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keinen synchronisierten 1. Gang.

Verfasst: So 29. Aug 2004, 11:26
von patric
Hi Mike,

ja, OK - wie ja bereits angeklungen endet mein DS-Erfahrungshorizont mit dem Bj. 1968...


Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: So 29. Aug 2004, 12:30
von Pit
Hallo Christoph,
ich musste meinen Korrektor doch noch wesentlich "schneller" einstellen. Jetzt geht es schon viel besser.
Das Runterschalten am Berg unter Last geht bei mir sehr gut und ruckfrei. Schwieriger ist das Runterschalten beim langsamen Anrollen an eine Ampel oder einen Kreisverkehr. Das erfordert schon viel Gefühl im Gasfuß.
Ein Problem ist sicher, dass die Drehzahlspünge je nach Gang unterschiedlich sind. Daher müsste die Schaltdauer bei 1 nach 2 größer sein als bei 3 nach4. Die HA macht das aber nach meinem Wissensstand immer gleich.
Pit

Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: So 29. Aug 2004, 15:55
von Christoph Muthers
Hallo Patric,


OK, das ist eine Aussage; wenn ich es weiß, kann ich mich damit abfinden, daß eine DS HA nicht wie eine Porsche Tiptronic schaltet.
Aber eben daran habe ich immer gezweifelt, weil ich Zitate im Kopf hatte, die die HA über alles lobten, und keine Schwachstellen beschrieben...

Nach dem was Du schreibst ist es sicher auch förderlich, daß ich gerade am Freitag einen 123 Verteiler für Einspritzer bestellt habe. Mein Leerlauf ist nämlich nicht so wahnsinnig stabil.
Aber für mich klingt das auch so, als ob es nicht irgendwelchen gravierenden Verschleiß in den Komponenten der HA gibt, der dann die Funktion beeinträchtigt, so wie z.B. die Lenkungen, die ja momentan irreparabel zu sein scheinen. Wenn das für den Schaltblock nicht zutrifft, glaube ich auch gerne, daß die Wagen schalten wie sie das früher auch taten.



Hallo Pit,

das ist bei mir auch so, wenn ich an eine Ampel anrolle, und dabei runterschalte, verzögert sich das Einkuppeln und dann kommt es recht schnell, so daß der Wagen ordentlich nickt.
Normalerweise kommt diese Art schalten aber bei mir nicht vor. Ich vermeide es, indem ich beim Anrollen noch gar nicht schalte, sondern erst wenn ich beim Einbiegen in den Kreisverkehr wieder Gas gebe. Oder beim anrollen leicht auf der Bremse stehen, während man schaltet, dann wird langsamer eingekuppelt.
Aber Grundsätzlich finde ich auch, daß das Schalten zwischen 1.und 2. langsamer gehen sollte, als zwischen 3. und 4.... tut es aber anscheinend nicht:-(

Christoph

Idealzustand

Verfasst: So 29. Aug 2004, 20:57
von patric
Hallo Christoph,

> OK, das ist eine Aussage; wenn ich es weiß, kann ich mich
> damit abfinden, daß eine DS HA nicht wie eine Porsche
> Tiptronic schaltet.
> Aber eben daran habe ich immer gezweifelt, weil ich Zitate im
> Kopf hatte, die die HA über alles lobten, und keine
> Schwachstellen beschrieben...

Hast Du wirklich gedacht, daß es da keinerlei Fortschritt gegeben hat?


> Aber für mich klingt das auch so, als ob es nicht
> irgendwelchen gravierenden Verschleiß in den Komponenten der
> HA gibt, der dann die Funktion beeinträchtigt.

Genau es ist eher das "Drumherum" - Motor, Getriebe, Kupplung.


> das ist bei mir auch so, wenn ich an eine Ampel anrolle, und
> dabei runterschalte, verzögert sich das Einkuppeln und dann
> kommt es recht schnell, so daß der Wagen ordentlich nickt.

