Startschwierigkeiten

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Claude-Michel
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von Claude-Michel »

[quote=1956-1969].. das ist kein D-Super5 Filter...[/quote]
Ja Uli, da hast du wahrscheinlich recht. Als ich die DSuper5 bekam war so ein Filter zwischen Benzinpumpe und Vergaser. Als ich die Benzin-Pumpe und Leitungen wechseln mußte habe ich den Filter vor der Pumpe angebaut.

[quote=1956-1969]...Kann es sein, dass erst dieses Teil deine Elektropumpe nötig macht?...[/quote]
Das könnte sein. Aber warum?

[quote=1956-1969] Immerhin enthält die Plastiktrommel, wenn sie leerläuft, viel mehr Benzin als das Stückchen Spritleitung, das vorher im Originalzustand da saß. Und das muss die Spritpumpe ja erst mal füllen, bevor was im Vergaser ankommt. Und leer laufen tut das Teil ja, wie dein erstes Foto zeigt.[/quote]
Der Unterdruck der vor der Pumpe entsteht ist nicht größer oder kleiner weil da ein Filter eingebaut wurde. Da ist nur die Höhe und das spezifische Gewicht des Benzins zuständig. Ohne Filter würde die Leitung genauso leerlaufen. Ich gebe dir ja recht, mit Filter muß erstmal mehr gepumpt werden.

[quote=1956-1969]Genug provoziert für heute abend ☺ , aber vielleicht ist ein Kern Wahrheit dran....[/quote]
Das sehe ich nicht als provokation sondern als einen konstruktiven Beitrag über den man nachdenken muß.

Der durchsichtige Filter soll auch dazu dienen, zu sehen ob Rost aus dem Tank kommt. Deswegen würde ich ihn ungern entfernen. Habe ja jetzt eine Elektropumpe und dadurch funktioniert das Starten problemlos.
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
klaus_id19 Verified
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von klaus_id19 Verified »

Hallo Claude-Michel,

in meinen Augen hast du alles richtig gemacht ( Vorfilter drin wegen potentiellem Rost im Tank ) und diesen umgebaut vor die Benzinpumpe.

Habe dies bei meiner alten Dame genauso und kann dir versichern, dass wegen diesem Filter keine Elektropumpe notwendig ist oder zusätzliche Startschwierigkeiten entstehen..... Kirche hier mal im Dorf lassen....

Sehe Gefahr von Vergaserverschmutzung bei Fehlen des Vorfilters potentiell höher, angeführte ästhetische Gründe stehen in diesem speziellen Fall bei mir sehr weit hinten an, dieser eingebaute Filter an der Benzinpumpe hat m. E. bei weitem nicht die Filterleistung wie der angeführte Centartikel...lass ihn drin und wechsle ihn regelmäßig, Pumpe und Vergaser werden es dir danken.

Das die von dir eingebaute Elektropumpe ein langes Orgeln bzw. manuelles Pumpen überflüssig macht bleibt m. E. von der Filterfrage unabhängig, wenn ich den älteren Beitrag von HUF damals richtig verstanden habe hast du ja mit einer Elektropumpe neben dem Ausräumen von Startschwierigkeiten nach langer Standzeit potentiell auch immer eine "Ersatzpumpe" im Falle eines mechanischen Ausfalls dabei.

Gruesse

Klaus
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Claude-Michel
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von Claude-Michel »

Hallo Klaus,

so wie du es schreibst, denke ich es auch. Der Grund, dass das Benzin zurückfließt liegt wahrscheinlich an der Pumpe, die nicht ganz abdichtet und/oder am Vergaser.
An der Pumpe kann ich eh nichts machen. Sie ist nicht zu öffnen (gebördeltes Blechgehäuse). Obwohl sie "neu" ist (10 Jahren) gab es mit ihr schon immer das Problem vom zurückfließen.
Die mechaniche Pumpe die vorher drin war, war undicht. Die innere Membran hatte Risse. Wahrscheinlich floß das Benzin deswegen zurück.

Zum Vergaser, da fällt mir die Anmerkung von Robert ein:
Robert Kruse hat geschrieben:...Die 66er ID dagegen kann monatelang stehen und ist innerhalb von einigen Sekunden da. Ich frage mich, ob das was mit den Weber-Vergasern zu tun hat, denn die ID hat einen Solex....
Der Vergaser ist sauber, war auch noch nie schmutzig. Weder der DLEA1 der ursprünglich drauf war, noch der DMA A2 der jetzt drauf ist.

Dank Elektropumpe, ist das Problem für mich eigentlich gelöst. Ich probiere zwar zu verstehen warum das so ist, habe aber momentan nicht vor was zu ändern. Besonders so lange nicht wie ich keine eindutige Erklärung habe..
Ich vermute auch, dass dieses Problem schon immer an dem Wagen existierte, auch bevor ich ihn hatte. Bei 60 000km waren die Kohlen im Anlasser ganz abgenützt. Da vermute ich, langes orgeln als Ursache.

