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Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Do 29. Nov 2018, 19:16
von priusb78
anieder hat geschrieben:
...
Und auch hier. Wer sich an seinem Tiefgaragenstellplatz in der Garage eine Wallbox anbauen möchte, braucht nach WEG eine Zustimmung der gesamten Hausgemeinschaft.
Das wird in sehr vielen Fällen ins Leere laufen.
Gefragt ist der Gesetzgeber.
...
Gruß
Andreas
Immerhin scheint beim Gesetzgeber eine gewisse Einsicht zu reifen:
https://www.bundestag.de/presse/hib/2018_06/-/559834
Gruß Thorsten
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Do 29. Nov 2018, 20:01
von anieder
Oh. Es wird „intensiv gearbeitet“.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 08:41
von Hans-Uwe Fischer
anieder hat geschrieben:
Hans-Uwe Fischer hat geschrieben:
[size=small]*) Hätte nie gedacht, dass ich mal so nah bei anieder liegen würde.[/size]
..was zeigt, welche Nuss da klackert.
Leider erkenne ich nicht so richtig den Kern dieses "running gag".
huf
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 09:43
von KW
30-11-2018
Guten Morgen,
also zu den Autos jetzt noch einen Stromer stellen. Wohin? Auf die Straße? Die ist vollgestellt! Da ist keine Lücke mehr.
Also das E-Mobil und dann noch die Normalen. Das möchte ich erleben. Wenn die GUTEN Stromsparer und die BÖSEN DS Fahrer sich auf der Straße begegnen.
Merkt Ihr nicht, dass es um etwas ganz Anderes geht. Die Autos müssen weg. Sie sind das Problem der Städte und Siedlungen. Es ist bald kein Durchkommen mehr. Die Straßen reichen nicht mehr aus. Es läuft alles aus dem Ruder. Aus allen Richtungen kommen die LKW und PKW. Der Osten und Norden quert Deutschland um Waren hin und herzuschaffen. Die zerfallende Infrastruktur leistet das nicht mehr.
Also müssen die Autos weg!
Das E-Auto wird, nach Berichten von Fachleuten, ein Weg in die Sackgasse sein. Was wird morgen? Für die Autofahrer keine gute Zukunft!
Viele Grüße
KW
DS 23, HA, Bj. 73
Anm: Den Beitrag über den Dieselkraftstoff, ein Verfahren, mit drastischer Abgassenkung hat niemand wahrgenommen. Und das bei so vielen Motorenspezialisten.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 10:23
von Hans-Uwe Fischer
@ KW
In Deinen Aussagen ist m.E. ein Denkfehler. Wer in den verstopften Städten mit Umwelteinschränkungen lebt, braucht keinen eZweitwagen. Aber unzählige Arbeitnehmer, Zulieferer, Besucher usw., die in die Stadt hinein fahren müssen. Und diese Klientel hat i.d.R. außerhalb der Metropole genügend Parkplätze.
huf
Anm: Es ist bestimmt hilfreicher, wenn die Debatte hier nicht so verbissen geführt werden würde.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 10:43
von Boßhammer
Hallo huf,
das sehe ich auch als Ansatz - ich nehme immer häufiger das Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel gibt es ausreichend und über alles spare ich dadurch. Schneller als Auto ist alles andere in der Stadt auch noch.
Wenn Arbeitsplätze zu den Menschen kommen würden, wäre das auch ein Fortschritt. Ansätze dazu gibt es ja. Nicht jeden Mist per UPS kommen lassen und wieder zurück, ist auch ein Teil einer Lösung.
Und auch wenn es mir fast schon Angst macht dir nochmal zuzustimmen: entspannend sich Austauschen bringt alle weiter. Es gibt einem die Chance mal den anderen zu verstehen und vielleicht dazuzulernen - böse Schuhsohlen führen da eher zu Verbitterung.
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 11:17
von Hans-Uwe Fischer
@ Boßhammer.
