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Re: Immer noch die Feststellbremse

Verfasst: Sa 28. Aug 2004, 10:36
von Stefan R.
Hallo H.-U.,

wir müssen die Beläge so oder so wechseln, da der TÜV-Mensch jetzt definitiv neue Beläge sehen will. Das hat er jetzt auch so in den Mängelbericht geschrieben: "Feststellbremse: Beläge verschlissen, Feststellbremse: ungenügende Wirkung"
In dem Arbeitsgang kann dann von der Werkstatt auch alles eingestellt werden, was wir bisher in unserer Unkenntnis wahrscheinlich verstellt haben. Da ich ja ohnehin die Beläge rumliegen habe macht das nun nicht soviel, wenn der Belagwechsel eigentlich nicht nötig wäre. Es sieht aber zumindest links so aus, daß dort Metall auf Metall drückt.

Am Montag oder Dienstag fangen sie mit Madame an. Ich denke, daß ich spätestens Mittwoch mehr weiß.

Viele Grüße

Stefan R.

Re: Immer noch die Feststellbremse

Verfasst: So 29. Aug 2004, 08:50
von H.-U. Fischer
Hallo Stefan,

... das ist richtig und einleuchtend. Spätestens beim Zustand:"Metall auf Metall", ist jegliche Diskussion am Ende.
Mir ging es darum, aufzuzeigen, wenn die Feststellbremse sich nicht einstellen läßt, bzw keine ausreichende Funktion bekommt, daß es dann nicht durch neue Bremsplaketten erledigt ist.

Viel Erfolg

Hans-Uwe

Re: Immer noch die Feststellbremse

Verfasst: So 29. Aug 2004, 09:21
von H.-U- Fischer
... noch Etwas:
Die Einstellschraube (M9) drückt nicht nur auf die Bremsplakette, sondern sie reibt auch auf ihr. Selbst bei geringem Spiel ist die seitliche Bewegung (radial) des Schraubenkopfes auf der Plakette ein paar Millimeter. Und das mit höchstem Druck.
Ein wenig Fett sollte hier aufgetragen werden. Falls jemand diese M9-Schraube gegen eine normale austauscht, dann unbeding folgenes beachten:
1. Der Schraubenkopf sollte die gleiche Größe und Form wie das Original haben. Sonst verändern sich u.U. die Hebelarme und damit die Symetrie/Hebelkräfte. Kopfgröße = SW14
2. Aufgrund der o.a. Radialbewegung (Reibung) des Schraubenkopfes, unbeding die Oberfläche glätten (planschleifen) und die Kanten brechen. Besser noch, leicht ballig drehen. Das läßt sich zur Not auch mit Feile, Schmirgelleinen und Bohrmaschine bewerkstelligen.

H-U Fischer