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Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Di 12. Nov 2013, 19:15
von Bernhard(Süd)
jau, ...eben (dito)!
Be

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Di 12. Nov 2013, 20:55
von rsa404
[quote=DS20_break]
http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... w&dur=4681

mach dir die richtigen Gedanken und genieße dein Auto,
Hardy[/quote]

Danke Hardy,

ich bin da guter Kunde. Bestelle dort nämlich reichlich LP´s (Vinyl)...

Gruß,
Ralf

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Di 12. Nov 2013, 20:59
von rsa404
[quote=Bernhard(Süd)]
jau, ...eben (dito)!
Be[/quote]

Bernhard,

was genau meinst Du jetzt? Habe ich nicht verstanden...

Helfe mir doch bitte mal auf die Sprünge.

Danke und Gruß,
Ralf

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Di 12. Nov 2013, 21:38
von anieder
Hi

Die Marke hätte mich nicht interessiert um die an den Pranger zu stellen sondern um die Spezifikation herauszufinden.

Auch das 10 W 40'sagt ja noch nichts aus. Kannst du mal schauen welche Acea norme ds hat. Und ggf. Welche DAIMLER Norm es erfüllt?

Wenn Leichtlauf öl heißt das es reduzierte Scherfestigkeit hat gäbe es nämlich passendere.

Bei dem Oldtimer öl gehe ich mal davon aus dass da nichts dergleichen angegeben ist?

Klemens, das haben wir ja nun schon umfangreich diskutiert. ich denke es ist offensichtlich dass vom Prinzip ein Motor keinen Dreck mag.

Was ich komisch fand an dem Fall ist dass eigentlich ein reinigendes Öl durchaus schwärzer werden darf und soll als eins was das nicht tut. Also genau anders rum als du vermutest.

Hier scheint aber ein anderer Effekt da zu sein, besonders das mit dem Glibber ist ja sehr komisch.

Andreas

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Di 12. Nov 2013, 22:25
von rsa404
Hallo Andreas,

ich schicke Dir morgen mal eine PN.

Danke und Gruß,
Ralf

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Di 12. Nov 2013, 23:45
von Bernhard(Süd)
Hallo Ralf,
Hallo Klemens,

...damit meine ich, dass Klamens meines Erachtens die Verhältnisse genau umdreht (pardon!), wenn er z.B. meint,. dass das 10W40 den Schmutz in der Wanne ablagert und dass Ralf mit seiner Skepsis eher Recht hat; wobei ich Hardy zustimmen wollte, dass man sich die richtigen Gedanken machen möge...

(und wobei das gelée-Phänomen schon sehr seltsam ist).

Grüsse:
be

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Mi 13. Nov 2013, 10:49
von Langhuber
Ich fasse den Stand der Diskussion zusammen:

Es gibt die Idealisten und Ethiker:
"ich denke es ist offensichtlich dass vom Prinzip ein Motor keinen Dreck mag."
Ein Satz so schön wie der:
"alle Menschen wollen gesund und glücklich sein".
Toll. Bloss hat noch niemand herausgefunden wie man die hoch gesteckten Ziele erreicht. (Wenn ich mal wenigstens für mich die Möglichkeit ausschliesse, meinen Motor bis zur letzten Schraube zu zerlegen und mit Zahnbürste und Ultraschall alles wieder auf Hochglanz zu bringen.)

Dann kommen die Orakelsprüche:
"mach Dir die richtigen Gedanken..."
Von einer Qualität wie das berühmte Orakel, das zum König Krösus sprach:
"Wenn Du den Rubikon überschreitest, wirst Du ein großes Reich zerstören" .
Auch toll: Das Orakel hat immer recht, aber der Be-orakelte ist im Zweifelsfall der Gelackmeierte, weil seine Gedanken nicht richtig waren.


Und jetzt die Bekenner:

1.) Ich nehme immer das billigste Öl aus dem französischen Supermarkt, da wo es auch den Wein im Tetrapack gibt.

2.) Ich nehme selbstverständlich nur unlegiertes Oldtimeröl, denn dafür wurden diese alten Motoren ja konstruiert. Gerne in diesem Zusammenhang auch Flugmotoren- Traktoren- und Hydrauliköl. Synthetisches Öl: Pfui-Bäh, Teufelszeug!

3.) Ich nehme ein modernes, meinetwegen auch teilsynthetisches Öl, obwohl Madame keinen Ölfilter hat. So schlecht wird es schon nicht sein.

4.) Natürlich nur modernes Hochleistungs-Öl, denn die Tribologie hat ja in den letzten Jahren auch Fortschritte gemacht. Aber dabei muß man streng darauf achten, dass es mindestens die DB SAP-Klassifikation 47/11 in der Fassung D aus dem Jahr 1976 erfüllt, aber keineswegs höher legiert ist, als WHO-Level 08/15 Fassung G von 1997.

Und zum Schluß die Hocherstaunten: Ach so, Ihr redet die ganze Zeit von Langhuberinnen, die überhaupt keinen Ölfilter haben... (große runde Kulleraugen).

Da mache ich mir schon so meine Gedanken.

Und jetzt der obligatorische Disclaimer: Ich will niemanden, weder als Berufsstand noch als Individuum beleidigen. Alle Zitate sind willkürlich aus dem Zusammenhang gerissen, und so zusammengestoppelt, wie es mir grade in den (un)-Sinn kam. ;-)

Klemens

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Mi 13. Nov 2013, 10:58
von rsa404
Hallo Andreas,

Du hast PN.

Gruß,
Ralf

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Mi 13. Nov 2013, 11:06
von rsa404
Da bin ich nun all die Jahre glücklich und gedankenlos mit der 58er durch die Gegend gefahren. Der Motor läuft seidenweich und ist bestens bei Kräften. Seit zwei Jahren stolpere ich von der einen Öldiskussion in die nächste. Jeder hat andere Empfehlungen und warnt vor dem potentiellen Motorkollaps. Zwischenzeitlich bin ich komplett verunsichert und fahre derzeit lieber AMI 8 Break.
Verrückt!!!

Gruß,
Ralf

Re: Erfahrung mit Klassikeröl im Langhuber

Verfasst: Mi 13. Nov 2013, 11:06
von DS20_break
[quote=Langhuber]
Dann kommen die Orakelsprüche:
"mach Dir die richtigen Gedanken..."
Von einer Qualität wie das berühmte Orakel, das zum König Krösus sprach:
"Wenn Du den Rubikon überschreitest, wirst Du ein großes Reich zerstören" .
Auch toll: Das Orakel hat immer recht, aber der Be-orakelte ist im Zweifelsfall der Gelackmeierte, weil seine Gedanken nicht richtig waren.
[/quote]
Da dieser Spruch von mir kam, hier die Erklärung dazu:
Damit das Hirn etwas vernünftiges denken kann, braucht es vernünftigen Input. Was Andreas schreibt begreifst du nicht, also habe ich dir ein Buch empfohlen, das du lesen solltest wenn du bei Öl mitreden willst.
Bei den Computern ist es ja genauso: garbage in garbage out.

mach dir die richtigen Gedanken und genieße dein Auto,
Hardy
(keine Sorge, letzter Kommentar von mir zu diesem thread)