut wie niemand ist aber eklatant. Noch schlimmer ist der Schiffsverkehr, eine größere Umweltsauerei ist praktisch nicht vorstellbar!
Das eine Stadt wie Hamburg davon ablenken will, ist aus wirtschaftlichen Interessen mehr als nachvollziehbar.
Fakt ist, der Individualverkehr mit seinen Diesel-PKW ist das Bauernopfer. Im Sinne der Umwelt bringen die Dieselfahrverbote nichts, ungeachtet dieser Tatsache, sind Hersteller wie Volkswagen / Audi und Konsorten, Schwerstverbrecher!
Nutzen wird es nichts, die Rechnung zahlen am Ende die kleinen Leute bzw. Endverbraucher!
Das ist schlichtweg skandalös!
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Mo 3. Dez 2018, 00:26
von hgk
So ist das und deshalb hab ich es nochmal hochgeholt ...
In der OM steht, daß die Fahrverbote in den Straßenzügen - nicht in den Umweltzonen! - für alles Diesel IV oder kleiner, Benziner E1 und 2 und selbstverständlich für H-Kennzeichen, da unter vor, gilt.
Wäre ja auch komisch gewesen, wenn nicht.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Mo 3. Dez 2018, 07:45
von Gerhard Trosien
rsa404 hat geschrieben:
...
Fakt ist, der Individualverkehr mit seinen Diesel-PKW ist das Bauernopfer. ...
Die Dieselfahrverbote sind der Anfang. Am Schluss steht der gesamte Individualverkehr auf der Abschussliste. Abgeschossen von Leute, die in einer teuren, luxussanierten Altbauwohnung in der Innenstadt mit ÖPNV vor der Haustür wohnen und die sich gar nicht vorstellen können, dass diejenigen, die ihr Einkommen erwirtschaften, dies ohne Auto gar nicht könnten.
rsa404 hat geschrieben:
...Nutzen wird es nichts, die Rechnung zahlen am Ende die kleinen Leute bzw. Endverbraucher!
...
Wer soll es denn sonst zahlen?
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Mo 3. Dez 2018, 10:08
von Hans-Uwe Fischer
Gerhard Trosien hat geschrieben:
rsa404 hat geschrieben:
[size=large] Leute, die in einer teuren, luxussanierten Altbauwohnung in der Innenstadt mit ÖPNV vor der Haustür wohnen[/size]
...
Da kann ich Dich beruhigen: In absehbarer Zeit wird sich diese Klientel nicht mehr in den ÖPNV trauen. So, wie sich große Teile der Stadtbevölkerung auch nicht mehr in ganze Stadtviertel trauen.
huf