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Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Do 24. Jun 2004, 21:15
von Peter Höppener
Hallo Frank,
die Intervallzeiten habe ich im Stand festgestellt.
Ich denke während der Fahrt sind diese zwangsläufig durch unterschiedlichen Druckabfall (Lenkung / Bremsen / Höhenkorektoren) sehr variabel.
Gruß
Peter
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Fr 25. Jun 2004, 11:36
von Dani
Hallo Erich,
zum Speicherwechsel brauchst du weder Grube noch Bühne. Falls die Kugel zu fest sitzt bekommst du sie unten sowiso nicht raus. Hast du sie erstmal los musst du sie noch am Rahmen vorbei bekommen. Das geht nur wenn du den Motor anhebst, und dann ist es noch nicht garantiert. Also besser, aber auch länger (ca. 4h Aus- und Einbau) ist: Vergaser ab, Vergaserbrücke, Benzinpumpe, Druckregler ab und komplett mit dem Speicher raus. Leg aber was unters Auto da einige Liter Kühlwasser rauslaufen werden.
Enbau in umgekehrter Reihenfolge.
Viel Spaß
Daniel
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Fr 25. Jun 2004, 15:32
von dietmar
beim 72er habe ich nur LiMa und Spritpumpe abgebaut, dann war der Speicher hinreichend zugaenglich und habe ihn ausgebaut, allein von oben. Mit Halter (!) auf den Schraubstock und die Kugel hat verspielt.... Bitte Dreck in den Leitungen verhindern

)
/D
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Fr 25. Jun 2004, 16:28
von Pit
Hallo,
wenn man den Druckregler mit ausbaut muss nur die Lima raus. Rücklaufschlauch am Besten an gut zugänglicher Stelle trennen und mit passendem Rohrstück verbinden. Das eine Schlauchstück am Regler dran lassen, ist bei eingebautem Regler sehr schwierig anzuschließen. Hauptdruckleitung auch vor dem festen Einbau des Reglers in seine Halterung anschließen.
Viel Spaß
Pit
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Di 3. Aug 2004, 21:57
von Christian Brinkmeier
Hallo zusammen,
mein D-Super liegt auch bei nur 10...15 Sekunden. 5. Kugel mitsamt Speicher getauscht - war "nach oben raus" nun nicht so der Höllen-Act -, allerdings ohne Verbesserung.
Lenkung auf verschiedenen Einschlagwinkeln (von wegen: Verschleiss im Haupt-Arbeitsbereich): keine Veränderung.
Niveau auf tiefste Position (Federung drucklos: von wegen Verschleiss der Federzylinder): keine Veränderung.
Was weiter unternehmen?
Kann es evtl. sein, dass mir der Händler eine zu harte 5. Kugel geschickt hat?
Gruss - Christian
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Di 3. Aug 2004, 23:19
von Robert Kruse
Lenkung vom Kreislauf trennen (Blättchen einer Ventillehre quer unter den Anschluss) und nochmal die Zeit messen. Eine zu harte Kugel sollte nicht viel ausmachen, ausser dass ein paar Bremsungen weniger drin sind, der bei den IDs geringere Druck soll nur dazu führen, dass ein grösseres Flüssigkeitsvolumen in der Kugel gespeichert wird.
Gruss
Robert
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Mi 4. Aug 2004, 16:53
von erich
Hallo,
trotz der vielen Eintragungen zu diesem Thema, hat mir leider niemand die Frage beantworten können, ob bei höherer Schaltfrequenz die Hydraulikpumpe dadurch stärker beansprucht wird.
Oder ist das für die Pumpe egal, weil diese sich doch ständig dreht?
gruss erich
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Mi 4. Aug 2004, 20:03
von Robert Kruse
Klar wird sie stärker belastet, im Leerlauf muss kaum Widerstand überwunden werden, unter Druck ist der Verschleiss ungleich höher.
Gruss
Robert
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Mi 4. Aug 2004, 23:40
von Jack Shotton
Der Druckregler arbeitet auch viel mehr und geht dann schneller kaputt.
Gruss,
Jack
Re: Schaltintervall-Hydraulik
Verfasst: Do 24. Aug 2006, 12:53
von DS-Ilja
Hallo DS-Freunde,
dieses Thema ist zwar schon über 2 Jahre alt, aber trotzdem möchte ich noch kurz was dazu schreiben.
Meine DSuper5 hatte auch die schlechte Angewohnheit, ein Schaltintervall von etwa 10 Sekunden zu benötigen. Aufgrund der guten Ratschläge hier im Forum habe ich mir dann auch einen Tag Zeit genommen, bin Madame zur Leibe gerückt und habe Druckspeicher & Druckregler erneuert.
Das Ergebnis ist überzeugend: Das Regelintervall liegt nun bei etwa 1min 10s und das schönste ist, daß die Lenkung besonders im Stand um Welten leichtgängiger geworden ist! Vielleicht ist es Einbildung, aber mir kommt es sogar vor, als wäre sogar der Federungskomfort gestiegen. Irgendwie schwebt's sich leichter... Ist das möglich?
Was auch auffällig ist, ist die Art, wie Madame nun "hochfährt". Früher kam erst der Vorderwagen hoch, dann das Heck. Nun kommt beides gleichzeitig und natürlich viel schneller auf die Beine...
Auf dem alten Druckspeicher war eine Datumsangabe von 1995. Wie lange hält eigentlich ein Druckspeicher im Durchschnitt? Sollte man da eher auf die Laufleistung oder das Alter schauen?
Der Ausbau der Einheit war relativ zeitaufwändig. Hilfreich waren jedoch 2 einfache Auffahrrampen (günstig im Baumarkt), so kommt man auch ohne Hebebühne von unten an das hydraulische Herzstück.
Beim Abbau der Leitungen am Regler sind übrigens ein paar Plastikhülsen, die in den Türen die Klammern der Türpappen halten, sehr hilfreich! Als Stopfen verwendet passt so eine Hülse hervorragend in den Rücklaufschlauch und Hülse passt sie genau über den Anschluß der Hauptdruckleitung. Bei dünneren Leitungen einfach ein kleines Stück Benzinschlauch über die Leitung und die Plastikhülse ist wieder als Stopfen zur Stelle. Der LHM Verlust war so minimal und die Leitungen waren vor Schmutz geschützt...
So, das war's...
Vielen Dank auch nochmal für die vielen hilfreichen Beiträge hier im Forum,
Silvio