Du kannst mir ja auch via PN zustimmen.
Was die Arbeitsplätze anbelangt, so erfahre ich da doch ein paar sehr gute Ansätze. Sowohl in eigener Familie, als auch im Freundeskreis. Ja, das spart tatsächlich einige Kilometer im Jahr. "Industrie 4.0" und "Digital" sind in diesem Zusammenhang nur ein paar Beispiele in die richtige Richtung. Und zur Bank fahre ich schon lange nicht mehr.
huf
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 13:12
von anieder
KW hat geschrieben:
Anm: Den Beitrag über den Dieselkraftstoff, ein Verfahren, mit drastischer Abgassenkung hat niemand wahrgenommen. Und das bei so vielen Motorenspezialisten.
Stimmt nicht ganz.
Und du hast insofern Recht, als dass es nicht weiter aufgegriffen wurde,
....da es wohl nicht ins gewünschte bild passt?
Gruß
Andreas
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 14:21
von Frank Plate
Ein Parkplatzproblem haben wir schon. 2017 verbrachte jeder deutsche Autofahrer im Schnitt 41 Stunden mit der Parkplatzsuche:
"Die verschwendete Zeit, der zusätzliche Kraftstoff und die zusätzliche Abgasbelastung durch die Parkplatzsuche kosten die Deutschen im Jahr mehr als 40 Milliarden Euro, 896 Euro pro Fahrer"
[size=small]Quelle:
http://inrix.com[/size]
Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Fahrzeugs liegt bei etwa einer Stunde pro Tag, 23 Stunden parkt es. Mehr Fahrzeuge (Oldtimer, Campingmobile, 2.Wagen, Saison-Fahrzeuge) brauchen mehr Parkflächen, mehr Fahrzeuge schaffen, auch wenn sie rumstehen, mehr Probleme.
Das Parkplatzproblem trifft in erster Linie Städte und Ballungszentren, dort sind die Strukturen des ÖVP in der Regel aber auch am besser ausgebaut. Deshalb frage ich mich, weshalb gerade dort, wo die Parkflächen am geringsten sind und die Nahverkehrsmittel am vielfältigsten sind, alle und alles per Fahrzeug hinein und wieder hinaus gebracht werden muss. Mag beim Individualverkehr, das individual noch ein Argument für groß möglichste Flexibilität sein (auch wenn die 2x täglich auftretenden Stoßzeiten dagegen sprechen), so ließ sich beim Warenverkehr vieles effizienter gestalten, wenn man nur wollte. Die Kapazitäten wären vorhanden, da die meisten Nahverkehrsmittel z.B. in der Nacht kaum genutzt werden, bzw. ihren Betrieb ganz einstellen. Würde man an den Depots und Knotenpunkten des ÖVP kleine Logistikzentren installieren, könnten von dort Waren per Muskel- oder eKraft ins nahe Umfeld weiter verteilt werden.
Gruß Frank
Re: Petition gegen die DUH
Verfasst: Fr 30. Nov 2018, 14:28
von Hans-Uwe Fischer
KW hat geschrieben:
Anm: Den Beitrag über den Dieselkraftstoff, ein Verfahren, mit drastischer Abgassenkung hat niemand wahrgenommen. Und das bei so vielen Motorenspezialisten.
Doch! Hochinteressant und zielführend. Es gäbe da noch weitere Lösungen. Wie ich schon sagte, es gibt viele gute Lösungen auf drängende Probleme. Wir aber, insbesondere die Politik, beschäftigen uns lieber mit Problemen*, die keine sind oder erst erfunden werden müssen.
Solche probaten Lösungen gehören nicht nur in ein verstrittenes Forum, sondern Herrn Claus Kleber, Marietta Slomka, Anne Will, Maybrit Illner, Markus Lanz und den restlichen Meinungsmachern um die Ohren geschlagen.
Jm2C.
huf
*) Z.B. gegen Russland einen Krieg führen.