Ach ja übrigens, kurz vor dem Winterschlaf hat Madame die 080 000km Marke ereicht:

Bild
Gruß
Claude-Michel
DSuper5, 2x Xantia break 1,8i 16V, Xantia break 2,0i 16V, C4 1,6i 16V coupé
radel56 Verified
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von radel56 Verified »

Ich habe seit August 2014 einen Filter wie Claude-Michel vor der Benzinpumpe. Das Startverhalten ist seither nicht anders.
Welche Rolle der Webervergaser (bei mir DMA 2) dabei spielt, ist vielleicht noch genauer zu untersuchen.

Gruß
Schwebende Grüße

Konrad

DSuper 5 Bj. 73
ACCM Alex
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von ACCM Alex »

Hallo,

da ich morgen zum Stammtisch eventuell mit meiner DS komme, werde ich mal meine Startprozedur aufzeichnen ;-)
Könnte interessant werden da der Wagen seit Ende Mai steht...

Grüße

Alex
www.citroservice.de www.dellenspezi.de
DS20_break Verified
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von DS20_break Verified »

[quote="ACCM Alex"]
Hallo,

da ich morgen zum Stammtisch eventuell mit meiner DS komme, werde ich mal meine Startprozedur aufzeichnen ;-)
Könnte interessant werden da der Wagen seit Ende Mai steht...

Grüße

Alex[/quote]
Auja, ein Filmchen von innen, damit man sieht, wann die Ölkontrollleuchte ausgeht.
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
torg
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von torg »

Hallo,

ich habe den thread mit Aufmerksamkeit verfolgt, weil ich seit Juni glücklicher Besitzer einer DSuper 4-Gang vom Herbst 1971 bin und – na klar – dasselbe Problem habe: nach längerem Stehen (auch nur ein paar Tage) ewiges Orgeln, und manchmal ist dann halt die Batterie leer ... Vergaser überholt, Benzinpumpe ziemlich neu, Zündung in Ordnung. Also verschwindet der Saft offenbar.

Ich kenne das, offenbar ein Citroën-Leiden. Mein 15/6 und mein HY haben dasselbe, aber einen Handhebel an der Benzinpumpe. Nach ein Paar Hebelbewegungen springen beide auf den ersten Knopfdruck an, egal wie lang die Standzeit war. Übrigens rinnt bei der Traction aus dem Röhrchen auf dem Ansaugtrakt nach dem Abstellen einiges an Benzin, ganz so wie bei den DS-Langhubern.

Vor die Benzinpumpe der DSuper habe ich einen Filter und ein Rückschlagventil gesetzt. Das Ventil bringt ein wenig Erleichterung, ist aber auch keine Garantie für zuverlässigen Start.

Ich sehe zwei Lösungsmöglichkeiten: bei Peter Larsson (CTA Schweden) gibts Benzinpumpen für die 5fachen mit Handhebel:
http://www.ctaservice.se/delar/PN4540-2.JPG
Leider sind die gerade aus. Oder: ich habe noch eine elektrische Benzinpumpe (ich glaube AC) herumliegen, die ich genauso gut einbauen könnte. Nur wo?

Meine Frage an die erfahrene Gemeinde: vor oder nach der mechanischen, parallel oder in Serie, ständig im Einsatz oder nur vor dem Starten mit separatem (Tast)Schalter?

Danke für jeden Tip!
Helge
klaus_id19 Verified
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von klaus_id19 Verified »

Hallo Helge,

bezüglich elektrischer Benzinpumpen gab es mal interessante Infos bzgl. Einbau hier

Gruesse

Klaus
radel56 Verified
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Registriert: Fr 25. Mai 2012, 21:16

Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von radel56 Verified »

Hallo Alex,

[quote="ACCM Alex"]
da ich morgen zum Stammtisch eventuell mit meiner DS komme, werde ich mal meine Startprozedur aufzeichnen ;-)
Könnte interessant werden da der Wagen seit Ende Mai steht...
[/quote]

könntest du bitte auch, falls vorhanden, den Benzinfilter und den Pegelstand im Vergaser in die Doku miteinbeziehen?

Danke!

Gruß
Schwebende Grüße

Konrad

DSuper 5 Bj. 73
MichaIN Verified
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Re: Startschwierigkeiten

Beitrag von MichaIN Verified »

Hallo,

ich kann Helges Erfahrungen exakt bestätigen.

Habe Benzinpumpe mit Handhebel, wenn das Auto ein bißchen stand pumpe ich da erst. Manchmal muß man erst die Kurbelwelle ein Stück drehen, weil der Nocken schon auf Hub steht, dann geht der Hebel leer.
Am Benzinfilter kann ich gut sehen, wann Sprit kommt. Man fühlt auch beim Pumpen, wann die Schwimmerkammer voll ist und das Schwimmerventil zumacht.

Beim Panhard ist es identisch, ich sehe das als normal an.


OK, das hilft den Nichthandhebelpumpeneignern jetzt nicht wirklich weiter...

Viele Grüße,
Michael.
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