Das heißt doch aber, das er nicht zu langsam, sondern zu schnell einkuppelt, oder?

> Normalerweise kommt diese Art schalten aber bei mir nicht
> vor. Ich vermeide es, indem ich beim Anrollen noch gar nicht
> schalte, sondern erst wenn ich beim Einbiegen in den
> Kreisverkehr wieder Gas gebe. Oder beim anrollen leicht auf
> der Bremse stehen, während man schaltet, dann wird langsamer
> eingekuppelt.

s.o.

> Aber Grundsätzlich finde ich auch, daß das Schalten zwischen
> 1.und 2. langsamer gehen sollte, als zwischen 3. und 4....
> tut es aber anscheinend nicht:-(

Grundsätzlich richtig, aber es gibt ja noch den Korrektor, wenn man auf dem Gas steht gehts schneller, wenn nicht langsamer.
Ich habe keine derartigen Probleme - wann hast Du die letzte Grundeinstellung gemacht? Ich glaube Deine Einstellung stimmt einfach nicht, wie gesagt der Schleifpunkt der Kupplung ist wichtig, denn die HA steuert das Einkuppeln in Stufen erst schnelle Annäherung, dann langsames "schleifen" dann wieder schnelles einkuppeln. Wenn man den Schleifpunkt bei der Einstellung verpaßt, dann ist das langsame "schleifen" vorbei noch bevor sich Swungscheibe und Kupplungsscheibe richtig berühren und man hat nur noch schnelles einkuppeln. Dieses Verhalten weist eigentlich auf eine Grundeinstellung hin die schon etwas länger her ist, als die Kupplungsscheibe noch etwas dicker war...


Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: Mo 30. Aug 2004, 10:49
von Christoph Muthers
Hallo Patric,


naja, wenn man es so sieht glaube ich schon an den möglichen Fortschritt, aber es hätte ja sein können, daß niemand in diese Richtung entwickelt hat (Siehe Federungskomfort, oder liege ich da auch falsch, daß der bisher unübertroffen ist.)

OK, ich werde mich um die Grundeinstellung kümmern. Und ich bin auf den Verteiler gespannt.

Es stimmt auch, daß der Wagen eigentlich zu schnell EINKUPPELT und deswegen nickt. Aber er schaltet mir zu langsam, so daß ich den Korrektor immer eher auf schnell stehen habe.

Das Blöde ist nur, daß ich bisher immer dachte die Grundeinstellungen stimmen weil ich sie in der Werkstatt hab machen lassen... deswegen hab ich mich ja auch gefragt was die Ursache für meine Unzufriedenheit sein könnte.



Vielen Dank,
Christoph

Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: Mi 1. Sep 2004, 20:16
von Pit
Nur zur Ergänzung die Schaltanleitung aus der deutschen Anleitung.
Pit

Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: Mi 1. Sep 2004, 22:00
von patric
Hallo Christoph,

> naja, wenn man es so sieht glaube ich schon an den möglichen
> Fortschritt, aber es hätte ja sein können, daß niemand in
> diese Richtung entwickelt hat (Siehe Federungskomfort, oder
> liege ich da auch falsch, daß der bisher unübertroffen ist.)

Porsche war vielleicht ein schlechtes Beispiel, die Tiptronic ist ja eigentlich eher eine "herkömmliche" Automatik und keine Halbautomatik, aber beim Renault (Quick-Shift), Citroën (Senso-Drive) und VW (Weißnichwieheisst?) wurde die HA elektronisch perfektioniert (Beim Smart wohl eher nicht so ganz wie man hört). Ich bin mal Twingo Quick-Shift gefahren und das funktioniert natürlich alles etwas weicher, dafür hat unsere HA aber auch keinen CPU und nicht zich Sensoren, die das heute natürlich relativ einfach machen.

