Ich möchte dazu nur anmerken, daß die Umgebungstemperatur warscheinlich den kleineren Einfluß auf die Erwärmung der Hydraulikflüssigkeit hat. Bei den Systemen mit Niederdruckpumpe dürfte sich die Flüssigkeit dort ganz schön erwärmen.
viele Grüße
MichaelW[/quote]
Das unterschätzt Du. Die Umgebungstemperatur ist immer entscheidend.
Denn von ihr hängt ab, wie stark die unerwünschte Wärme an die Umgebung abgegeben werden kann.
Klar macht der Motorraum die meiste Hitze, aber bei höherer Umgebungstemperatur wird diese Hitze sehr schlecht abgeführt. Ist eigentlich nichts neues, deshalb kochen Autos im Sommer auch schneller, als im Herbst oder Winter. Die Außentemperatur kommt gleichsam immer als "Offset" dazu.
Und wer einen SM sein Eigen nennt: Versucht mal, im Winter das Motoröl schonend warm zu fahren, quasi unmöglich
Im Sommer hingegen in recht kurzer Zeit erledigt.
Hier ein sehr schöner Artikel über diese Problematik bei der Ur-DS: Ohne Lüftungsgitter ist die Hydraulik der DS zu warm geworden, mit den "Aschenbechern" im Kotflügel war im Winter die Kühlung dann zu gut, so dass man die Lüftungsgitter wieder abdecken musste.
http://books.google.de/books?id=3KDAo8O ... 22&f=false
Da steht übrigens auch drin, dass das Citroën LHV Pfanzenöl auf Rizinusbasis ist.
Gruß,
EKki