Der Federungskomfort ist sehr sehr gut aber nicht unübertroffen, wenn auch in seiner speziellen Dämpfung einzigartig. Für mich liegt das Unübertroffene in der Relation Einfachheit des Fahrwerks Federungskomfort. Besser geht's auch ohne hydropneumatik aber niemals so gut und gleichzeitig so simpel.

Ich finde die D-HA ist ein durch und durch gelungenes Konzept und wenn man sie gut einstellt absolut alltagstauglich, ich fahre so ca 30 000 km im Jahr. Wie gesagt eine herkömmliche Schaltung fahre ich nur noch widerwillíg.

> Es stimmt auch, daß der Wagen eigentlich zu schnell
> EINKUPPELT und deswegen nickt. Aber er schaltet mir zu
> langsam, so daß ich den Korrektor immer eher auf schnell
> stehen habe.

Wie gesagt ich würde sagen Du hast zuviel Kupplungsspiel, die HA vertrödelt Zeit mit schleifenlassen, wo noch nix zum Schleifen ist und kuppelt dann brachial ein.

> Das Blöde ist nur, daß ich bisher immer dachte die
> Grundeinstellungen stimmen weil ich sie in der Werkstatt hab
> machen lassen... deswegen hab ich mich ja auch gefragt was
> die Ursache für meine Unzufriedenheit sein könnte.

Ist doch wunderbar, wenn's was zu meckern gibt - einfach auf Nachbesserung pochen, hättest Du es selber gemacht wärst Du jetzt der Dumme der alles nochmal machen müßte ;-)


Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: Fr 10. Sep 2004, 12:37
von oli-ka
Hallo zusammen,

ich fahre seit genau 4 wochen auch eine ha. diese läuft sehr gut. das mit dem fuss vom gas nehmen habe ich auch "antrainiert" bekommen.

PIT hat 2 anhänge mitgesandt. ich habe leider keine gebrauchsanweisung für meine ds 20 pallas, bj 3/73.
kann mir jemand sagen wo ich eine herbekommen kann?

im voraus danke!

grüße aus karlsruhe
Oli

Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: Fr 10. Sep 2004, 16:50
von patric
Hallo Olli Ka. (Torwart ?),

> ich habe leider keine gebrauchsanweisung für meine ds 20 pallas, bj 3/73.
> kann mir jemand sagen wo ich eine herbekommen kann?

Robri


Re: Wie ist der Idealzustand einer Halbautomatik?

Verfasst: Sa 18. Sep 2004, 18:13
von Christoph Muthers
Hallo Patric und alle anderen,



ich habe mein Kupplungsspiel noch nicht neu eingestellt. Keine Zeit leider.
Immerhin habe ich mich schon in Gedanken damit auseinandergesetzt.
Dabei stellt sich mir eine Frage, die ich so nicht lösen konnte:
Man soll die Verlängerung der Andrehkurbel ins Getriebe stecken, und diese soll dann vom Getriebe mitgedreht werden. Soweit so gut, aber wie funktioniert das? Ich habe im Reparaturhandbuch dieses Klauen-teil gesehen, das hinter dem kurzen Teil mit Innensechskant (wo die Andrehkurbelverlängerung reinkommt) auf der oberen Welle im Getriebe befestigt ist. Dieses Teil, ich nenne es jetzt mal Mitnehmer, erlaubt m. E. ein Drehen des Motors mit der Kurbel im Uhrzeigersinn, wenn aber der Motor dreht schiebt er das kurze Teil mit dem Innensechskant vor, und es kann nicht mitgenommen werden. Das verhindert auch wirkungsvoll, daß der Motor den Kurbelnden beim Anspringen um die Kurbel wickelt.
Aber wie kann jetzt der Motor über dieses Teil die Andrehkurbelverlängerung drehen, sodaß man an ihr beurteilen kann, daß die Kupplung gerade schleift, aber noch von Hand gehalten werden kann?

Hab ich einen Denkfehler, oder gibts einen Trick den ich nicht weiß?


Macht mich schlauer.
Christoph